Great Glen Way mit MTB


Published by joe , 19 October 2016, 13h30.

Region: World » United Kindom » Scotland
Date of the hike: 6 October 2016
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Mountain-bike grading: PD - Moderate
Waypoints:
Geo-Tags: GB 
Time: 3 days
Height gain: 1500 m 4920 ft.
Height loss: 1500 m 4920 ft.
Route:Great Glen Way (ca. 130 km): Fort William - Fort Augustus - Drumnadrochit - Inverness
Access to start point:Von Edinburgh oder Glasgow mit City Link Bus nach Fort Wiliam.
Access to end point:Von Inverness verschieden Busverbindungen mit City Link nach Glasgow, Abderdeen oder Edinburgh.
Accommodation: In Fort William, Fort Augustus, Drumnadrochit oder Inverness verschieden Unterkünfte aller Kategorien. Während der Hauptreisezeit unbedingt vorher reservieren.

Ich bin mal wieder in Schottland gewesen. Zuerst war der West Highland Way als Trekkingtour geplant. Aufgrund von Zeitvorgaben meiner Herzdame musste zweimal umgeplant werden. Also ging es mit dem MTB auf den Great Glen Way.


Folgende Informationen habe ich im Internet gefunden:

Der Great Glen Way (GGW) ist ein Trekking- oder Radwanderweg durch die schottischen Highlands. Er verläuft parallel zum Kaledonischen Kanal zwischen Fort William und Inverness, entlang der Seen Loch Linnhe, Loch Lochy, Loch Oich und Loch Ness. Den grössten See, Loch Ness, bekommt man jedoch nur teilweise zu sehen, da der Wanderweg streckenweise auf der anderen Seite eines Bergkammes verläuft.

Der Great Glen Way (GGW) kann in beiden Richtungen bewandert werden, allerdings empfiehlt es sich in Fort William zu starten und den Weg in Richtung Nord-Osten zu gehen, da man somit Wind und Sonne meist im Rücken hat. Ausserdem beginnt man so mit dem einfachsten Abschnitt und kann sich an die steigenden Herausforderungen gewöhnen.


Die Strecke kann mit Trekking-Gepäck bequem in etwa 5 bis 7 Tagen gelaufen werden. Mit sehr leichtem Gepäck, wie etwa bei Nutzung eines der ansässigen Gepäck-Transportunternehmen, kann man den Weg bei guter Ausdauer auch in 3 bis 4 Tagen bewältigen. Mit dem Rad (MTB) sind 3 Tage erforderlich.


Etappe 1: von Fort William nach Fort Augustus

Wenige Minuten vom Ende des West Highland Way beginnt am Old Fort von Fort William  der Great Glen Way.

Um die Route von Fort William zu starten, folgen wir der Neptune's Staircase zum Caledonian Canal bei Banavie. Fortsetzung über der rechten Seite des Kanals für die nächsten Kilometer auf dem verkehrsfreien Towpath. Bei Gairlochy weiter nach rechts in Richtung Clunes. Hinter dem Clan Cameron Museum in Achnacarry haben wir einen herrlichen Blick auf Loch Arkaig. Nun entlang dem Ufer von Loch Lochy zu Laggan. Hier mussten wir aufgrund Waldarbeiten einen kleinen beschilderten Umweg in Kauf nehmen. Nun erreichen wir einen Forstweg, der uns nach Invergarry führt, erreicht. Die nächsten 5 km führen steil über einen Forstweg. Auf der Ostseite vom Loch Oich geht es bis zu seinem Ende weiter. Es folgt ein einfaches, flaches Teilstück entlang des Towpath. Bald erreichen wir Fort Augustus mit seinem beeindruckenden Dorfzentrum. Etwas ausserhalb und neben dem GGW finden wir ein sehr konfortables Hotel. Dort wurden auch ausgezeichnete Mahlzeiten serviert.


Etappe 2: von Fort Augustus nach Drumnadrochit

Nördlich von Fort Augustus geht es steil bergauf. Es wird heute nicht das letzte Mal sein, dass wir unsere Bikes schieben müssen. Danach folgt eine Abfahrt runter nach Alltsigh am Loch Ness. Und dann folgen zwei weitere steilere Aufstiege mit einer langen und schönen Abfahrt nach Drumnadrochit. Normalerweise ist hier Etappenziel. Meine Herzdame wollte jedoch unbedingt das Glamping ausprobieren. Dafür mussten wir jedoch etwa 10 Kilometer nach Westen dem River Enrick bis Bearnock folgen.

Wir hatten jedoch nicht berücksichtigt, dass es dort kein Restaurant gab. Auch nicht in kurzer Distanz. Somit durften wir ohne Abendessen uns zur Ruhe begeben. Wir fanden in den Radtaschen noch einige Energieriegel. Das half uns etwas über die Runden.


Etappe 3: von Drumnadrochit nach Inverness

10 Kilomter zurück nach Drumnadrochit. Bis wir ein offenes Kaffeehaus fanden, verging noch einige Zeit.

Dieser letzte Abschnitt führt über kleine öffentliche Strassen ohne Dörfer oder Geschäfte. Von Drumnadrochit folgen wir zuerst der A82 North über eine Brücke und biegen links auf den GGW ab.  Dieser steile Wegabschnitt klettert für etwa 3 km bis zu einer Höhe von 250 m. Auf dem Weg befindet sich ein aussichtsreicher Ruheplatz mit Sicht auf das Loch Ness. Hier geht es zunächst flach weiter um dann eine 4 km lange Abfahrt überzugehen. Bald ist der höchste Punkt des GGW erreicht. Dieser liegt im Abriachan Forest. Jetzt wissen wir, dass es nur noch flach oder abwärts zu unserem Ziel geht. Bald erreichen wir eine Kreuzung und folgen der Beschilderung nach „Inverness“. Schon aus der Ferne sehen wir das Highland Capital. In Inverness führt der Weg über Ness Islands immer dem River Ness entlang bis am Inverness Castle der Endpunkt des GGW erreicht wird.


Hinweise:

Glen = Tal
Loch = See

Die Wegmarkierung ist einheitlich und eindeutig.

Unsere Räder haben wir bei Nevis Cycles in Fort William angemietet. Die Reservation erfolgte problemlos per Mail aus der Schweiz. Zusätzlich nutzten wir die Möglichkeit, dass unser überflüssiges Gepäck von Fort William direkt zu unserer Unterkunft in Inverness transportiert wurde. In Inverness konnten wir die Mieträder bei einem vorbestimmten Radverleih wieder abgeben.

Bei der Tour teilt sich der Weg in eine "high route" und "low route" auf. Es wird empfohlen, wir haben uns daran gehalten, dass Radfahrer die "low route" wählen sollten. Auf der Karte sind die zusätzlichen, steilen Höhenmeter gut zu erkennen.

Karten sind hilfreich. Wir kauften uns vor Ort in einem Bergsportgeschäft eine informative Übersichtskarte vom GGW von Harvey Maps zum Preis von 13.95£ im Massstab 1:40'000.


Tipps:

Bei CityLink findest Du Fahrpläne, Preise und Sonderangebote zu den Schottischen Busverbindungen.

Britische Karten gibt es auch online. Teilweise müssen die Karten vor dem Laden gekauft werden.

Weitere Wanderinfos findest Du hier.


Fazit:

Aufgrund des aussergewöhnlich guten Wetters, konnten wir die Tour, die doch einiges an Kraft kostetet, sehr geniessen. Es hat wieder Lust auf Schottland und die Monroes gemacht.



Hike partners: joe


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