(Frauenfeld-) Kartause Ittingen - Hüttwiler- und Boomersee - Stammheim


Publiziert von Baeremanni Pro , 3. März 2016 um 15:07.

Region: Welt » Schweiz » Thurgau
Tour Datum:28 Februar 2016
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-ZH   CH-TG 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 184 m
Abstieg: 166 m
Strecke:Kartause Ittingen - Stammheim
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV
Kartennummer:Eigener Auschnitt aus SchweizMobil

Für die Ostschweiz versprach die Wetterfee vom Studiodach einigermassen trockenes Wetter. So beschlossen mein Wanderfreund und ich am Freitagabend spontan in den Thurgau zu verreisen.
Kurz vor dem Umsteigen in Frauenfeld kam uns in den Sinn, dass wir eigentlich gar nichts von Frauenfeld kennen (ausser der Kaserne vor bald 40 Jahren). So "übersprangen" wir ein Postauto und wanderten zum Einlaufen in die Altstadt hinauf. Hat sich gelohnt. Trotz des bedeckten Himmels. Noch ein Kaffee im Bahnhofbuffet, dann war es Zeit für das Postauto zur Kartause Ittingen.
Hier machten wir nur eine kleine Besichtigungstour, für ein Bierchen war es uns dann doch etwas zu früh. Durch das grosse Tor machten wir uns auf den Waggel. Gleich hinter dem Kloster erst mal recht steil bergauf, gerade richtig zum Warmlaufen. Ein vollkommen entrinderter Baum liess mach deren Ursache etwas näher zu gehen. Ich weiss nicht welcher Käfer hier gebohrt hat. War auch kein Nadelbaum. Gehen die Borkenkäfer auch an Laubholz?
Weiter durch Wald und dann über Felder gelangten wir dann an den ersten der Seen, den Hüswilersee. Ein Naturparadies von nationaler Bedeutung. Es gab dann auch einige schöne Motive zum Fotografieren. Die noch laublosen Bäume und der graue Himmel liessen des öftern an Scherenschnitte denken. Am Ende des Boomersees (Name nach Landeskarte.) in der noch menschenleeren Badi machten wir  unseren Mittagshalt.. Wir verlassen den See an der Grenze des Thurgaus und kommen in den Kanton Zürich. Stammheim zeigt sich von der schönsten Seite. Bald einmal am Bahnhof, jetzt gab es endlich das erhoffte Bierchen. Oh wie fein, keine EU-Gülle.

Tourengänger: Baeremanni

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Kommentare (2)


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bobi hat gesagt:
Gesendet am 3. März 2016 um 16:25
Hallo Baeremanni
Borki ist nicht gleich Borki. Fast jede Baumart kann von einem Borki befallen werden, aber jede von einer anderen Borki-Art. "Der Borki", der eine Zeitlang in aller Munde war (sogar Peach Webers) befällt dicke Rottannen (Fichten). Dann gibt es einen anderen, der befällt nur dünne Rottannen oder dicke Rottannen weiter oben im Wipfel, wo sie wieder dünner sind.
Dein Foto ist ziemlich sicher eine Esche die von Eschenbastkäfer befallen war. Sehr gut sieht man ganz oben die horizontalen Muttergänge, oben und unten hat die Mutter ihre Eier abgelegt, daraus schlüpften kleine "Würmer" (Borkilarven). Die haben dann unter der Rinde gefressen und sind immer dicker geworden, weshalb diese Gänge klein anfangen und immer grösser werden. Die Reste vom Sägemehl kommen hinten an der Larve wieder heraus und verstopfen den Gang. Zuletzt verpuppt sich die Larve und verwandelt sich zum fertigen Insekt. Durch das Ausflugloch frisst sich der junge, noch ganz bleiche Käfer (wie wir im Frühling) ins Freie und das Spiel beginnt von vorne. Sieht man auf Deinem Foto alles sehr gut!
Gruss Bobi

Baeremanni Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. März 2016 um 17:18
Danke Bobi für Deinen Kommentar. Ist alles recht neu für mich. Wusste nicht, dass der Borki eben auch Brüder hat und wollte eigentlich morgen an unserer SAC-MV unsere Vizepräsidentin fragen, welche das Forstwesen studiert hat. Aber die Foto bringe ich Ihr doch auch mit
Es war übrigens auch eine Esche, welche den Schaden erlitten hat, Der Stamm war halt schon fast zur Hälfte entrindet.
Herzlichen Dank und auf das wir bald wieder unsere Bleichgesichter an der Sonne bräunen können
Mit lieben Grüssen aus dem Emmental
Baeremanni


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