Snowrun zur Leglerhütte


Publiziert von Runner , 25. März 2016 um 17:42.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:25 März 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Chärpfgruppe 
Zeitbedarf: 1:30
Aufstieg: 710 m
Abstieg: 710 m
Strecke:Stausee Dammkrone - Sunnenbergfurggele - Leglerhütte - Stausee Dammkrone
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit PKW bis PP Seilbahn Chis
Unterkunftmöglichkeiten:in der Leglerhütte

Heute habe ich ausserordentliches Wetterglück – ich erwische ein Fenster mit einem trockenen Abschnitt und so etwas wie Sonnenschein. Und dies, obgleich es bereits zum Zeitpunkt des Aufbruches am Morgen tröpfelt. Und diese dezente Feuchtigkeit hält sich denn auch bis nach Näfels.Die geneigten Hikrs haben es bereits erraten; es geht ins Glarnerland. Den Kanton mit Seidentüchern und „Zigerstöggli“, „Glarner Beggeli“ und „Kafi am Pischterand“ … Noch einmal möchte ich im Schnee hoch zur Leglerhütte und eine Tagessuppe mit Kleintalerwurst geniessen. Und viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, denn die Hütte schliesst am Ostermontag für den verdienten Winterschlaf und erwacht aus diesem erst wieder Anfang Juni.Nachdem ich die 10.00 Uhr Seilbahn hoch zum Stausee Garichti erwischt habe, lege ich gleich los. Es soll einen „Snowrun“ geben, also einen Berglauf auf Schnee. Die Unterlage dafür ist perfekt, denn einerseits ist gut gespurt und andererseits trägt die Decke ohne dass ich Einsinke. Ich brauche mit ausserdem auch keine Gedanken darüber zu machen, ob ich eine bestehende Spur zerstöre oder nicht. Vorbei am See und in der Ebene des Niderentäli erreiche ich die erste Steilsufe. Diese hat es in sich und bereits hier kommen mir die Stöcke zupass. Schnee hat es auch genug und so bleiben die Trainingsbedingungen ideal. Die Plackerei über die Alp Ober Stafel hoch zum Sunnenbergfurggele ist allerdings schweisstreibend und macht sich auch in den Waden und Oberschenkeln bemerkbar. Nun gut, erst wenns in der Wade zu brennt, hat das Training begonnen oder wie ich einmal gelesen habe: „Schweiss fliesst, wenn Muskeln weinen“. Da ich aber nicht zu den ganz harten gehöre, gönne ich mir zwischendurch eine Pause. Diese lässt sich ideal mit Fotografieren kaschieren J.Ab dem Sunnenbergfurggele ist die Spur dann nicht mehr wirklich gut weil verweht, aber nach knapp einer Stunde ist die Leglerhütte erreicht. Ich kann die Wurst schon riechen … ! Sie schmeckt ausgezeichnet. Und auch der Hüttenkaffee ist ein Genuss. Das Kuchenstück wird halbiert, da ich sonst nicht mehr von der Bank hochkommen würde – ohnehin gibt es nur einen Grund, wieder talwärts zu streben: das Wetter verschlechtert sich. Langsam wird der Nebel dichter und vermehrt fallen Flocken, wenn auch nur kleine. Ungern verabschiede ich mich vom Hüttenwartgespann Romano und Sara Frei-Elmer und ergattere mir mittels Sponsoringaushang gleich noch einen Tisch und einen Stuhl im durch diese beiden wahnsinnig gastfreundlichen Leute geplanten bzw. bereits im Bau befindlichen Berghotel Mettmen (an der Bergstation der Seilbahn). Sie führen die Hütte seit dem Jahre 2004 und geben im Oktober 2016 mit Ablauf der Saison ihren Ausstand. Danach leiten sie das Berghotel Mettmen . Ja, der Nachwuchs, (ein Junge), muss halt dann bald in die Schule und da liegt die Leglerhütte nicht so ideal J. Noch geniesst er aber das Hüttenleben und tollt wein bisschen zwischen Stühlen und Bänken rum. Eine gute Nachfolge ist aber soweit ich gehört habe gefunden und die Dame des Hauses soll eine Konditorin sein…Der Weg zurück zum Stausee gestaltet sich unspektakulär und nimmt knapp 40 Minuten in Anspruch. Da und dort ist der Schnee etwas weicher geworden, obwohl sich die Temperaturen nicht wesentlich über dem Gefrierpunkt befinden dürften. Die Fahrt ins Tal mit der Seilbahn ist dann fast schon betrüblich; nur Nebel und Regentropfen. Umso zufriedener bin ich, oben gewesen zu sein !  