Säntis, 2502m über die Nasenlöcher und den Hüenerberggrat


Publiziert von milan Pro , 27. August 2016 um 12:17.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:26 August 2016
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AR   CH-SG   CH-AI 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1450 m
Abstieg: 1450 m
Strecke:15,5km - Zeitangabe ohne Pausen, Schwägalp - Nasenlöcher - Höchnideri - Hüenerberg - Blauschnee - Girenspitz - Säntis - Tierwis - Schwägalp
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Konstanz - Gossau - Herisau - Schwägalp
Zufahrt zum Ankunftspunkt:s. o.
Unterkunftmöglichkeiten:Säntis Berggasthaus
Kartennummer:L.d.S. Blatt Säntis

Unter den vielen Möglichkeiten auf den Säntis zu kommen, habe ich gestern die für mich bisher interessanteste Route entdeckt. Die Kombination Nasenlöcherroute mit Hüenerberggrat ist relativ einsam und bietet sehr schöne Ausblicke. Die Bewertung T5 für den Hüenerberggrat ist auf dem ersten Abschnitt durchaus angebracht, nicht nur wegen der Ausgesetztheit, auch etwas Orientierungssinn ist gefragt. Als Vorbereitung dienten mir der Bericht von alpstein und der Bericht von Kaj. Auch der Bericht von ivo66. Alle schreiben: Hält man sich an den Vorsatz, den eigentlichen Grat nicht zu verlassen, ist man auf der sicheren Seite, Voraussetzung Kletterei I-II sicher im Umgang. So sehe ich das nun auch.

Auf dem Hüenerberg mit 2312m habe ich die Stimmung bei einer großen Mittagsrast so richtig geniessen können. Der weitere Weg via Blauschnee zum Säntis mit Abstecher Girenspitz war mir bekannt und bot keine weiteren Schwierigkeiten.
Am Blauschnee traf ich noch 3 mir bekannte Bergwanderinnen aus der Heimat mit denen ich die Himmelsleiter hochstieg (hoppla, jetzt wird`s prosaisch...:)) und nett Kaffeepause auf der Terrasse des Berggasthauses einlegte. Ganz allein waren wir allerdings nicht. :) Viele entflohen der Hitze im Tal, und selbst mein Mövenpick-Glacé auf der Terrasse war im Nu weich. Bei einer 0-Grad-Grenze von 4500m! nicht verwunderlich.

Ich verabschiedete mich und nahm den Abstieg auf der Normalroute via Tierwis in Angriff. Etwa auf halber Strecke erkannte mich ein Hikr-Berggänger, der im Aufstieg war, es war Kaj, den ich vorher erwähnt habe.
Gerne habe ich aus seinen Erfahrungen in seinem Spezialgebiet "Alpstein" noch ein paar Hinweise bekommen. Eine nette Bekannschaft und es ist doch immer wieder schön Gleichgesinnte zu treffen!

Der Schlußabstieg über Musfallen ging nochmal richtig in die Knie und Schatten gab`s erst ganz unten unter einer der wenigen Fichten kurz vor dem Parkplatz. Nach einer halben Stunde Ausruhen ging ich zum Auto und fuhr nach einem langen und schönen Wandertag zufrieden nach Hause.

Tour im Alleingang



Tourengänger: milan


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