Saisonfinale Üntschenspitze


Publiziert von Jackthepot , 13. Dezember 2016 um 23:30.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:10 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Hopfreben - Vorder-Üntschenalpe - Häfnersattel - Üntschenspitze und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Rheintalautobahn A 14 - Bregenzer Wald-Bundesstrasse B200 - Au - Schoppernau - Bad Hopfreben
Kartennummer:Kompass Nr. 3 Allgäuer Alpen / Bregenzer Wald

Grau in Grau - Dauernebel im Schussental und Bodenseegebiet ... das angesagte sonnige Bergwetter empfing mich an der Ausfahrt des Pfändertunnels... die Aussicht vom Bödele in den Bregenzerwald hinein ließ meine Vorfreude noch größer werden.
Um 11:00h gings in Bad Hopfreben los - die nördliche Talseite liegt grade noch so in der Sonne in dieser Jahreszeit - die Temperatur ca. +6 Grad (lt. Autothermometer)... wow. Trotzdem klamme Finger - ich hoffte darauf, dass weiter oben die Sonne meine klammen Finger erwärmen würde - es kam weit besser, schon ab der Üntschenberg Vorsäß-Alpe hatte ich mich der Zwiebelbekleidung entledigt und war bis zum Gipfel im T-Shirt unterwegs - es war warm.  Die Bergwege und -steige waren durchwegs trocken und leicht angefroren - der Auf-/und Abstieg absolut schneefrei.

Auf- und Abstieg  über den Normalweg ab Bad Hopfreben im hinteren Tal der Bregenzerach.

Der Aufstieg: Der Weg ab Bad Hopfreben ist bestens beschildert und nicht zu verfehlen. Vom Parkplatz nahe der Bundesstrasse folgt man zuerst nordostwärts einen Fahrweg bis an den Waldrand am Ende der Almwiese. Ab hier geht's nach links steil bergauf, bis man nach knapp 1km auf den Forstweg von Schoppernau heraufführend trifft. In schier endlosen Kehren, mal mehr, mal weniger steil zieht dieser Fahrweg nun hinauf zur Vorderen Üntschenalpe 1757m. Kurz vor der Alpe weicht der der Hochwald zurück und der Blick wird erstmals ungehindert frei auf das Tagesziel. Im Osten lugt der mächtige Widderstein durch das Üntschenjoch hindurch, im Süden bauen sich Hochkünzelspitze und Hochberg imposant auf. Auch hier oben nur vereinzelte Schneeflecken - ansonsten nur braunes Gras soweit das Auge reicht. Oben ist bereits der Wegweiser am Häfnerjoch zu erkennen - die nächste Zwischenetappe - bis dorthin 1/2h verkündet der Wegweiser...warm, schweißtreibend, wie im Frühsommer. Ab Häfnerjoch ist es immer noch eine halbe Stunde bis zum Gipfel - der Weg ist weit. Er führt zumeist direkt an der Gratkante entlang -zwei, drei Stellen ein bisserl luftig und nur schuhbreit - an der schattigen Nordflanke hält sich der wenige Schnee. Kurz vor dem Gipfel steilt das Gelände nochmal kurz auf und schon steht vor dem spartanischem Gipfelkreuz. Hier oben war es leicht windig, da holt man ganz schnell die wärmenden Klamotten wieder aus dem Rucksack.

 Der Abstieg: über den Grat wieder zurück in Richtung Häfnerjoch, dann den steilen Pfad hinunter zur Üntschenalpe. Vor dort Abstieg über die Almstraße mit schier endlosen, unzähligen Kehren hinab ins Tal - im Unterschied zum Aufstieg kann man jedoch sinnvolle Abkürzer über Almwiesen nutzen. Die zunehmende Wärme und die lange Wegstrecke setzen zu ...dankbar genoss ich es wieder im bequemen Auto zu sitzen.

Tourengänger: Jackthepot


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»