Rosskopf 2467 m - Saulakopf 2517 m


Publiziert von basodino Pro , 27. November 2016 um 23:03.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Rätikon
Tour Datum: 9 Juni 2003
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 720 m
Abstieg: 720 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit dem Auto bis ans Talende des Brandnertals, Bergbahn zum Lünersee
Zufahrt zum Ankunftspunkt:siehe oben
Unterkunftmöglichkeiten:Douglashütte 1979 m

Zwei kleine, schöne Akklimatisierungstouren, die auch in ein Wochenende passen, wenn man aus Deutschland 3-3,5 Std. anfährt, kann man, neben anderen, am Lüner See machen. Es war meine erste Übernachtung in einer Hütte in Österreich. Zunächst war das mal ungewohnt, weil wir unser Abendessen im Selbstbedienungsmodus an einer Theke holen durften, andererseits hatten wir zu dritt auch ein Dreibettzimmer, ungewohnter Luxus.

Am ersten Tag wanderten wir halb um den Lünersee, stiegen zunächst gegen das Cavelljoch an, bogen dann aber Richtung Verajöchli ab. Bevor wir dort ankamen bogen wir nach Norden ab und stiegen direkt zum höheren Gipfel des Rossberg auf, 2467 m. Im Abstieg nahmen wir dann den Westgrat über den zweiten Gipfel mit 2452 m und kamen später wieder auf den Anstiegsweg. Wir vollendeten unsere Umrundung des Lünersees und übernachteten in der Douglashütte. Auf den verbliebenen Firnfeldern durften wir damals ein wenig die Pickelbremse üben, was bei der überschaubaren Steilheit viel Freude, aber auch ein paar kleine Schürfungen mit sich brachte. Wir brauchten zusammen mit meiner Mutter gemütliche 5 Stunden für die ganze Tour. T3

Die Haupttour war dann am zweiten Tag dran. Zunächst steigt man am Ostende der Stauermauer ein wenig ab und quert hinüber zuletzt ansteigend auf das Saulajoch. Dann geht es in Kehren gegen den Saulakopf hinauf. Auf ca. 2300 m machten wir eine Pause und was für ein Zufall, ein Freund von mir, den ich am Gran Paradiso kennengelernt hatte, kam uns entgegen. Später konnten wir ihm noch bei einer Autopanne aushelfen. Wir vollendeten den Aufstieg, wobei nach meiner Erinnerung, die Einstufung als Klettersteig reichlich übertrieben schien. Ohne größere Probleme im interessanten Gelände ganz oben erreichten wir den Gipfel. T3+, 2 h 30 min

Für den gleichen Weg zurück brauchten wir dann 1 h 30 min. Danach ging es wieder heim.

Die Daten im Beschreibungskopf beziehen sich nur auf 2. Tag.

Tourengänger: basodino


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