Hüttchopf


Publiziert von CampoTencia Pro , 18. Januar 2009 um 15:21.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum: 2 November 2007
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-ZH   CH-SG 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 650 m
Strecke:Wolfsgrueb - Scheidegg - Brandegg - Dürrspitz - Überzütt - Hüttchopf - Hinterhessen - Hessen - Wolfsrueb
Kartennummer:Hörnli 1093, Ricken 1113

Wieder einmal auf Entdeckungstour im Zürcher Oberland. Von der Wolfsgrueb oberhalb Wald ZH steige ich gegen die Alp Scheidegg an. Über dem Zürichsee liegt eine Nebeldecke, hier oben ist es angenehm warm.
Ich strebe nicht sofort dem Hüttchopf zu, meinem Tagesgipfel, sondern mache über die Brandegg einen Umweg zum Dürrspitz. Ist ja nicht unbedingt ein Gipfel, den man gemacht haben muss, aber der Weg dorthin ist richtig reizvoll. Unterwegs treffe ich sogar auf einzelne Enzian, was mich nun wirklich erstaunt. Schade, dass die Foto nichts wird, ich hätte gerne nachgeschaut, um welche Art es sich hier handelt.
Nach dem Dürrspitz steigt man erst einige Meter ab, bevor es dann sozusagen in der Gegenrichtung nach Überzütt geht. Und da steht er dann, der Hüttchopf. Eigentlich nichts mehr als ein Grashügel, aber vermutlich mit einer der besten Aussichten im Zürcher Oberland. Dementsprechend ist er auch gut besucht. Der Wegweiser auf dem höchsten Punkt stellt gleichzeitig auch das "Gipfelkreuz" dar.
Immer auf dem Kamm wandere ich nordwärts in Richtung Tannen. Kurz vor P.1074 biegt ein  Weg scharf nach rechts in den Tösswald ab, dem ich auf gleichbleibender Höhe bis nach Hinterhessen folge. Hier gehe ich links weg den Hang hinunter. Nach ca. 300 Metern steht man an einer Kreuzung. Gerade hinunter ist das Steilstück zur Tössscheidi. Ich aber wende mich nach rechts weg und begehe einen Weg, der seit Menschengedenken nicht mehr gepflegt worden ist. So kommt es mir jedenfalls vor, ich wähne mich fast wie in einem Urwald. Es geht über umgestürzte Bäume, die schon völlig vermoost sind, kleine Bächlein fallen über Nagelfluefelsen, alles ist verwachsen. Mir gefällt es auf jeden Fall! Unversehens steht man dann wieder bei der Wolfsgrueb und zurück ist der Alltag.


Tourengänger: CampoTencia

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