Heute habe ich ausserordentliches Wetterglück – ich erwische ein Fenster mit einem trockenen Abschnitt und so etwas wie Sonnenschein. Und dies, obgleich es bereits zum Zeitpunkt des Aufbruches am Morgen tröpfelt. Und diese dezente Feuchtigkeit hält sich denn auch bis nach Näfels.Die geneigten Hikrs haben es bereits erraten; es geht ins Glarnerland. Den Kanton mit Seidentüchern und „Zigerstöggli“, „Glarner Beggeli“ und „Kafi am Pischterand“ … Noch einmal möchte ich im Schnee hoch zur Leglerhütte und eine Tagessuppe mit Kleintalerwurst geniessen. Und viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, denn die Hütte schliesst am Ostermontag für den verdienten Winterschlaf und erwacht aus diesem erst wieder Anfang Juni.Nachdem ich die 10.00 Uhr Seilbahn hoch zum Stausee Garichti erwischt habe, lege ich gleich los. Es soll einen „Snowrun“ geben, also einen Berglauf auf Schnee. Die Unterlage dafür ist perfekt, denn einerseits ist gut gespurt und andererseits trägt die Decke ohne dass ich Einsinke. Ich brauche mit ausserdem auch keine Gedanken darüber zu machen, ob ich eine bestehende Spur zerstöre oder nicht. Vorbei am See und in der Ebene des Niderentäli erreiche ich die erste Steilsufe. Diese hat es in sich und bereits hier kommen mir die Stöcke zupass. Schnee hat es auch genug und so bleiben die Trainingsbedingungen ideal. Die Plackerei über die Alp Ober Stafel hoch zum Sunnenbergfurggele ist allerdings schweisstreibend und macht sich auch in den Waden und Oberschenkeln bemerkbar. Nun gut, erst wenns in der Wade zu brennt, hat das Training begonnen oder wie ich einmal gelesen habe: „Schweiss fliesst, wenn Muskeln weinen“. Da ich aber nicht zu den ganz harten gehöre, gönne ich mir zwischendurch eine Pause. Diese lässt sich ideal mit Fotografieren kaschieren J.Ab dem Sunnenbergfurggele ist die Spur dann nicht mehr wirklich gut weil verweht, aber nach knapp einer Stunde ist die Leglerhütte erreicht. Ich kann die Wurst schon riechen … ! Sie schmeckt ausgezeichnet. Und auch der Hüttenkaffee ist ein Genuss. Das Kuchenstück wird halbiert, da ich sonst nicht mehr von der Bank hochkommen würde – ohnehin gibt es nur einen Grund, wieder talwärts zu streben: das Wetter verschlechtert sich. Langsam wird der Nebel dichter und vermehrt fallen Flocken, wenn auch nur kleine. Ungern verabschiede ich mich vom Hüttenwartgespann Romano und Sara Frei-Elmer und ergattere mir mittels Sponsoringaushang gleich noch einen Tisch und einen Stuhl im durch diese beiden wahnsinnig gastfreundlichen Leute geplanten bzw. bereits im Bau befindlichen Berghotel Mettmen (an der Bergstation der Seilbahn). Sie führen die Hütte seit dem Jahre 2004 und geben im Oktober 2016 mit Ablauf der Saison ihren Ausstand. Danach leiten sie das Berghotel Mettmen . Ja, der Nachwuchs, (ein Junge), muss halt dann bald in die Schule und da liegt die Leglerhütte nicht so ideal J. Noch geniesst er aber das Hüttenleben und tollt wein bisschen zwischen Stühlen und Bänken rum. Eine gute Nachfolge ist aber soweit ich gehört habe gefunden und die Dame des Hauses soll eine Konditorin sein…Der Weg zurück zum Stausee gestaltet sich unspektakulär und nimmt knapp 40 Minuten in Anspruch. Da und dort ist der Schnee etwas weicher geworden, obwohl sich die Temperaturen nicht wesentlich über dem Gefrierpunkt befinden dürften. Die Fahrt ins Tal mit der Seilbahn ist dann fast schon betrüblich; nur Nebel und Regentropfen. Umso zufriedener bin ich, oben gewesen zu sein !   Heute habe ich ausserordentliches Wetterglück – ich erwische ein Fenster mit einem trockenen Abschnitt und so etwas wie Sonnenschein. Und dies, obgleich es bereits zum Zeitpunkt des Aufbruches am Morgen tröpfelt. Und diese dezente Feuchtigkeit hält sich denn auch bis nach Näfels.

