Freiheit und Hundstein Überschreitung


Publiziert von tricky Pro , 20. Juli 2016 um 19:59.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:17 Juli 2016
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: 5a (Französische Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   Alpstein 
Zeitbedarf: 1 Tage
Strecke:(Tag 1) Stauberen - Bollenwees - Widderalpstöck (Biwak) - (Tag 2) Freiheit - Hundstein - Bollenwees - Brülisau

Die Kletterroute Südwand bei der Freiheit ist auch (fast) frei von Bohrhaken. Frei muss man sich auch machen von dem einfachen finden vom Weg.

Das Fazit gleich zu beginn: Die Stände sind zwar vorhanden, aber das finden sehr mühsam. Warum nicht besser markieren zb mit einem roten Punkt? Ich mag eher Flow-Routen wo man sich auf das Klettern konzentrieren kann. Bei dieser "Klassischer" Route ist man sehr schnell aus der Route und im sehr brüchigem Fels. Das müsste nicht sein.

An vorherigen Tag waren wir Klettern an den Widderalpstöck. Pädi hatte in der Nacht kein Auge zugetan und entschied sich via Zwinglipass nach Wildhaus abzusteigen. Dina und ich zogen nach dem Fälensee via Mörderliweg hoch zu den Freiheiten. Der Weg ist stark zugewachsen, mit gutem Routenspürsinn und etwas Achtsamkeit geht das aber sehr gut. Konnte dem Weg folgen bis fast zum Einstieg. Zwei andere Berggänger hatten da weniger Glück. Die zwei vor uns verstiegen sich im steilen Gelände. Der Weg führt links vom Bachbett noch oben. Die zwei stiegen vor uns in die gleiche Route ein. 
Die Südwand ist gemäss Führer ein Klassiker. Der Einstieg ist nach der kurzen 2er stelle gut ersichtlich. Die Routenführung wie schon wie im Fazit nicht immer ersichtlich. In der vierten Seillänge hat es rechts nochmals einen Stand. Die schönsten Seillänge war die 5the. Die letzte Seillänge via dem Grat genügt auch ein 60m Seil nicht. Ich machte mir selber einen Stand kurz bevor die 2er Route auf den Grat führt. Auch auf dem Grat kein Stand, der der weiter oben liegt ist wegen dem Seilzug und Querung nicht zu gebrauchen. Nein, diese Route ist nicht schön gemacht. Wenn auch das Klettern schön ist.
Abstieg via den roten Punkte entlang ins Höll. Ab da Seilten wir nochmals 60 runter nach Norden (Also nicht via Höll-Loch) zum Weiss-Blau-Weiss Wanderweg. Aber oha, das Seil lies sich nicht abziehen. Somit ging ich nochmals hoch über die sehr nasse und rutschige Rinne, löste das Seil und stieg die direkte Route hoch zum Hundstein. Dina nahm den Wanderweg hoch. Wir waren beide schon etwas Müde, ohne gross Pause stiegen wir ab Richtung Bollenwees.

Als Material wäre ein Doppelsein nicht nötig, ausser man möchte Abseilen ins Höll. Zum Klettern werden nicht nicht viel Exen benötigt, Aber Friends, Schlingen und Keile sehr wohl, auch um sich selber mal seinen Stand zu bauen.

Langer Abstieg via Brüllsau wo uns ein waschechter Appenzeller nach Weissbad fuhr, so das wir noch den letzten Bus erwischten. Nun heisst es entspannen um am Dienstag für die Monstertour fit zu sein.

Tourengänger: tricky

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Geodaten
 30878.gpx Zustieg Mörderliweg
 30879.gpx Abstieg Hundstein

Galerie


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