Crête d'Essertse et les Crêtes des Thyon


Publiziert von Mo6451 Pro , 29. Juli 2016 um 21:30.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:29 Juli 2016
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 645 m
Abstieg: 754 m
Strecke:7,5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Basel - Visp - Sion; Bus 362 Sion gare - Siviez; TDN Siviez - Combatzeline
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Thyon TVT - Veysonnaz; Bus 364 Veysonnaz - Sion gare; cff logo Sion - Visp - Bern - Basel
Kartennummer:map.wanderland.ch, alpenvereinactiv.com

Bereits am 17. Juli stand diese Tour auf meinem Plan, damals machte mir die SBB mit diversen Zugausfällen einen Strich durch die Rechnung. Heute nun sollte es klappen, kein Zugausfall, dafür übervolle Züge. Es ist Ferienzeit. Selbst der Bus, in dem ich am 17. Juli einziger Fahrgast war, konnte heute für die vielen Wanderer nur noch Stehplätze bieten.

Von Visiez nehme ich den Sessellift hinauf nach Combatzeline. Für 10 CHF konnte ich 500 Höhenmeter Aufstieg einsparen. Der Weg bietet eh nicht viel Aussicht und Abwechslung schon keine. Oben angekommen verzogen sich etliche direkt ins Restaurant, ein paar Wanderer verstreuten sich im Gelände. Im Aufstieg war ich zuerst allein, später kam noch ein Ehepaar hinzu.

Der Aufstieg Richtung Greppon Blanc führt zuerst über die Skipiste, im Moment ein breiter Fahrweg. Über den Zustand im Sommer muss man keine Worte verlieren - grausam. An der Brücke für die Skifahrer verlasse ich die Piste und steige nun Richtung Greppon Blanc auf.

Der Aufstieg ist auch nicht viel besser, die Kühe haben ganze Arbeit geleistet. Da muss ich schon vorsichtig sein, um in einem Kuhloch nicht umzuknicken. Der Aufstieg entlang der Schotterpiste ist auch nicht besser, das Gelände ist extrem rutschig. Erst als ich das Skigebiet verlasse, wird es besser, die Spur ist gut zu erkennen und leitet hinauf auf den Grat. Das lezte Stück zum Sendemast und zum Kreuz geht über Blockgestein, da muss man ab und zu die Hände zur Hilfe nehmen.

Auf dem Gipfel ist es recht zugig, der Wind spürbar kälter als die Luft weiter unten. Beim Abstieg vom Gipfel wähle ich eine etwas andere Route, so kann man dem Gegenverkehr aus dem Weg gehen.

Nun beginnt eine schöne Gratwanderung hinüber zum Mont Loéré. Der Schotterweg ist arg rutschig und  im Aufstieg gibt es einige ausgesetzte Passagen T 3. Vor allem im Abstieg ist Vorsicht geboten. Bevor ich mich an den Abstieg mache, finde ich unterhalb des Kreuzes einen schönen windstillen Platz für eine Mittagspause. Dabei kann ich unter anderem auch einen Blick auf den weiteren Weg nehmen.

Das nächste Ziel ist der Mont Rouge. Ab Aufstiegsweg gibt es keinen Schwierigkeiten mehr. Man hat verschiedene Möglichkeiten, auch die Umgehung des Gipfelkreuzes. Ab hier kann die Schwierigkeit auf T2 zurückgestuft werden.

Bevor ich den Gipfel des Mont Carré erreiche hätte ich die Möglichkeit den Grat zu verlassen und auf dem Wanderweg nach Thyon zu gehen. Das ist aber nicht mein Ziel. Ich folge weiter dem Grat, der noch diverse kleinere Auf- und Abstiege bereit hält. Alle Seilbahnen unterwegs sind außer Betrieb, sie fahren nur im Winter. Erst der Sessellift nach Les Collon fährt. Da will ich aber nicht hin.

Also muss ich noch weiter absteigen. Unterwegs einen Blick auf La Trabantia, so scheußlich wie Siviez. Auch auf dem Weg nach Thyon sind die Narben in der Natur, die die Skipisten hinterlassen sehr deutlich zu sehen. Könnte man diese Häßlichkeiten ausblenden, so wäre die Gratwanderung vom Greppon Blanc nach Thyon auch ein Highlight.

Tour solo.

Tourengänger: Mo6451

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