Die geneigten Hikrs haben es bereits erraten; es geht ins Glarnerland. Den Kanton mit Seidentüchern und „Zigerstöggli“, „Glarner Beggeli“ und „Kafi am Pischterand“ … Noch einmal möchte ich im Schnee hoch zur Leglerhütte und eine Tagessuppe mit Kleintalerwurst geniessen. Und viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, denn die Hütte schliesst am Ostermontag für den verdienten Winterschlaf und erwacht aus diesem erst wieder Anfang Juni.

Nachdem ich die 10.00 Uhr Seilbahn hoch zum Stausee Garichti erwischt habe, lege ich gleich los. Es soll einen „Snowrun“ geben, also einen Berglauf auf Schnee. Die Unterlage dafür ist perfekt, denn einerseits ist gut gespurt und andererseits trägt die Decke ohne dass ich Einsinke. Ich brauche mit ausserdem auch keine Gedanken darüber zu machen, ob ich eine bestehende Spur zerstöre oder nicht. Vorbei am See und in der Ebene des Niderentäli erreiche ich die erste Steilsufe. Diese hat es in sich und bereits hier kommen mir die Stöcke zupass. Schnee hat es auch genug und so bleiben die Trainingsbedingungen ideal. Die Plackerei über die Alp Ober Stafel hoch zum Sunnenbergfurggele ist allerdings schweisstreibend und macht sich auch in den Waden und Oberschenkeln bemerkbar. Nun gut, erst wenns in der Wade zu brennt, hat das Training begonnen oder wie ich einmal gelesen habe: „Schweiss fliesst, wenn Muskeln weinen“. Da ich aber nicht zu den ganz harten gehöre, gönne ich mir zwischendurch eine Pause. Diese lässt sich ideal mit Fotografieren kaschieren J.

Ab dem Sunnenbergfurggele ist die Spur dann nicht mehr wirklich gut weil verweht, aber nach knapp einer Stunde ist die Leglerhütte erreicht. Ich kann die Wurst schon riechen … ! Sie schmeckt ausgezeichnet. Und auch der Hüttenkaffee ist ein Genuss. Das Kuchenstück wird halbiert, da ich sonst nicht mehr von der Bank hochkommen würde – ohnehin gibt es nur einen Grund, wieder talwärts zu streben: das Wetter verschlechtert sich. Langsam wird der Nebel dichter und vermehrt fallen Flocken, wenn auch nur kleine. Ungern verabschiede ich mich vom Hüttenwartgespann Romano und Sara Frei-Elmer und ergattere mir mittels Sponsoringaushang gleich noch einen Tisch und einen Stuhl im durch diese beiden wahnsinnig gastfreundlichen Leute geplanten bzw. bereits im Bau befindlichen Berghotel Mettmen (an der Bergstation der Seilbahn). Sie führen die Hütte seit dem Jahre 2004 und geben im Oktober 2016 mit Ablauf der Saison ihren Ausstand. Danach leiten sie das Berghotel Mettmen . Ja, der Nachwuchs, (ein Junge), muss halt dann bald in die Schule und da liegt die Leglerhütte nicht so ideal J. Noch geniesst er aber das Hüttenleben und tollt wein bisschen zwischen Stühlen und Bänken rum. Eine gute Nachfolge ist aber soweit ich gehört habe gefunden und die Dame des Hauses soll eine Konditorin sein…

Der Weg zurück zum Stausee gestaltet sich unspektakulär und nimmt knapp 40 Minuten in Anspruch. Da und dort ist der Schnee etwas weicher geworden, obwohl sich die Temperaturen nicht wesentlich über dem Gefrierpunkt befinden dürften. Die Fahrt ins Tal mit der Seilbahn ist dann fast schon betrüblich; nur Nebel und Regentropfen. Umso zufriedener bin ich, oben gewesen zu sein !


Tourengänger: Runner


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (8)


Kommentar hinzufügen

Gelöschter Kommentar

Runner hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. März 2016 um 15:47
Danke :-). Bin gespannt, wie das Hotel wird ...

Gelöschter Kommentar

Runner hat gesagt: RE:
Gesendet am 27. März 2016 um 20:39
Natürlich :-). Vielleicht können wir den zu viert einweihen ?

Gelöschter Kommentar

Runner hat gesagt: RE:
Gesendet am 28. März 2016 um 15:54
OK :-)

Runner hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. März 2016 um 15:49
Ich habe mich übrigens durch euren kürzlichen Bericht inspirieren lassen:-)

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 25. März 2016 um 18:18
...Angezälte...


Kommentar hinzufügen»