Vom Thurthal über Schlosshöchi - Schnebelhorn - nach Steg im Tösstal


Publiziert von Baeremanni Pro , 5. April 2016 um 11:57.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum: 3 April 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 927 m
Abstieg: 843 m
Strecke:Bütschwil - Schlosshöchi - Schnebelhorn - Steg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV nach Bütschwil
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV ab Steg
Kartennummer:Ausdruck aus SchweizMobil

Erst sollte es eine Wanderung auf das Hörnli sein. Doch ist das Berghaus bis 15 April geschlossen. Also neues Ziel suchen. Aus den Vorschlägen in wandern.ch habe ich mir die Tour von Bütschwil auf die Schlosshöchi und weiter nach Mosnang ausgewählt. Aber wie es dann heraus kam in diesem Bericht.
Also wie gewohnt beizeiten los und per Bahn nach Bütschwil im Toggenburg. Nur wenige Schritte und ich kam vor dem eigentlichen Start noch zu einem feinen Kaffee mit Gipfeli in der am Weg liegenden Bäckerei
Dann aber erstmals etwas bergauf, allerdings ein Stück auf asphaltierter Strasse. Weiter dann auf Flurwegen entlang des Dorfbaches. Um mehr Belag zu vermeiden ist der Wanderweg hinauf zur Zuckenmatt geführt, kommt aber nochmals hinunter zum Bach.
Kurz vor Dottingen wieder auf die Strasse. Die ersten gut 100 Höhenmeter des Tages sind geschafft. In Aufeld quert man die Hauptstrasse.Bis Berg noc h etwas Hartbelag, doch ab P.799 ist fertig. Auf Waldweg hinauf über P. 855 hinauf zu P.877. Hier entschliesse ich mich zur Diretissima über den Grat hinauf zum Hof unterhalb der Schlosshöchi. Sehrr steil aber bei diesem Wetter gut zu begehen. Nun noch hoch zum Kreuz. Eine wunderbare Aussicht tut sich auf. Der Säntis dominiert natürlich, aber die ganze Kette über Churfirsten bis Speer zeigt sich. Selbst das Vrenelisgärtli  ist weit hinten zu sehen.
Nach kurzer Rast wieder hinunter zu P.994. Hier muss ich mich entscheiden.
Schon am Bahnhof Bütschwil ist mir am Wegweiser das Ziel Schnebelhorn ins Auge gestochen. Nur noch 2 Stunden dorthin. Es juckt mich und ich entschliesse mich dorthin zu tippeln. Karte habe ich nur noch auf dem Handy, doch sich verirren ist fast nicht möglich. Die Route führt fast nur auf dem Grat des Nordostausläufers des Schnebelhornes dorthin. Allerdings ist der Weg so angelegt, dass man nicht jeden Buckel unterwegs besteigen muss. Der Föhn bläst zeitweise extrem kräftig und trocknet die Schweisstropfen auf. Kurz vor der Meiersalp ist auch schon ersichtlich, dass dort noch niemand anwesend ist. Also halte ich die Route auf der Krete ein. Noch einmal ein giftiger Anstieg und die letzten 100 Meter sind auch noch geschafft. Nur noch ein kleines Schneefeld am Schattenhang und der Gipfel ist erreicht. Bei strahlendem Sonnenschein geniesse ich mit vielen anderen Wanderern die Aussicht über das ganze Zürcher Oberland und hinunter nach Fischenthal, meiner Heimatgemeinde.
Doch jetzt liegt noch der Abstieg vor mir. Nun auf der Nordflanke bis unter den Roten. Dann über die westlich  hinunter über Rütiwis – zur Vorderegg. Waren bis hier schon mehrere recht steile und ruppige Wegabschnitte zu begehen, durch den losen Nagelfluhschotter nicht ganz angenehm, so kam nun der extrem steile Abschnitt hinunter nach Boden. Fuhr ganz schön in meine alten und nun auch schon müden Knochen.
Doch auch diesen Abschnitt brachte ich hinter mich. Nun auf der Strasse (Vorbei am "Haus zum Boden" , wo mein Vater vor mehr als hundert Jahren aufgewachsen ist) zum Bahnhof Steg. Nur zwei Minuten später sitze ich auch schon im Zug heimwärts. Das nennt man Timing, dafür musste ich bis Winterthur warten bis ich zu einem verdienten Bierchen kam.

Tourengänger: Baeremanni

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