- - Einmal im Sommer über die Westwand kletternd, das war am 19.09.2003.
- - Und einmal mit Ski in einer Nacht = 2800Höhenmeter am Stück (nonstop-in 8,5 std) am 21.3.2004
Westwand Route (im Sommer):
Statt über den Bifertenfirn auf den Tödi, kann man über die Südwestwand hochklettern. Wir sind in der Planurahütte 2947m gestartet. Auf Wegspuren zum Sandpass 2781m und dann südlich unter dem Chli Tödi durch. Die Wand ist steinschlägig und wenn viele Leute hochsteigen gefährlich. Am Schluss erreicht man bei einem markanten Gendarm den Westgrat, von wo es direkt auf den Gipfel geht. Abgestiegen sind wir auch wieder durch die Westwand zur Planurahütte. Eine atemberaubende Wand.
Skiroute über den Bifertenfirn (im Winter):
Am Stück, nonstop in einer Nacht ab Tierfed gemacht = 2800Höhenmeter. Start in Tierfed und dem Verlauf des Sandbach folgend zu den Oberstafel Seen. Weiter, ohne Pause, an der Fridolinshütte vorbei auf den Bifertenfirn. Gletscherabbruch war mässig gut eingeschneit, wir mussten die Ski abziehen und aufbinden und mit Steigeisen weiter. Dann weiter und weiter auf den Gipfel des Tödi / Piz Russein 3614m. Eine der strengsten und anspruchsvollsten Skitouren die ich je gemacht habe. Abfahrt gleiche Route.
Der Tödi besteht aus drei Gipfel: Piz Russein 3614m (Top), Glarner Tödi 3574m und den Sandgipfel 3469m.
Höchster Berg und höchster Punkt des Kanton Glarus. Erstbesteigung: 1. September 1824 durch A. Bisquolm und P. Curschellas. Vor Ihnen sind zahlreiche Leute am Tödi gescheitert und umgekommen. Der Tödi ist ein Menschenfresser.
Bestiegen und beschrieben von: Cyrill
















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