Traumhaft auf dem Schwarzstöckli


Publiziert von MunggaLoch , 3. Februar 2009 um 12:58.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:31 Januar 2009
Ski Schwierigkeit: WS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Schilt-Mürtschengruppe 
Aufstieg: 1160 m
Abstieg: 2060 m
Strecke:Näfels (mit Taxi/Lift) - Mittler Stafel - P.2062 - Rotärd - Wisschamm - Schwarzstöckli - Ostseite runter - Kanonenrohr - In den Bächen - Mürtschen raus - Robmen rauf - Meerenboden - Alt Stafel - Tritt - Hüttenberge - Schwändeli - Obstalden

Ich habe noch nicht viele Skitouren gemacht. Aber ums kurz zu sagen, dies war mit Abstand die schönste Skitour bis jetzt. Besonders was die Abfahrt betrifft. Pulver, noch keine Spuren vor uns, traumhaft...

Mit dem SAC Randen war ich unterwegs. Eigentlich wäre ein anderer Hügel auf dem Programm gestanden, aber im Nachhinein war dies die richtige Entscheidung!
Von Näfels gings mit dem Taxi-Bus rauf Richtung Mulleren zum Skilift. Immer noch alles im Nebel. Erst bei den letzten paar Metern mit dem Skilift, kamen wir aus dem Nebel raus. Genialer Anblick!

Wir waren nicht ganz alleine unterwegs. Es zog sich eine kleine Karavane den Berg rauf. Es ging ungefähr dem Sommerweg entlang, vorbei am Heustöckli und Färistock zum Punkt 2062. Hier trennte sich "Spreu vom Weizen". Wobei ich nicht weiss, zu was wir gehörten ;-) Auf alle Fälle gingen die meisten nach rechts, Richtung Schilt, wir gingen links am Siwellen vorbei. Bei Punkt 2224 trennten sich dann noch die letzten Leute von uns, sie zogen hier nach rechts zum Schilt, wir wieder links.

Es ging weiter, kurz runter zur Rotärd, dann rauf und rüber zum Wisscham. Dort wieder etwas runter und mit einer kleinen Schlaufe von Süden auf dem Grätchen auf den Gipfel vom Schwarzstöckli. Die Aussicht war herrlich. Und da es windstill war, hätten wir es locker noch ein paar Minuten länger oben ausgehalten. Aber wir wussten auch, dass noch nicht ganz Feierabend war.

Die Abfahrt war genial. Besonders der erste Teil, bis Mürtschen. Der Osthang vom Schwarzstöckli, noch keine Spur, feste Unterlage, ca. 10cm Pulver drauf, unglaublich... Da schaffte sogar ich ein paar schöne Bogen ;-)

Weiter unten gabs nochmals einen kleinen Aufstieg, zum Robmen. Ja, da hat auch niemand von uns gefrohen ;-) Dafür war die Sonne dann danach schnell weg, also hinter dem Mürtschenstock verschwunden. Wobei das nicht so schlimm war, bei Meersboden, auf ca. 1500m tauchten wir sowieso in das Nebelmeer ein...

Und so sitzen wir jetzt wieder im Nebel und denken an die paar Stunden Sonnenschein hoch über dem Alltag zurück. Ist das nicht gemein?

Tourengänger: MunggaLoch

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