Höhenweg Schwarzsee
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... mit Leo unterwegs im Regen ...
In der Liberté (Freiburger Lokalblatt) las ich im August einen Artikel über die Neueröffnung des zweiten Teils des Höhenweges Schwarzsee. Die erste gibt es schon länger und führt konstant auf ca 1400m Höhe von der Riggisalp zur Urlandschaft Breccaschlund und übers Chalet Underi Rippa wieder runter zum Schwarzsee. Neu ist nun eine Querung ab Underi Rippa fast gerade rauf um eine Felsnase rum auf der 1500m-Linie (im Grat). Diese Stelle wurde neu mit einer Treppe ausgebaut ... Leo und ich wollten für das gemeldete Regenwetter eine einfache Tour, und da wir auf den neuen Abschnitt neugierig waren, zog es uns dorthin.
Morgens war das Wetter im Schwarzsee noch super, kein Anzeichen von Regen ... aber das änderte sich bald im Laufe des Vormittags. Ab der Riggisalp kann man die schlanke Spitze der Spitzflueh nicht mehr übersehen, und so schenkten wir ihr jeder im Geheimen verstohlene Blicke zu. Auf Rippetli angekommen, noch bei schönem Wetter, reicht uns ein Blick, um zu wissen: warum eigentlich nicht, drohender Regen hin oder her !?
So zieht es uns hinauf, zügig auf dem Pfad und durch die Grashänge zur Spitzflueh ... und mitten in den Regen ... Die ganze Sache wird je höher je steiler und damit je rutschiger, dank der Wolken können wir nicht sehr gut abschätzen wie weit wir wirklich herunterrugeln würden, und irgendwann einmal (vor der Stelle mit der Eisenleiter) entscheiden wir uns, da es immer mehr regnet, umzukehren ... wohl kurz vor dem Gipfel, he nu ...
Wir kehren in der Alphütte Brecca ein, schützen uns vor dem Regen ... werden wunderbar bewirtet, und mischen uns in die Jasspartie am Tisch - es hat ja nur einen langen, da kommt man schnell ins Gespräch ...
... es regnet unentwegt und will nicht hören ... also machen wir uns wieder auf den Weg ... erkunden den neuen Teil des Höhenweges, welche uns sehr gefällt ... einsam und verlassen glitzert der Wald im Nassen, herbstliche Farben, feuchtes Farn und faulende erdige Blätter - Ambiente pur ...
... nach drei satten Stunden im triefenden Regen erreichen wir munter wieder unseren Ausgangspunkt in Schwarzsee Gypsera ... nass bis auf - ehem! - fast Alles ... :) ... und trotzdem: ein Genuss!
Danke für die nette Begleitung, Leo!
In der Liberté (Freiburger Lokalblatt) las ich im August einen Artikel über die Neueröffnung des zweiten Teils des Höhenweges Schwarzsee. Die erste gibt es schon länger und führt konstant auf ca 1400m Höhe von der Riggisalp zur Urlandschaft Breccaschlund und übers Chalet Underi Rippa wieder runter zum Schwarzsee. Neu ist nun eine Querung ab Underi Rippa fast gerade rauf um eine Felsnase rum auf der 1500m-Linie (im Grat). Diese Stelle wurde neu mit einer Treppe ausgebaut ... Leo und ich wollten für das gemeldete Regenwetter eine einfache Tour, und da wir auf den neuen Abschnitt neugierig waren, zog es uns dorthin.
Morgens war das Wetter im Schwarzsee noch super, kein Anzeichen von Regen ... aber das änderte sich bald im Laufe des Vormittags. Ab der Riggisalp kann man die schlanke Spitze der Spitzflueh nicht mehr übersehen, und so schenkten wir ihr jeder im Geheimen verstohlene Blicke zu. Auf Rippetli angekommen, noch bei schönem Wetter, reicht uns ein Blick, um zu wissen: warum eigentlich nicht, drohender Regen hin oder her !?
So zieht es uns hinauf, zügig auf dem Pfad und durch die Grashänge zur Spitzflueh ... und mitten in den Regen ... Die ganze Sache wird je höher je steiler und damit je rutschiger, dank der Wolken können wir nicht sehr gut abschätzen wie weit wir wirklich herunterrugeln würden, und irgendwann einmal (vor der Stelle mit der Eisenleiter) entscheiden wir uns, da es immer mehr regnet, umzukehren ... wohl kurz vor dem Gipfel, he nu ...
Wir kehren in der Alphütte Brecca ein, schützen uns vor dem Regen ... werden wunderbar bewirtet, und mischen uns in die Jasspartie am Tisch - es hat ja nur einen langen, da kommt man schnell ins Gespräch ...
... es regnet unentwegt und will nicht hören ... also machen wir uns wieder auf den Weg ... erkunden den neuen Teil des Höhenweges, welche uns sehr gefällt ... einsam und verlassen glitzert der Wald im Nassen, herbstliche Farben, feuchtes Farn und faulende erdige Blätter - Ambiente pur ...
... nach drei satten Stunden im triefenden Regen erreichen wir munter wieder unseren Ausgangspunkt in Schwarzsee Gypsera ... nass bis auf - ehem! - fast Alles ... :) ... und trotzdem: ein Genuss!
Danke für die nette Begleitung, Leo!
Tourengänger:
nadirazur



Kommentare (3)