Panixerpass / Pass dil Veptga ab Pigniu


Publiziert von Frankman , 4. Juni 2016 um 22:50.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:11 September 2011
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   CH-GR   Segnas-Vorabgruppe 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:23km, Pigniu/Panix, Alp Ranasca, Panixer Pass, Elm
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB Chur, RhB Rueun, Postauto
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Elm, SBB Schwanden GL
Kartennummer:map.geo.admin.ch

Obwohl die Tour über den Panixer bereits längere Zeit zurück liegt, erinnere ich mich gerne an das schöne letzte Ferienwochenende der Sommerferien 2011.
Auch bei dieser Tour war die Kombination aus Wanderung und attraktiver Bahnfahrt gut zu verwirklichen. Die Fahrt über Chur und die Rheinschlucht Ruinaulta gehört sicher zu den spektakulärsten Strecken in den Alpen.
Auf der Fahrt mit dem Postauto, tatsächlich ein Auto (6 Plätze), hat sich eine ältere Frau aus Pigniu in schönstem Rätoromanisch mit dem Fahrer unterhalten. Dieser wiederum musste am Ortseingang erst einen Laib Alpkäse abholen, bevor die Fahrt zur Haltestelle im Dorf weiterhegen konnte. Vermutlich waren beide von myswitzerland.com angeheuert, um dem Touristen die Bündner Welt näherzubringen.

Den ersten Aufschwung zur Alp Ranasca macht man auf einem ausgebauten Fahrweg, der sich in mehreren Serpentinen den Berg hinauf windet. Der Bergweg selbst beginnt erst an der Alp Ranasca, dafür aber gleich mit fantastischen Aus- und Tiefblicken. Bis zur Alp Mer gewinnt man hoch über dem Lag da Pigniu immer mehr an Höhe und meistert so die gewaltige Felsstufe am Talschluss. Einige, durchaus etwas ausgesetzte Stellen erlauben beeindruckende Tiefblicke. Beim Runterschauen aber bitte stehen bleiben.
Auf der Alp Mer quert man den Bach, der sich tief in den Fels eingeschnitten hat. An manchen Stellen ist die Kluft nur einen Schritt breit und man hört einige Meter tiefer das Wasser rauschen.
Nach der letzten Brücke steigt der Pfad nochmals etwas steiler an und erreicht nach einigen Serpentinen die Passhöhe des Pass Pigniu, Pass Veptga, Panixerpass mit Hütte und wunderschönem Hausstock im Hintergrund.
Auf der Glarner Seite beginnt der Weg auf Steinplatten, die die Armee des russischen Generals Suworow gelegt hat, damit ihr Kriegsgerät besser über den Pass kam.
Der Abstieg verläuft durch die Steinwüste des Häxenseeli Richtung Ober Stafel und Wichlen. Zahlreiche Wasserfälle führen das Schmelzwasser des Vorab dem Sernftal zu. Häufig zerstäubt der Wind das Wasser und lässt schöne Farbspiele sichtbar werden.
Wenn man nicht auf eine Mitfahrgelegenheit im Schützenpanzer spekuliert, sondern zu Fuß bis Elm gehen möchte, sollte man beim Jetzloch die rechte Talseite nicht verlassen.
Bis Elm zieht sich das junge Sernftal noch über eine Stunde. Man erkennt aber bald die Elmer Sportbahnen, die eine gute Orientierung über die noch fehlenden Meter ermöglichen.
In Elm darf natürlich der Blick durchs Martinsloch nicht verpasst werden. Schön erkennt man die unterschiedlichen Gesteinsarten der Glarner Hauptüberschiebung.
Darauf ein Elmer Citro!

Tourengänger: Frankman


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