Sonnenwendwand von Hainbach über die Aipl-Diensthütte


Publiziert von Gherard Pro , 15. Dezember 2016 um 22:36.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Chiemgauer Alpen
Tour Datum:15 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 6:15
Aufstieg: 865 m
Abstieg: 865 m
Strecke:11,2 km

Ich sah einen kahlen Ahorn, als ich an der sonnigen Hüttenwand der Hofbauernalm rastete. Heraufgekommen war ich heute nicht über den üblichen Weg von Hainbach durch den wunderschönen Klausgraben und den Wirtschaftsweg, der von der Dalsenalm in nördlicher Richtung heraufführt. Möglich wäre auch gewesen einem Pfad zur Dalsen-Diensthütte zu folgen, der weiter oben dann in den Wirtschaftsweg mündet. Diese beiden Wege hatte ich bei meinen beiden ersten Besuchen im Mai 2016 und im Oktober 2016 bereits kennen und schätzen gelernt. Heute, bei meinem dritten Besuch - die hikr-Puristen werden erschauern - wollte ich einem Pfad folgen, den *Chiemgauer 2012 beschrieben hat.

Der Pfad ist weder beschildert, noch markiert, trotzdem auch unter heutigen Verhältnissen (10 bis 15 cm Schnee im oberen Abschnitt) gut zu verfolgen. Einzig der "Einstieg" ist etwas verwirrend abweisend, den die Anwohner (?) offenbar etwas versteckt haben. Ein sehr schöner Pfad durch einen lichten Buchen-Mischwald. Da kein Wegewart mit der Akkusäge vorbeikommt. muß man einige Male unter umgefallenen Bäumen durchkriechen, geht aber leicht, selbst wenn man nicht jeden Morgen Yogaübungen macht. Lediglich oberhalb der Aipl-Diensthütte - die wunderschön liegt und eine fantastische Sonnenbank besitzt - wird der Pfadverlauf etwas verwirrend, weil es Wirtschaftswege gibt, die anderswo hinführen und deshalb der Pfadverlauf nicht so leicht zu erkennen ist (zumindest mit Schneeauflage, hier ist der gps-Track eine gute Hilfe!)

Die Hofbauernalm ist ein fantastischer Rast- und Aussichtsplatz und ich habe mich gefragt, warum ich überhaupt noch weiter soll. Aber die Suche nach dem Sonnenwandgipfel war auch beim dritten Mal so spannend und die Rundumsicht doch so lohnend, dass ich meine Entscheidung, auf der Sonnwendwand vorbeizuschauen nicht bereut habe. Der Kontrast zwischen dem endlosen Wolkenmeer im Norden und den zum Greifen nahen Gipfeln im Süden und Westen war überwältigend.  Obwohl, bequemer und wärmer (!) war die Bank bei an der Hauswand der Hofbauernalm schon. Zurück ging es dann durch den nebligen und kalten Klausgraben.

Tourengänger: Gherard


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