Trampelpfade am Üetliberg: Auffahrtstüürli vor der Haustür


Publiziert von Uto869 Pro , 17. Mai 2016 um 19:14.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum: 5 Mai 2016
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Albiskette - Höhronen   CH-ZH 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 380 m
Abstieg: 380 m
Strecke:Zürich: Saalsporthalle/Sihlcity - Manegg - Fallätsche-Aussichtspunkt
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV: Tram 5 und 13 sowie S4 bis Saalsporthalle; Auto: PP bei Saalsporthalle
Kartennummer:LK 1:25'000, Blatt 1091 (Zürich)

Am Auffahrtstag bin ich auf einer schönen, empfehlenswerten Kombination von Routen von der Stadt auf den Grat gewandert und gekraxelt. In Stichworten (alles auf der untenstehenden Karte gut zu sehen): Saalsporthalle - Isler strasse - Waidmattweg - Meierholzst ra sse - Gänzil o ow e g - vorbei an der Abzweigung Höck lers tra s se - weiter Gänzilooweg - Medik er weg - Höckle rter ra  s se (Name nicht auf der Karte; Infos: Trampelpfad Nr. 35) - südwärts Richtung Mane g g - Ma ne g gp fad (Trampelpfad Nr. 14) - T eeh  ü t te - Fallätsche-Traverse (Trampelpfad Nr. 5) - Fallätsche-Direttissima Mitte Nord (Trampelpfad Nr. 17) - Punkt 801. Die Einstufung T4+ erfolgt wegen des letzten Teilstücks. Der Quer pfad ist T4, die anderen Wege und Pfade sind einfacher (T1 bis T3)
 
Das Fallätsche-Büchlein in einer kleinen Höhle kurz vor dem oberen Ende der Direttissima Mitte Nord weist mittlerweile gut 40 Eintragungen auf. Die Route wird also begangen (worauf auch die gut sichtbaren Pfadspuren oberhalb der Traverse hinweisen), ist jedoch nicht überlaufen. Die Befürchtungen eines Kraxelkol legen, die Fallätsche werde zum «Abenteuerpark», sind wohl etwas übertrieben, dafür ist der Erosionstrichter zu steil, zu gefährlich und die Orientierung bleibt auch für Kenner ein Problem. Die meisten Eintragungen zeugen von viel Freude, den speziellen Ort gefunden und die Route geschafft zu haben - zumindest bis zur kleinen Höhle, der steile Ausstieg aus der Route folgt ja noch. Die Einschätzung eines Kollegen, dass die rote Reepsch nur kurz nach der Höhle nicht unbedingt nötig ist, teile ich. Allerdings bin ich überzeugt: Wer über die Direttissima absteigt, benützt sie ... Dass die andere Reepschnur, diejenige kurz vor dem Ausstieg oben am Grat, von unbekannter Hand wieder entfernt wurde, finde ich gut. S oo schwierig ist diese Stelle nun auch wieder nicht. Zudem soll niemand zum Abstieg über die Route verleitet werden, der die ersten Meter nicht ohne Hilfe schafft.

Tourengänger: Uto869


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Kommentare (3)


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Olav hat gesagt: Unsere Falletsche
Gesendet am 18. Mai 2016 um 18:20
coole Tour, ich war am 06.05.2016 auch auf den Pfaden auf einer Tour, ebenfalls bei wunder Wetter.
Als nächstes will ich endlich die Direttissima nord erkunden, sobald es wieder etwas abgetrocknet hat.

Uto869 Pro hat gesagt: RE:Unsere Falletsche
Gesendet am 20. Mai 2016 um 19:57
Danke! Deinen Bericht über die "Fallätsche-Rundi" habe ich auch gesehen - schöne Routenkombination! Wenn Du die Direttissima Nord "machst", eine Frage: Was sagst Du zur Befestigung der Reepschnur kurz vor dem Ausstieg? Das dünne Seil ist schon lange da, aber m.E. noch gut. Aber so langsam traue ich nicht mehr allen Wurzeln, an denen es befestigt ist ... Gutes Tüürli!

Olav hat gesagt: RE:Unsere Falletsche
Gesendet am 10. Dezember 2016 um 17:01
Heute hat es endlich geklappt mit der Direttissima Nord, einfach toll diese Route. Ich bin auch der Meinung dass der Zustand des Seils noch vertretbar ist einzig im unteren Teil hat es zwei Verletzungen. Die Befestigung am oberen Ende wird kaum mehr lange halten, die Wurzeln sind extrem morsch.
(Bericht der Tour folgt, habe wieder ein wenig kombiniert)
Gruss Olav


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