Von Wolfenschiessen über Gigi und Giri zum Brisenhaus und nach Niederrickenbach.


Publiziert von donalpi , 30. Oktober 2016 um 16:03.

Region: Welt » Schweiz » Nidwalden
Tour Datum:28 Oktober 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Bauen - Brisen - Bürgenstock   CH-NW 
Aufstieg: 890 m
Abstieg: 912 m
Strecke:Wolfenschiessen-Brändlen-Gigi-Giri-Haldigrat-Brisenhaus-Niederrickenbach
Zufahrt zum Ausgangspunkt:A2 Luzern-Stans, Stans Wolfenschiessen, Gratisparkplätze bei der Luftseilbahn Brändlen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bahn Dallenwil-Wolfenschiessen
Unterkunftmöglichkeiten:Wolfenschiessen, Haldigrat, Brisenhaus, Niederrickenbach
Kartennummer:LK 1171 Beckenried 1191 Engelberg

Es ist noch sehr kalt, als ich am frühen Morgen aus dem Bähnli in Brändlen aussteige, hier liegt alles noch im Schatten. Auf der Weide tummeln sich noch viele Dexter-Kühe, diese sind viel kleiner als z.B. die Simmentaler, die verbringen aber den Winter hier oben auf Brändlen, 1178 m.
 
Zuerst geht es auf den Startplatz der Gleitschirmakrobaten mit einer schönen Feuerstelle, Holz und fantastischer Aussicht. Hier geht es auf Viehwegen leicht rechts aufwärts nach Ober Sack. Die Wege sind hier unten mühsam zu begehen, es hat ja geregnet und vermutlich ist erst kürzlich das Vieh von den Alpen heruntergetrieben worden, also so richtig wunderbar rutschig....
 
Nach der Alphütte von Ober Sack geht es hinauf in den Wald und anschliessend steil hoch über den Grat zum "Chlei Gigi", 1646 m. Bei der Hütte oberhalb vom Chlei Gigi geht es rechts hoch in den Wald. Nach einer Kehre geht es aus dem Wald heraus und man erblickt die Hütten von Gigi. Endlich an der warmen Sonne! 
 
Unterhalb der Hütten von Gigi geht es links vorbei und man gelangt zum Grat, der zum Gigichrüz 1876 m. hinaufführt. Beim Grat erreicht man auch den Weg, der von Niederrickenbach hochkommt. Hier oben gibt`s die erste Rast. Der Blick auf die Berge und das Nebelmeer im Norden ist fantastisch.
 
Nun alles dem Grat entlang bis zum kleinen "Gipfeli" des Giri, 1923 m. hoch, mit dem Gipfelbuch. Die letzten Meter bis zum Gipfelbuch sind etwas ausgesetzt. Aber deswegen die Tour in einen "Dreier" umzutaufen, scheint mir nicht angebracht, man kann den kleinen Gipfel auch umgehen.....Leider ist das Gipfelbuch in der Gamelle so nass wie ein Schwamm.
 
Hier am Giri hat es schöne Felsformationen, was man am Haldigrat gar nicht erwarten würde. Auch eine neue Schutzhütte wurde an der O-Seite gebaut. Es ist nun nicht mehr weit auf dem Gratweg bis zur Bergstation der Sesselbahn auf dem Haldigrat und zum Hotel. Zur Boomzeit des Pistenskifahrens hatte es hier oben noch Skilifte und es herrschte reger Betrieb. Dann musste die Sesselbahn aber etwas redimensioniert werden und die Skilifte wurden abgebaut. Die Sesselbahn fährt aber immer noch.
 
Zum Mittagessen gönne ich mir heute im Restaurant ein Bier und einen Nussgipfel, danach geht es bergabwärts auf die lange Querung zum Brisenhaus, die habe ich bisher nur mit Skis gemacht, überhaupt, das Brisengebiet ist prädestiniert fü Skitouren. So geht es vorbei an der Alp Chäseren, am Dräckgaden und dem Stockgädeli alles nordseitig unter dem Brisen durch.
 
Dann geht es unter dem letzten Tälchen "Zwischen den Stöcken", d. h. das Täli zwischen "Elfer" und "Zwelfer" durch, dieses Tälchen bin ich einmal im Winter mit Skis runtergefahren, ist ne tolle Sache. Bald ist die Gegend "unter dem Stock" erreicht und der kleine Anstieg zum Brisenhaus beginnt. Die letzten Meter quere ich den "Chänel" hinter der Hütte, wo mich eine Lawine fast erwischt hätte, glücklicherweise konnte ich damals auf den Hang links rausfahren.
 
In der Hütte gibt es noch einen Kaffee, dann aber geht es bergabwärts zur Seilbahn in Niederrickenbach und nach Hause. 

Tourengänger: donalpi


Galerie


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