Monte Stevia (2550m), Dolomiten


Publiziert von Tef Pro , 28. November 2016 um 21:24.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum: 3 Oktober 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Unterkunftmöglichkeiten:Hinweis für Selbstversorger: unbedingt vorher eindecken, in Wolkenstein sind die Preise im Supermarkt 30% und mehr höher als sonst in Italien (Tankstellenpreise!)
Kartennummer:Kompass Nr.54

Nach langer Zeit (zuletzt 2001 zum Sas Rigais) ging es mal wieder ins Grödnertal, trotz seiner touristischen Erschließungen Dank der umgebenden Berge ein Schmankerl der Extraklasse, Dolomiten eben :-)
Erster Schnee sorgte für einen ersten Vorgeschmack des nahenden Winters, doch auf der heute vorgestellten Runde war dies kein Problem. Unser Plan war heut folgender: währen die Mädels mit der Gondel zum Col Reiser hinauf schwebten, wollte ich von Dunei den Monte Stevia überschreiten. Das Rifugio Firenze sollte dann der Treffpunkt sein. Während für die Kleine und mich erstmal Pause angesagt war, machte Helena die Runde über den Col da Pieres und Stevia und danach wieder hinab nach Dunei, wo auch wir eintrudelten.
Eine wunderschöne Runde in traumhaften Dolomitenambiente, nur die immer wieder in Schüben durchziehenden Wolken störten etwas.
Vom Parklatz wandert man in Schleifen bergan, bis die Straße bei ein paar Holzhütten endet. Von geradeaus kommen wir später zurück, nun geht es erstmal nach rechts auf breitem Waldweg dahin, bis gut ausgeschildert der Wanderweg hinauf zur Steviahütte beginnt. Er führt sehr schön an die Felswände heran, umgeht dann diese problemlos. Man erreicht eine erste Wiesenkuppe mit Kreuz.
Der Wanderweg quert nun nach rechts, um einen Einschnitt auszugehen, man kann jedoch geradewegs in die Scharte absteigen und auf der anderen Seite einem deutlichen Pfad folgen. Er führt zunächst steil bergan, quert dann aber schräg nach rechts is man etwas unterhalb die Steviahütte sieht.
Zum Monte Sevia wandert man nun über die sanft ansteigenden Wiesen bis zum höchsten Punkt mit tollem Tiefblick hinab zum Rifugio Firenze.
Man folgt vom Gipfel dem Pfad hinab in die nahe Furcella della Piza zu einer Verzweigung. Zur Hütte geht es nun steil hinab, es liegt zwar ein paar Zentimeter Schnee und es ist auch a bissal eisig, doch der Wanderweg ist breit genug, so daß das Adrenalin weiter Pause hat. Der Pfad mündet ein gutes Stück unterhalb der Hütte in den Schotterweg, so daß noch mal ein kleiner Gegenanstieg ansteht. Wenige minuten später bummeln die mädels heran.
Grad kommt die Sonne raus, also können wir sogar draußen speisen, in italienischen Gefilden meist ein Genuß. Der Abstieg ist auch ein Genuß, bietet er doch beste Ausblicke und wieter unten gar einen kleinen malerischen Waldsee. Dahinter muß man sich bei der Verzweigung links halten, ein kleiner Gegeanstieg bringt uns zur schön gelgenen Rifugio Juac und dahinter steil hina zurück zum Ausgangspunkt.

Tourengänger: Tef


Galerie


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