Wissberg ab Fürenalp mit Rotbandleiter


Publiziert von Bikyfi , 16. August 2016 um 10:33.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:13 August 2016
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-OW   CH-UR 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1058 m
Abstieg: 1058 m
Strecke:Fürenalp - Wissberg - Rotbandleiter - Wissberg - Fürenalp
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Engelberg - Talstation Fürenalp

9:00 Uhr bereits viel Betrieb an der kleinen Gondelstation hinauf zur Fürenalp. Kein Wunder bei dem Wetter, herrlicher Sonnenschein und klare Sicht so weit das Auge reicht erwarteten meine Begleitung und mich an diesem Samstag.
Den Titlis im Rücken stiegen wir von der Fürenalp Bergstation (mit Einkehrmöglichkeit) in das Klettergebiet Wissberg ein, langgezogen über eine mässig steile Weide, geprägt von zahlreichen Murmeltierbauten.

Das Tempo war gemäßigt, so stiegen wir nach einiger Zeit in lockeres Geröll ein. Zur Sicherheit zogen wir die Helme auf, vor uns bewegten sich drei weitere Berggänger und die trotz Vorsicht von uns los getretenen Steine mahnten uns.

Der Weg an sich ist wenig schwierig gewesen, zieht sich etwas vorbei an dem ausgewiesenem Klettergebiet. Knapp unterhalb des Gipfels durchkraxelt man in leichter Kletterei (I) ein paar schmalen Passagen, teils mit schönem Tiefblick. Aber allesamt unproblematisch sofern man nicht allzuviel Erde in den Schuhsohle mitgetragen hat die sich auf den Steinen rutschig auswirkte.

Auf dem Gipfel präsentierte sich eine tolle Rundumsicht: Schlossberg, Gr. Spannort, Titlis, Hahnen und die Rotbandleiter. Der Weiterweg wie vorerst geplant (weiter über die leiter, Hahnen, Abstieg nach Engelberg) wurde aus zeitlichen Gründen dann doch nicht begangen. Meine Begleitung hatte Verständnis für meinen Wunsch, dass ich mir die Leiter mal aus der Nähe ansah. So verweilte sie etwa eine Stunde auf dem Gipfel des Wissberg und ich stieg ab, querte den Geröllhang auf einem gut erkennbaren Pfad hinüber zur Leiter. Nach etwa 15Minuten war diese schon erreicht. Die ersten paar Meter hinauf zur Leiter waren mit Drahtseil gesichert. Ich kletterte ohne Zuhilfenahme der Seile (II), die schon etwas aufgesplissen waren hinauf und stand kurzerhand auf der ersten Sprosse hinauf (die zweite fehlt). Tritt um Tritt hinauf zum Ausstieg und noch ein kleines Stück weiter um den Weiterweg Richtung Hahnen mal in Augenschein zu nehmen. Ein kurzer Blick in das verrottete Leiterbuch und anschliessend wieder hinunter. Die Kletterei hinab war etwas heikel wegen losen Geröll und teils nicht sichtbaren Tritten. Hat aber Spass gemacht.

Anschliessend zurück hinauf zum Wissberggipfel und nach kurzer Rast hinunter zurück zur Fürenalp. Mit gesenktem Tempo war es uns sogar noch möglich ein halbes Dutzend Murmeltiere vor Ihren Bauten in der Sonne zu beobachten bevor sie pfeifend vor uns warnten und flüchteten.

Wir kehrten noch auf eine Rivella-Limonade und Kaiserschmarrn mit Pflaumli auf der Alp ein bevor wir mit der Gondel die letzten Tiefenmeter zurück legten. Auch wenns nicht die Runde wie geplant war, war´s ein toller Tag und mit Sicherheit nicht das letzte Mal in Engelberg.

Preis Gondel Bergfahrt (13,-CHF & Retour konnten wir an der Talstation nachlösen + 5,-CHF, Parkplätze waren für Gondelbenutzer gratis, sonst 5,-CHF innerhalb der Schranke. Außerhalb der Schranke (gratis) war alles bereits belegt.

Tourengänger: Bikyfi


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