Dolce Vita am Poncione di Manio


Publiziert von elchrigel , 30. März 2016 um 22:03.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum:20 März 2016
Ski Schwierigkeit: ZS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo Pizzo Rotondo   CH-TI   CH-VS 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m

Ein Ausflug ins Val Bedretto stand schon lange auf der Wunschliste. An diesem Wochenende sollte genug Zeit und eine brauchbare Schneelage da sein, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. Das Vorhaben brachte eine unüblich lange Zugfahrt mit sich - ich sollte diese aber nicht bereuen.

Die Zeit war reif für das Chüebodenhorn. Kaum war ich in All`Aqua aus dem Postauto gestiegen, sah ich nach oben. Auch rund herum schimmerte es weiss. Ich suchte die Allbergo auf, bezog mein Zimmer und sah mir alle Tourenziele an - ich hätte zwei Wochen bleiben können. Nach dem Abendessen legte ich mich ins Bett und erwartete das Klingeln des Weckers. Dieser klingelte aus Sicherheitsgründen eher früh - der Wetterbericht sah frühlingshafte Wärme für diesen Sonntag vor.

Der Aufstieg zur Capanna Piansecco über diesem bretthart gefrorenen Frühlingsschnee war nicht ganz angenehm. Doch nach den frühlingshaften Temperaturen am Vortag war damit zu rechnen. An der Hütte vorbei führte miich die Route in Richtung Gerenpass entlang des Fusses des Ponicione di Cassino Baggio. Inbegriffen der beste Blick auf die allseits bekannte Felsformation der Fiamma.

Auf dem Pass oben sah ich die verblasene, Geröll durchsetzte Flanke des Chüebodenhorns und entschied mich anschliessend für einen bescheiden Gipfel auf der gegenüberliegenden Seite des Gerenpass - Kessels. Dieser Poncione di Manio ist zwar einiges weniger hoch - bot dafür mit seinen beinahe unverspurten Hängen viel mehr Skispass. Diesen gönnte ich mir gleich zweimal.

Spass bescherte dann auch die Abfahrt bis in die Gräben des Ri d`All Aqua. Dieser Bachgraben war mit diesem schweren Frühlingssulz nicht ganz angenehm zu fahren.

An diesem Tag war diese Tour einfacher als die Angabe im Tourkopf. Die Schneelage war gut und die meisten Lawinen, die diese Route streifen könnten, waren bereits abgegangen. Gerade die Hänge unterhalb des Gerenpasses sind nicht ohne und verlangen gute Verhältnisse.   

Tourengänger: elchrigel


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