Widderfeld (2076m) via S-Flanke


Publiziert von أجنبي , 7. Dezember 2016 um 20:40.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:27 November 2016
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Pilatusgebiet   CH-LU   CH-OW 
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:Blätz – Schy – Birchboden – S-Flanke – Widderfeld – P. 1987 – P. 1701 – Feld – P. 1572 – Märenschlag – Blätz
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto bis Blätz
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto ab Blätz
Kartennummer:LK 1:25.000: 1170 Alpnach

Wie ein paar Tage nach meinem Besuch auch Bergamotte und MicheleK zu berichten wussten (*hier und *hier), ist die Pilatuskette derzeit eine gute Wahl für spätherbstliche Bergtouren. Und, so wissen wir Zentralschweizer auch, für Steinwildbeobachtungen.

 

Wir starteten beim kleinen Parkplatz beim Blätz und folgten dem Wanderweg bis kurz vor dem Birchboden. Im Schywald, so auf etwa 1450m, zweigte links ein schwach rot markierter Pfad ab. Wir folgten ihm und landeten schliesslich etwas westlich des Birchbodens. Viel Zeit spart man mit dieser leicht kürzeren Variante jedoch kaum. Der Weg holt danach etwas nach Osten aus. Wir zogen es vor, erneut etwas abzukürzen, liefen mehr oder weniger gerade in die Höhe und trafen unterhalb der Felswände wieder auf den Pfad, als dieser nach Westen querte.

 

Bald folgte schrofiges Gelände und es ging nach oben, statt nach Westen. Ich fand mich im Gelände noch gut zurecht, da ich vor einigen Jahren mal durch die Südflanke des Widderfeld *abgestiegen war. Wir folgten dem schwach ausgeprägten Pfad und stiessen bald auf jenes Weglein, das von rechts (Osten) vom Stollenloch herkam. Im gut gestuften Steilgras erreichten wir bald den Ausstieg, den man nach einer kurzen, mit einem Fixseil versehenen Kraxelei erreicht. Ein paar Minuten später standen wir auf dem Gipfel.

 

Schon im Aufstieg hatten wir einige Steinböcke erspäht, doch im Abstieg sahen wir noch viele mehr. Wie so oft am Pilatus schien sie unsere Anwesenheit nicht gross zu stören. Respektvollen Abstand hielten wir aber trotzdem ein. Wir stiegen schliesslich via Feld nach Märenschlag ab und gelangten so zurück zu unserem Ausgangspunkt, der mittlerweile vom Nebel verschluckt worden war. Für den Aufstieg benötigten wir rund zwei Stunden, für den Abstieg ähnlich lange.


Tourengänger: أجنبي


Galerie


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