Schneeberg - höchster Berg Frankens


Publiziert von Erdinger , 11. Dezember 2016 um 17:54. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Deutschland » Östliche Mittelgebirge » Fichtelgebirge
Tour Datum:10 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 360 m
Abstieg: 360 m
Strecke:ca. 13km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:A 92 Richtung Deggendorf - B15 (über Essenbach) - B15n - A 93 (Regensburg) - weiter auf A 93 - bei Ausfahrt Marktredwitz Nord weiter auf B 303 Richtung Eger/Cheb/Bad Alexandersbad und dann mitten auf der Fichtelgebirgsstraße nach dem Scheitelpunkt rechts beim Seehaus Parkplatz (Kiosk und größerer Parkplatz) kostenlos parken

Nicht nur die Tatsache, dass der Schneeberg der höchste Berg Frankens ist, macht ihn für mich interessant: Er ist ja somit auch von einem der drei fränkischen Regierungsbezirke (und zwar von Oberfranken) der höchste Berg, was ihn wiederum zu einem begehrten Objekt meines Projekts macht. 
Das Fichtelgebirge gehört definitiv nicht zu unseren ersten Anlaufstellen, wenn wir ins Gebirge fahren, sind doch immerhin 250 Kilometer bis zum Ausgangspunkt zu fahren! Da ist Italien näher... 
Dieses Wochenende bot es sich jedoch nahezu an, hatte doch die aus (logischerweise) Franken stammende Frangnevi Geburtstag und der Besuch ihrer Familie bei Nürnberg war obligatorisch. 


Also gings am Samstag Morgen ins Fichtelgebirge. Vom Parkplatz beim Seehaus folgten wir der Beschilderung zum Seehaus. Dort kommt man relativ zügig an. Herrlich gelegen, aber derzeit leider geschlossen, bietet es schöne Aussichten zum Ochsenkopf. Von dort folgten wir dem Steig durch den Wald, stellenweise sehr vereist, bis zum Nußhardt, dem dritthöchsten Gipfel des Fichtelgebirges. Ein toller Ort, riesige Steine ergeben eine unwirkliche Welt. Er lässt sich über eine steile Leiter leicht ersteigen. 
Vom Nußhardt folgten wir dem Weg weiter bis zum Schneeberg. Der Gipfelbereich ist riesig, alte Bauten aus Zeiten des Kalten Krieges verleihen dem Gipfel etwas Unheimliches. Das sogenannte Backöfele (ein felsiger Riegel am Schneeberggipfel, mit einer Leiter gangbar gemacht) lässt sicher derzeit leider nicht komplett besteigen, da die Anlage wohl marode geworden ist. Daher ist die Rundsicht eingeschränkt. 

Zurück gings nicht auf dem gleichen Weg, sondern auf einem Forstweg Richtung Norden zunächst steil nach unten. Schon bald nach links und in südlicher Richtung am Tausend-Meter- Stein vorbei. Dann folgten wir der Beschilderung zum Haberstein, hierzu ist vom Hauptweg ein kurzer (aber lohnender!) Abstecher nötig. Wieder auf dem Steig zurück zum Hauptweg und weiter der Forststraße nach unten folgen, bis man wieder am Wanderparkplatz ankommt. 

Fazit: 
Eine reizvolle, wohl auch am Samstag nicht allzu überlaufene Tour. Liegt aber auch daran, dass das Seehaus derzeit geschlossen hat. Es öffnet wieder am 14.12.2016 


Tourengänger: Erdinger, Frangnevi


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Kommentare (2)


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klemi74 hat gesagt:
Gesendet am 11. Dezember 2016 um 20:42
Hi Alex,

Schöne Tour! Auch im Winter (ich meine jetzt den mit Schnee) sehr beliebt, es treffen sich Wanderer, Schneeschuhgänger und Skilangläufer (braucht aber a bissl Übung und man sollte den Schneeberg so abfahren, wie ihr es gegangen seid).

Gruß,
Karsten

Erdinger hat gesagt: RE:
Gesendet am 12. Dezember 2016 um 11:18
Hi Karsten,
danke dir. Kann ich mir vorstellen, dass es da im Winter sehr schön ist. Ist bestimmt eine tolle Abfahrt.

LG


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