Egger Muttekopf (2311m) und Ortkopf (2314m)


Publiziert von Andy84 Pro , 13. Januar 2017 um 21:30.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Lechtaler Alpen
Tour Datum:10 Juni 2016
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Kartennummer:AV 3/4 Lechtaler Alpen - Heiterwand und Muttekopfgebiet

Zwischen der Namloser  Wetterspitze und den Kreuzspitzen ragen 2 weitere eher ruhigere und fast gleich hohe Gipfel empor, der Egger Muttekopf und der Ortkopf. Der wenig bekannte und selten begangene Anhalter Höhenweg führt unter, bzw. über diese Gipfel.
Da der Aufstieg von Bschlabs größtenteils über die freien Südflanken verläuft kann man diese beiden schönen Gipfel schon früh im Jahr besuchen, wir haben dies heute mittels einer Feierabendrunde gemacht.


Ausgangspunkt ist der kleine Weiler Egg überhalb von Bschlabs. Von dort führt ein markierter Weg hinauf in Richtung der Bortigscharte. Massen stürmen hier sicherlich nicht hoch, zu schwach ausgeprägt ist der kleine Pfad. Klasse sind dabei die Blicke  zu den steilen Grashänge welche vom Verbindungsgrat Bschlaber Kreuzspitze-Pfeilspitze herunter ziehen.
Von der Bortigscharte geht es nun nach Osten weiter dem Muttekopf entgegen. Zunächst wird einer kleiner Gratkopf (P.2174) bestiegen, ein paar Meter geht es danach wieder hinab. Im Schlussanstieg zum Egger Muttekopf wird es kurz etwas steiler, auch ein altes Stahlseil ist im Gras zu finden. Den Gipfel haben wir wie erwartet für uns alleine, die Pause fällt jedoch etwas kürzer aus da wir beschließen auch noch den Ortkopf zu besuchen.
Dazu folgen wir einfach dem breiten Kamm nach Süden, recht schnell wir das ganze jedoch deutlich steiler und man merkt dem grasigen Untergrund an das er vor kurzem noch mit Schnee bedeckt war.
Vom Sattel erkennt man gleich das ein kleines Schneefeld die Schlüsselstelle im Aufstieg darstellen wird. Bis hierher sind wir dem Anhalter Höhenweg am Kamm gefolgt, dieser führt nun jedoch nördlich unter dem Ortkopf hindurch. Nur ein paar schwache, kaum auszumachende Spuren führen am Kamm hinauf. Das Gelände ist ein schöner Schrofenmix, weiter oben wir es gerölliger. Das Schneefeld erweist sich dann zum Glück als kein großes Hindernis, direkt an dessen oberen Ende an der Feldwand kann man es schön queren. Ausrutschen hätte man aber trotzdem nicht sollen. Danach geht es noch ein einfachere Meter hinauf zum Gipfel des Ortkopfs, welcher von einem Kreuz und Buch geziert wird.
Hier legen wir nun eine längere Pause ein und geniessen den Sonnenuntergang.
Für den Abstieg wählen wir den Südrücken, über welchen wir hinunter zum Ortkopfweg gelangen. Dieser führt uns zu seiner schönen Jagdhütte und danach steil hinunter nach Egg.

Fazit:

Eine schöne aussichtsreiche Rundtour die schon recht früh im Jahr machbar ist. Bei Schneefeldern kann es jedoch schnell unangenehm in den steilen Grashängen werden.


Mit dabei:
Rita und Johannes

Tourengänger: Andy84, Diana, Caro84, Kommunist


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