Über die Bregenzerwaldbahntrasse (Kennelbach - Rotachtunnel) nach Langen (685m)


Publiziert von QuerJAG , 24. Dezember 2016 um 15:58.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:24 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 2:45
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 110 m
Strecke:12km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖPNV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖPNV

Beeindruckende, einsame Wanderung von Kennelbach (416m) über die alte Wälderbahntrasse bis zum Rotachtunnel und weiter nach Langen (685m). 

Die Tour beginnt bei der Post in Kennelbach. Über das Schindler-Areal zum Beginn der alten Bregenzerwaldbahntrasse http://bregenzerwaldbahn-frueher-heute.at.

Die Trasse zerfällt zusehends - vor ein paar Jahren konnte man noch mit dem Mountainbike recht gut bis nach Bozenau fahren, was heute vollkommen spaßfrei ist. Ein Jammer! Das Gelände ist permanent in Bewegung, der Weg wird oft durch Rutschungen verlegt. Im Talgrund verläuft bis Bozenau kein weiterer Weg, weder auf der linken noch auf der rechten Seite der Ach, so entsteht der Eindruck vollständiger Einsamkeit. Da die Bahn im Talgrund fuhr, führen von der Trasse bis nach Bozenau mindestens sechs (vergessene) Pfade auf der nördlichen und ein Weg auf der südlichen Seite zu den Ortschaften und Weilern hoch. Die Einstiege sind meist schwer zu finden - die Pfade z. T. anspruchsvoll. Trotz der nur etwa 100hm bis zu den Wiesen oberhalb der Ach, ist das Gelände nicht zu unterschätzen: Die Pfade sind oft feucht, rutschig, wurzelig, von nassem oder trockenem Lauf bedeckt und ausgesetzt. Die beiden Tunnels sind nicht mehr im besten Zustand - es sind große Steine aus der Decke gefallen (der Rotachtunnel ist offiziell gesperrt). Neuerdings sind am Beginn der Trasse Hinweise angebracht, dass der Durchgang verboten ist.

Der weiß-blau-weiß markierten Trasse entlang bis zum Rickenbachtunnel (T2) - der Weg ist z. T. gerichtet (danke! s. Video).

Durch den Tunnel hindurch und über die Rickenbachbrücke weiter. Ab hier gibt es einige Stellen, an denen kaum noch etwas der alten Wälderbahntasse vorhanden ist. Sie erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch wenn sie nur ein paar Meter über der Ach verlaufen (T3).


Bald wird die zerstörte Hängebrücke, die nach Buch geführt hat, passiert.

[Etwa 200m nach der zerstörten Hängebrücke beginnt direkt bei einem Bachlauf ein schöner und einfacher Weg (T2) links hoch Richtung Rietern. Der Einstieg ist schlecht zu erkennen. (Der Weg ist bis zur Wiese im Track enthalten, +50hm. Am oberen Ende der Wiese beginnt ein Güterweg.)]
[2018-03-16: Kurz vorher beginnt bei der zerstörten Hängebrücke ein Weg hoch nach Hälin - der Einstieg ist zugewuchert und wegen Baumfällungen / Sturmschäden ist auch der weitere Verlauf nur schwer erkennbar und sehr mühsam zu bewältigen, T3+,
 http://www.hikr.org/tour/post130255.html. 2009/10 war der Weg noch gut zu erkennen und ohne Probleme begehbar.]

Unmittelbar vor dem Rotachtunnel führt dann rechts ein alter, nicht markierter, wenig begangener und teilweise ausgesetzter Pfad (T3+) steil hoch nach Langen. Kurz vor dem Erreichen des Grats den schwach ausgeprägten Wegspuren nach links folgen bis ein Grateinschnitt erreicht wird. 
(Wer zum ausgesetzten Grat hochsteigt gelangt zu einem schönen Aussichtspunkt hoch über der Ach, T4-.). Auf dem Grat ein kurzes Stück weiter bis der Güterweg nach Langen erreicht wird.

Schwindel- und Trittsicherheit erforderlich. Nicht bei Nässe! 
[2018-03-16: Am Beginn der Trasse sind neuerdings Hinweise angebracht, dass der Durchgang verboten ist.]

Tourengänger: QuerJAG


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