Iffigsee (2065m) und Wildhornhütte SAC (2303m)


Publiziert von countryboy Pro , 17. September 2016 um 12:18.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Simmental
Tour Datum:10 September 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 830 m
Abstieg: 830 m
Strecke:ca. 11.5km: Iffigenalp - Iffigsee - Wildhornhütte SAC - Iffigsee - Iffigenalp
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit Auto bis Iffigenalp: alternierende Einbahnstrasse (XX:30 bis XX:45 aufwärts, XX:00 bis XX:15 abwärts, Fahrt dauert ca. 15 min.)
Unterkunftmöglichkeiten:www.wildhornhuette.com sowie www.iffigenalp.ch
Kartennummer:Lenk 1:25'000

Howdy, 

Jedes zweite Wochenende im September pilgern countryboy und countrygirl an die Country Night Gstaad und es ist genauso Tradition, an jenem Wochenende in der Region eine Wanderung zu unternehmen. Dieses Jahr lag die Wahl bei meiner Frau und es ist denn auch keine Überraschung, dass ein See und eine SAC-Hütte Teil des Gesamtpakets waren: Iffigsee und Wildhornhütte.

Ich habe irgendwo gelesen, dass die Iffigenalp mit dem Auto zugänglich ist, aber darüber hinaus keine weiteren Abklärungen getroffen. So können wir von einer guten Portion Glück reden, dass wir zur rechten Zeit unterwegs waren. Die Zufahrt ist als Einbahnverkehr geregelt, pro Stunde kann man nur während 15 Minuten in eine Richtung losfahren (XX:30 bis XX:45 aufwärts, XX:00 bis XX:15 abwärts). Die Fahrzeit beträgt knapp 15 Minuten.

Wer sich an die markierten Wanderwege hält, kommt gut ans Ziel, zumindest bis zur Wildhornhütte können wir das bestätigen. Landschaftlich ist diese Wanderung sehr abwechslungsreich. Von der Iffigenalp bis zum Iffigsee hat man es mit saftig grünen Aufschwüngen zu tun, einem Bach, der allein mit seinem Rauschen für etwas mentale Abkühlung im mal lockeren, mal steileren Aufstieg sorgt und schliesslich oberhalb des Iffigsees mit einem hoch gelegenen Talkessel, aus dem sich vor ein paar dutzend Jahren ein Gletscher zurückgezogen und eine vermeintliche Steinwüste hinterlassen hat. Eben nur auf den ersten Blick, gedeihen hier bei genauerem Hinsehen doch Pflanzen in allen Farben. Hier oben schmiegt sich die Wildhornhütte in der sicheren Mitte steil aufragender Felswände in die Landschaft ein. Wir machten dort rund eine Stunde Rast (bei Zeitangabe eingerechnet) und testeten Speis und Trank. :-)

Speziell zu erwähnen gilt es natürlich auch den leicht milchig blauen Iffigsee, der unter Sonne und Wolken eindrückliche Farbspiele zeigt. Der Wanderweg folgt dem See in einer Halbumrundung. Auf der Gegenseite ragen senkrechte Felswände in die Höhe. Eine Kulisse, die sich bestens für Echorufe eignet, zum Leidwesen der Fischer, die für gewöhnlich die Ruhe mehr schätzen.

Wer etwas mehr Zeit am und mit dem Iffigsee verbringen möchte, kann ihn auch ganz umrunden. Etwas, das wir uns für den Rückweg aufheben wollten, aber angesichts beginnenden Regens verworfen. Soviel Opfer für das Getröpfele sollte dann aber genug sein. Einfach die Schrittlänge etwas vergrössern, dann lassen wir die dunkle Wolke hinter uns. Wir müssen doch nicht etwa die Regenjacke, geschweige denn die Rucksackregenhülle rauskramen, oder? Nein, muss man nicht. Hätte man aber können, besonders als man sich während des Getröpfeles noch trocken hätte einmummen können. Nein, lieber warten bis T-shirt, Hosen und die Rucksackdeckeltasche nass sind. Wer nicht hören will, muss (Nässe) fühlen.

Nach rund 3/4 Stunden im Regen durften wir unsere Hüllen doch nochmal abstreifen und sogar die Sonne liess sich nochmals blicken ...bevor es dann wieder zu regnen begann... aber diesmal trafen wir glücklicherweise grad bei der Iffigenalp ein und fuhren - wieder Glück bezüglich Zeitkorridor - wieder talabwärts Richtung Lenk.

Eine schöne Gegend und soviel steht fest: nächstes Jahr kommen wir wieder, um Neues zwischen Saane und Simme zu entdecken...

countryboy & countrygirl

P.S. Line-up an der diesjährigen Country Night Gstaad: Brett Eldredge, Diamond Rio und schliesslich die absolut bezaubernde Lee Ann Womack.

Tourengänger: countryboy, countrygirl


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