Erstmals allein - ufs Alichji


Publiziert von gili , 16. Januar 2009 um 18:39.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:11 Januar 2009
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Ski Schwierigkeit: WS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 550 m
Abstieg: 550 m
Strecke:Gampel - Jeizinen - Alichji und zurück

Die zweite Tour dieses Jahr. Erstmals gehe ich ohne sehr erfahrene Hikrs auf den Berg. Da ich das Alichji jedoch letztes Jahr mit Ralf gemacht habe, fühle ich mich relativ sicher, zumal die Lawinensituation als mässig eingestuft wurde, und Karin, erfahrener als ich, ebenfalls dabei ist. Fabienne unterstützt uns beide.

Wieder haben wir einen Traumtag erwischt, und schon in der Bahn nach Jeizinen wird uns klar, dass wir heute nicht die einzigen auf dem Alichji sein werden. Am Ende des Lifts geht's schon los. Wir ziehen direkt beim Lift links weg, erklimmen den Südgrat und drehen Richtung Gipfel. Auf dem Grat ist der Schnee gedeckelt und leicht brüchig. In den steilen Stellen klagen die Schneeschuläufer über das 2 und 1 Syndrom. Wir kommen jedoch gut vorwärts.

Nachdem die steilsten Stellen hinter uns sind, geht es mit Ski  und Schneeschuh nicht mehr weiter: der letzte Teil auf den Gipfel (von dieser Seite aus) muss zu Fuss gemacht werden. Nicht ganz einfach, mit Tourenschuh und Ski auf dem Buckel...es ist Vorsicht geboten. Wir machen Rast etwas 50 Meter unter dem Gipfel, da dieser schon übervölkert  aussieht.

Eine Abfahrt Richtung Bachalp (westlich des Grates) ist wegen zu wenig Schnee (alles verblasen) nicht möglich. Wir gehen also die Südseite das Gipfels runter.

Der Einstieg in den Abfahrtshang ist nicht ganz einfach, da auf dem Grat der Schnee weggeblasen ist. Zu Fuss rüber in den Hang mit hartem Schnee und die Boards und die Ski angeschnallt...alles schön langsam, damit nichts verlorengeht.

Nach 50 Meter Abfahrt ändert der Schnee von hart/gedeckelt zu wunderbarem weichen Pulver, und wir finden genügend Platz, ein paar schöne Spuren zu finden. Nach dem ersten Hang kommte eine kleine Gegensteigung, wo Skifahrer eindeutig im  Vorteil sind. Danach ein kleiner Pulverhang, bevor die zweite Hälfte der Abfahrt sehr flach zurück Richtung Skilift geht.

Karin hat Pech und ritzt sich heftig den Belag an ihrem Snowboard auf: ein versteckter Zaunpfahl. Argl, 50 Meter vor der Piste. Bald sind wir im Restaurant und geniessen die wunderbare Sonne.

Tourengänger: gili

Galerie


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