Schiberg (2044m) & Plattenberg (2081m) – Überschreitung


Publiziert von أجنبي , 13. Juli 2016 um 10:56.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 9 Juli 2016
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   CH-SZ   Oberseegruppe 
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Strecke:P. 920 – Fällätschen – Schwarzenegg – Schwarzenegghöchi – Bockmattlihütte – Brennaroute – Schiberg – Furgge – Plattenberg – Mürli – Hohfläschenmatt – Hohfläschen – Hohfläsch-Hütte – Aberli – P. 931 – P. 920
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto bis P. 920
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto ab P. 920
Kartennummer:LK 1:25.000: 1133 Linthebene, 1153 Klöntal

Die Brennaroute am Schiberg sei ein absoluter T6-Klassiker, sagt man. Höchste Zeit also, uns die Sache mal aus der Nähe anzuschauen. Bei P. 920 erwischten wir gerade noch den letzten Parkplatz und zottelten irgendwann nach 8.00 Uhr los. Wir hatten eitel Sonnenschein und Hitze erwartet, stattdessen zeigte sich der Himmel etwas gar dunkel. Uns war die Bewölkung eigentlich gerade recht, denn das machte den Aufstieg etwas angenehmer.

 

Direkt hinter der Bockmattlihütte beginnt die Brennaroute. Der Einstieg ist mit einem blauen Pfeil markiert und führt über einen grasig-felsigen Sporn. Wer sich hier schon unwohl fühlt, sollte umkehren, denn weiter oben warten zahlreiche weitere solche Stellen. Bald wurde der Aufstieg etwas botanischer. Wegspuren und sporadische, blaue Markierungen weisen die Route. Ein paar Mal mussten wir uns etwas genauer umsehen, wo es weiter gehen würde, fanden aber immer den richtigen Weiterweg.

 

Was die Details des Aufstiegs anbelangt, ist man *hier bei Daenu gut aufgehoben. Einzig bei diesem Foto gehe ich mit ihm nicht ganz einig (wie übrigens *hier auch Bombo). Wir sind deutlich weniger weit nach rechts traversiert, da uns ca. in der Bildmitte Markierungen nach oben führten.

 

Anzumerken ist, dass bei der Abkletterstelle neuerdings ein Fixseil montiert ist. Wir nutzten es dankbar. Ansonsten hätten wir abgeseilt, wozu unser 30m-Seil mehr als genügend lang gewesen wäre. Nach dieser Stelle wird das Gelände deutlich einfacher. Insgesamt erinnerte mich der Aufstieg stark an den Haggenspitz, nur dass die Brennaroute irgendwie schöner und länger ist. Der Fels ist insgesamt sehr zuverlässig und das Gelände für eine T6-Tour nicht allzu ausgesetzt. Bei den schwierigeren Kletterstellen finden sich stets genügend Griffe oder Bäumchen, sichern könnte man die Sache auch einigermassen.

 

Wir benötigten insgesamt etwa 3h 30min für den Aufstieg, wenn ich mich nicht irre. Ab Bockmattlihütte waren es knapp zwei Stunden. Da wir noch etwas Lust auf mehr hatten, bestiegen wir im Anschluss noch den benachbarten Plattenberg. Der Aufstieg ist nicht markiert, jedoch existiert ein tipptopper Weg. Für den Abstieg folgten wir dem Grat in Richtung Mürli. Als Schlüsselstelle ist wohl der Abstieg durch das Felsband vor P. 1987 zu bezeichnen. Die Plattenberg-Überschreitung bewegt sich im Bereich T4/T4+.

 

Etwas vor dem Mürli stiegen wir in Richtung P. 1837 ab. Zuweilen folgten wir Pfadspuren und landeten irgendwann bei der Hohfläschenmatt. Dort nahmen wir den Wanderweg via Hohfläschen und landeten so irgendwann im Wägitalersee.


Tourengänger: أجنبي


Galerie


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