Wochenendtour im Calfeisental


Publiziert von Geissbock , 27. August 2016 um 23:52.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:13 August 2016
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG 
Zeitbedarf: 2 Tage
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PKW
Zufahrt zum Ankunftspunkt:PKW

Am Freitag nachmittag sind wir zu vier Leuten nach der Arbeit in Freiburg los und nach St. Martin im Calfeisental gefahren. Hierbei handelt es sich um eine gute erhaltene alte Valsersiedlung, in der es noch ein schönes Wirthaus gibt. Dort haben wir abends gut gegessen und anschließend in einem alten Stall übernachtet, der jetzt als Massenlager dient. In dem Gasthaus gibt es aber auch richtige Zimmer mit Heizung.

Am nächsten Morgen haben wir zunächst schön dort gefrühstückt und sind dann Richtung Heidelpass aufgebrochen. Der Almweg ist durchgehend gut markiert. An den Abzweigungen stehen jeweils Schilder, weshalb ich mir die nähere Beschreibung spare. Die Wanderung ist sehr schön und man hat einen wunderbaren Blick auf das enge Calfeisental, das schon sehr lange Naturschutzgebiet ist. Das letzte Stück zum Heidelpass ist recht steil aber unproblematisch. Auf den Heidelspitz gelangt man, indem man von unten kommend den linken Grat hochklettert. Der Grat ist breit und das alles gut machbar (T 3+). Auf dem selben Weg geht es zurück zum Pass und das erste Stück auch wieder runter. Dann biegt man den Schildern folgend auf den Weg Richtung Plattenseli/ Heubützlipass ab. Dieser Weg ist auch sehr schön und am Plattenseli haben wir dann eine Rast mit obligatorischem Bad gemacht. Sodann sind wir weiter Richtung Heubützlipass, der sehr scharf und beeindruckend ist. Eigentlich wollte ich noch den Fahnenstock mitnehmen aber meine Mitstreiterinnen haben mich überzeugt, es zu lassen. Denn der Tag hat immerhin 1600 Höhenmeter und wir hatten zur Mittagsrast eine Flasche Wein getrunken....
Der Weg zum Fahnenstock ist auch nicht markiert und vom Pass nur der Beginn zu sehen, so dass ich schwer abschätzen konnte wie lange ich brauchen würde. Deshalb habe ich es dann gelassen.

Der Weg vom Heubützlipass zur Sardonahütte ist viel up and down aber sehr schön und führt über viele Bäche und Viehweiden mit Murmeltieren. Die Sardonahütte wurde gerade modernisiert und die Wirte sind sehr nett. Das Massenlager hat allerdings leider sehr kleine Fenster...Das Essen ist in Ordnung aber nicht so gut wie im Tessin.

Am nächsten Tag sind wir dann auf den Rat des Hüttenwartes hin zum Sardonagletscher aufgestiegen. Der Weg ist durchgehend blau weiß markiert und nur eine Stelle etwas zu klettern, was aber gut machbar ist. Der Gletscher ist sehr interessant, auch wenn man ihn nicht begeht hat man von seinem Rand einen sehr guten Blick drauf. Auf dem Aufstiegsweg sind wir zurück zur Hütte und von dort aus auf dem direkten Weg durch das Tal zurück nach Sankt Martin. Bei einem kurzen Kaffee auf der Hütte haben wir sowohl Geier als aus Adler sehr nah gesehen, was uns alle beeindruckt hat. Was für elegante Tiere! Alles in allem eine landschaftlich sehr beeindruckende Tour, die ich als Wochenendtour nur empfehlen kann!

Tourengänger: Geissbock


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