herrliche Bedingungen auf dem Weg zu Glecksteinhütte und Wyssbachhorn


Publiziert von Felix Pro , 8. August 2016 um 16:37.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:29 Juli 2016
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 975 m
Abstieg: 975 m
Strecke:Grindelwald, Abzw. Gleckstein - Uf der Lamm - Ischpfad - P. 1735 - Zybachs Platten - Scheenbiel - Glecksteinhütte - Wyssbachhorn
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Huttwil - Langenthal - Bern - Interlaken Ost - cff logo Grindelwald, Abzw. Gleckstein
Kartennummer:1229 - Grindelwald

Hatten wir doch schon seit geraumer Zeit miteinander per E-Mail und ) miteinander kommuniziert, so ergab sich endlich eine Gelegenheit, dass sich der „Erzgebirger“ Hermann und ich zu einer gemeinsamen Bergwanderung fanden ;-)

 

Nach der - meinerseits - längeren Anreise mit ÖV trafen wir uns in Grindelwald, Abzweig Gleckstein bei zwar noch leicht wolkigem, jedoch ansonsten schönem, Wetter zur Tour, welche ich hoffentlich bald mit „alten“ Freunden wiederholen darf …

 

Nach einem kürzeren Anmarsch überschreiten wir den mächtigen, sich jeweils lange haltenden, Lawinenkegel der von Gutz hinunterrauschenden Louwi - und schreiten weiter an auf dem oft schmalen Steig durch unüberschaubare Felder von Gelben Fingerhüten. Dieser wird nun stets steiler, felsiger - und abschüssiger: mit entsprechender Konzentration und Trittsicherheit ist der Ischpfad zu begehen, erlauben die zu traversierenden Flühe unterhalb doch keinen einzigen Fehltritt resp. Ausrutscher - ein solcher endete tödlich …

 

Meist gut gesichert - und mit Ausblick auf den von S her umwölkten Eiger - führt dieser gut ausgebaute Pfad um die Felsnase ob der ehemaligen Station der bis zum Wetterhorn geplanten Bahn herum bei P. 1735 ins Tal der Schlucht, welche der (leider hier weggeschmolzene) Obere Grindelwaldgletscher aus dem Fels herausgearbeitet hat.

Mehr „Gegend“ (d.h. weniger abschüssiges, hier grasiges Gelände) bietet die Fortsetzung unserer Tour - und nebst reichem Blumensegen auch bereits eine formidable Sicht zum verbleibenden unteren Rest des Gletschers und Richtung Kleines Schreckhorn - auf dem Weg zu Zybachs Platten. Vor diesen darf die bekannte „Dusche“ des Wyssbaches genossen werden - und schalten wir eine kurze Rast mit kleiner Stärkung ein, wo wir (endlich) sonnige Hangabschnitte erreichen.

Wenige felsige Abschnitte, danach wieder grünere Passagen, leiten über zum gut gesicherten, aus dem Fels heraus gebrochenen, Pfad im Scheenbiel zu den Blumenwiesen unterhalb der Hütte - hier präsentieren sich uns auch die edelsten Blumen, wir benötigen hier einige Zeit, die Edelweisse zu goutieren (und zu fotografieren) …

Rasch einmal gewinnen wir die die letzten Meter zur von hier aus sichtbaren Glecksteinhütte, wo wir uns zur gemütlichen Rast - und zum fantastischen Aus- und Einblick in die beinahe ununterbrochenen stattfindenden Abbrüche des Oberen Grindelwaldgletschers in der steilen, nun leider beinahe blanken Felswand, über welche er einst gänzlich hinunter floss - niederlassen.

 

Nach der Pause queren wir hinüber zum einfach via Ostrücken erreichbaren Wyssbachhorn, wo uns eine herrliche Aussicht nach Grindelwald hinunter erfreut; zurück bei der Glecksteinhütte kommen wir auf der Terrasse (bei Bier, Wein und Suppe) ins Gespräch mit einem japanischen Geistlichen, welcher mehrere Tage in Grindelwald weilt. Lange bewundern wir hier die Wolkenformationen über Schreck- und Wetterhorn, bevor wir uns endlich auf den Abstieg (selbstverständlich auf derselben Route) machen.

 

Konzentriert legen wir auch diesen wieder zurück und erreichen via Scheenbiel, Zybachs Platten und Ischpfad glücklich wieder Grindelwald, Abzweig Gleckstein; noch bis Klusi fahren wir mit dem Postauto gemeinsam hinunter - während ich mich auf die längere Rückfahrt mache (auf welcher ich erfreulicherweise auch Rhabarber und Begleiterin antreffe), darf Hermann in und um Grindelwald weitere Touren unternehmen …

 

unterwegs mit Hermann 


Tourengänger: Felix


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