Mondscheintour auf den Stuckkogel


Publiziert von Koasakrax , 9. Januar 2017 um 23:38.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Kitzbüheler Alpen
Tour Datum: 9 Januar 2017
Ski Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 2:15
Aufstieg: 1026 m
Abstieg: 1026 m
Strecke:5 Km

Kalt war es und volle schön. Die kombinierte Pisten/Geländeskitour über die Bichlalm auf den Stuckkogel ist für meinen Geschmack die ideale Feierabendtour und die ideale Skitour für jemanden der hineinprobieren möchte ins Tiefschneefahren (sofern einer vorhanden ist.
Diese Tour bietet im Aufstieg immer wieder die Möglichkeit auf der Piste oder im Gelände Richtung Gipfel aufzusteigen. Noch viel spannender ist die Abfahrt - hier kann man bestens von der präparierten Piste kurz in den Tiefschnee hineinfahren um zu probieren oder fast die gesamte Abfahrt vom Stuckkogel im Tiefschnee zu absolvieren.

Startpunkte gibt es auch mehrere. Ich bin heute vom Skitourengeherparkplatz (von den Kitzb. Bergbahnen eigens geschaffener Parkplatz - auch sowas gibt es) im Kitzbüheler Ortsteil Zephirau weg geht es in manchmal steileren, aber großteils angenehm steilen Gelände hinauf bis auf Höhe Rosi`s Sonnbergstube. Weiter geht es bis hinauf zur Bichlalm Bergstation - hier kann man bei der Abfahrt vom Gipfel wunderbar zukehren und sich stärken. Ab der Bergstation auf der Pistenraupenspur (gekennzeichnet als Winterwanderweg) hinauf zur Höhe zwischen Hoametzkogel und Stuckkogel und danach von flach ansteigend bis zum kurzen steilen Anstieg zur Hundeführerhütte die knapp unterhalb des Gipfelkreuzes liegt. Das alte Kreuz wurde vom eigentlichen früheren Standort auf den Köpfl direkt über der Hundeführerhütte vorverlegt da man es vom Tal aus an diesen Standort besser sieht.

Ab der Bichlalm setzte die Dunkelheit immer mehr ein und fast schon minütlich wurde es spürbar kälter. Am letzten Anstieg erwischte mich ein eiskalter Wind der mir meinen Bart gefrieren lies.
Deswegen war ich die Gipfelrast nur von kurzer Dauer und runter ging es wieder ohne in der Bichlalm einzukehren hinunter zum Parkplatz im Tal.

Da hier kein Kunstschnee gemacht wird spielt sich das Ganze auf Naturschnee ab.

Fazit:
Ein super Skitour abseits der Rennwespen, Tempobolzer und Tourengeherkarawanen - wie es zuletzt bei uns auf den Harschbichl hinauf war -  mit ihren Ultraleichten Tourenschuhen um 1800,--€  die zusammen weniger wiegen als mein schweißgetränktes Stirnbandl. Auch keine Diskussionen wie lange man hinauf braucht. Einfach eine gemütliche, landschaftlich wunderbare Skitour mit einen Gipfelkreuz als Ziel und heute bei fast Vollmond war es ein Hammergefühl in der Nacht am Gipfel zu stehen und ins Tal runter zu schauen.


Tourengänger: Koasakrax

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