Hochtourentage - Arbenbiwak 3224m (Tag 1)


Publiziert von Robertb , 6. September 2016 um 23:20.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum: 1 September 2016
Wandern Schwierigkeit: T5+ - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1600 m
Strecke:Zermatt, Zmutt, Chalbermatten, Arbengandegge, Arbenbiwak

Schon lange hegte ich den Wunsch wieder 'etwas Grösseres' zu machen. Was darfs denn sein? Die Wahl blieb bei der Überschreitung Obergabelhorn, Überschreitung Zinalrothorn.
 
Zustieg zum Arbenbiwak, Donnerstag, 1. Sept. 2016 - Tag 1
Heute geht es gemütlich zu und her. Wir tuckerten mit dem Zug Zermatt entgegen. Dort angekommen, wimmelt es auf dem 'Banhofplatz' so richtig von Touristen verschiedenster Nationalitäten. Wir steuerten die nächste Bäckerei an und kauften schnell ein Sandwich. Gemütlich schlenderten wir durch Zermatt Richtung Bergbahn (Furi, Schwarzsee….). Sollten wir uns den Zustieg mit der Bahn verkürzen? Nach Furi, Zeitersparnis 30Min, oder sogar nach Schwarzsee Zeitersparnis auch ca 30 Min, dafür mit etlichen eingesparten Höhenmetern. Nein – da sind wir uns einige, diese paar Meter werden wir wohl noch schaffen. Wir wählten den Wanderweg Richtung Zmutt P1936 einem netten kleinen Weiler südwestlich von Zermatt. Weiter wanderten wir Richtung 'Chalbermatten' P2105, da hofften wir auf ein kühles Bier (auf der Karte ist es als Gaststätte eingezeichnet) aber es blieb bei der Hoffnung. Bei P2161 ist der oberste (nördlichste) Wanderweg infolge Steinschlag gesperrt. So wählten wir einen der anderen Weg Richtung Schönbielhütte. Der Arbenbach ist nicht mehr weit, diesen queren und nun Richtung P2355 geht es bergan Richtung Arbenbiwak. Mittlerweile ist das Obergabelhorn ins Blickfeld gekommen. Imposant thront er hoch oben. Klein ist auch bereits das Biwak zu erkennen. Ein guter Bergweg bringt uns flott weiter. Zwischendurch legen wir dann auf der Moräne (Arbengandegge) auf ca 2700m eine Pause ein. Wir wollten ja unser z'Trinke nicht umsonst hinauftragen. Der Bergweg wird zusehends steiniger, alpiner. Die letzten Meter gleichen einem Klettersteig. Wir sind ohne Seil hochgestiegen. Bei Nässe wären ev. Sicherung sinnvoll (Ausrutschgefahr).
Das Biwak ist klein aber sehr gut eingerichtet. Geschirr, Gas, Pfannen, Decken, Kissen, Licht (dieses war bei uns jedoch defekt) alles ist vorhanden. Vor dem Biwak steht ein Brunnen mit fliessendem Wasser (wir haben es abgekocht). Ein WC befindet sich wenige Meter unterhalb des Biwak.

Tourengänger: Robertb


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