Sonne, Blumenpracht, Schnee und eine gemütliche Beiz, von der Schwägalp nach Urnäsch


Publiziert von AndiSG , 24. Mai 2016 um 21:46.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:21 Mai 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   CH-AR   CH-SG   Alpstein 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 883 m
Strecke:11.9 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Postauto nach Schwägalp, Säntisbahn
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Ab Urnäsch mit dem Zug

Wir fahren gemütlich mit dem Postauto hinauf auf die Schwägalp, die wir kurz nach 12 Uhr Mittags erreichen.

Schon bald lassen wir die vielen Töff's und Autos hinter uns und wandern über Wiesen, später auf einer Fahrstrasse hinauf zur Chamhaldenhütte. Eigentlich wollten wir heute weiter nach Weissbad wandern, aber irgendwie ist das Wetter viel zu schön und auch mein Knie geht es recht gut.

So geht es anfangs auf perfekt ausgebautem Weg hinein in den Brugger Wald, später wird dieser dann aber zum Schlammweg, nicht verwunderlich, denn es hat ja in den vorhergehenden Tagen viel geregnet. Unterhalb vom Schutzenälpli machen wir in der blühenden Wiese unsere Mittagspause. Sogar ein kurzes Mittagsschläfchen liegt drin. Dann steigen wir steil über Langälpli steil hinauf, sogar hier liegt noch Schnee, bis zum Punkt 1558 Meter.

Dort zweigen ab zum Nusshaldensattel. Hier zeigt sich das, was wir befürchtet haben, der Weiterweg zur Petersalp ist genau an der heiklen Stelle noch mit Schnee bedeckt. So entscheiden wir uns Richtung Kleinbetten abzusteigen. Dieser Abstieg ist ziemlich steil und eine Probe für mein Knie. Es geht erstaunlich gut.

Wir zweigen etwas weiter unten ab Richtung Blattendürren. Eigentlich geht der Weg über eine schmale Brücke, aber wir bevorzugen den Bach unten zu überqueren. Oberhalb von Grossbalmen machen wir wiedermal Bekanntschaft mit Altschnee, der uns aber nicht weiter stört.

Es geht nun in den steilen Wald hinein, und oh Schreck, schon beim ersten Bach liegt Schnee. Mit etwas Abstieg können wir diesen gut umgehen. Aber die Freude bleibt nicht lange. Bei nächsten Bach müssen wir wohl oder übel den rutschigen Schnee queren. Das geht noch 2mal so, und beim letzten besteht dann auch noch die Gefahr des Einbrechens. Wir sind froh, als wir die Hüten vom Hölzli erreichen.

Ein kurzes Stück durch den Wald und wir erreichen Herrendürren. Das nächste Problem wartet dort auf uns, ein dreifach Stacheldraht und ein Tor, dass sich nicht öffnen lässt. Irgendwie überqueren wir den Stacheldraht ohne Schaden an den Hosen...

Über die Wiesen erreichen wir dann Blattendürren, das ziemlich verlassen aussieht. Aber ein grosses Schild macht Hoffnung auf ein Bier. Tatsächlich hat Frau Jäger heute geöffnet, aber leider nicht mehr so oft wie wir erfahren. Wir geniessen Bier und regionalen Käse auf der Sonnenterasse, bevor wir uns an den Abstieg über die Osteregg nach Urnäsch machen. Genau um 19 Uhr erreichen wir glücklich und zufrieden den Bahnhof.

Tourengänger: AndiSG


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