Wanderung zur Dom- und Europahütte


Publiziert von Flylu , 25. Februar 2016 um 17:50.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:28 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1627 m
Abstieg: 1627 m
Strecke:12.8 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Visp via Stalden ins Mattertal nach Randa

Wir verbrachten auf dem Campingplatz in Randa eine Woche Ferien und machten von dort aus diverse Touren. Nachdem wir gestern auf der Kinhüte waren und uns etwas an klimatisiert hatten, wollen wir heute nun die Domhütte besuchen.

Als wir nach sieben Uhr vom Campingplatz los gingen, waren die Temperaturen angehendem kühl und der Himmel wolkenlos. Wir konnten gleich vom Campingplatz aus den Weg nehmen der uns auf den Europaweg führte. Oberhalb vom Dorf Randa gingen wir Tal auswärts und später dem Dorfbach entlang hoch, diesen mussten wir weiter oben überqueren.

Auf  der anderen Bachseite trafen wieder auf den Europaweg und anschliessend im Lärchberg steil hoch zum Punkt 2149, weiter bis zum Abzweiger wo es früher über die Hängebrücke ging und so den Europaweg Richtung Zermatt abkürzen konnte. Seit zwei Jahren ist die Hängebrücke wegen Steinschlägen bereits zum zweiten Mal so beschädigt, dass sie unpassierbar ist. Da die finanziellen Mittel fehlen und zudem die Geologen einen anderen Standort empfehlen geht vorläufig nichts.

Wir steigen weiter hoch bis man zu einem grossen Felsen mit einer blauen Tafel mit Beschriftung „Domhütte 2940 müM SAC UTO“ den Weg weist der zu Recht als alpiner Weg hinweist. Am Anfang geht es noch auf einem gut begehbaren Weg bis es weiter über Felsen hoch geht. Auf gut gesicherten Weg aber leichten Klettereien geht es hoch zur Domhütte. Die letzten ca. 500 m zur Hütte geht es wieder auf einem guten Wanderweg weiter. Auf der Hütte genossen wir die herrliche Aussicht und verwöhnten unsere Bäuchlein und löschten den Durst. Auf der Hütte hatte es nur wenige Gäste und die die auf der Hütte waren sind unterwegs zu ihren begehrten Gipfeln (etwas Neid kommt schon auf). Nach knapp einer Stunde gingen wir auf dem gleichen Weg retour bis zum Abzweiger und weiter zur Europahütte abbogen wo wir dort noch eingekehrten.

Dort erzählte uns der Hüttenwirt auf die Frage hin, dass sie seit die Hängebrücke nicht mehr begehbar ist, weniger Gäste übernachten und er schauen müsse wie es mit der Hütte weiter geht. Nachdem wir einen feinen Salatteller inkl. Hüttenkafi und Kuchen genossen hatten stiegen wir ein Stück auf dem gleichen Weg ab, aber direkt bis nach Randa ab und dann via Wildi zum Campingplatz zurück wo wir um 15 Uhr 30 beim WoMo eintrafen.

Fazit:
Schöne und abwechslungsreiche Wanderung in einer mir geliebten Gegend. Der Weg zur Domhütte war weniger schwierig als erwartet jedoch steil und mit kleineren Klettereinlagen.

Tourengänger: Flylu


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Kommentare (9)


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donalpi hat gesagt:
Gesendet am 25. Februar 2016 um 18:19
Eine tolle Tour, bin auch überrascht, dass Fly bis zur Domhütte hochkam. Bei der Besteigung des Doms habe ich mal mit Hansjörg oberhalb der Hütte im Zelt übernachtet. Hingegen auf dem Camping Attermenzen sind wir öfters auch mit dem Womo, ein guter Camping, ist auch im Winter offen
Liebe Grüsse
Roger

Flylu hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. Februar 2016 um 19:07
Du hast ja viele Gipfel bestiegen, beneidenswert, das nicht nur in der Schweiz auch in Nepal. Gratuliere!

Die Campingwartin hat uns auch gesagt, dass sie im Winter offen haben. Es ist so, dass Wintercamping nicht jedermanns sache ist, leider.
Jedenfalls danke für den Tipp.
Liebe Grüsse
Lucia

donalpi hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. Februar 2016 um 23:10
War diesen Winter wieder 2x im Tessin auf dem Camping Miralago in Tenero, Womo keine 4 m vom Seeufer weg...Hat auch das ganze Jahr offen, zudem sind die Stellplätze im Winter noch bezahlbar.
Liebe Grüsse
Roger

Flylu hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. Februar 2016 um 11:29
Sicher hat es im Winter auf dem Campingplatz auch bedeutend weniger Leute als im Sommer und wäre nicht ganz so kalt wie bei uns. Das ist eine gute Idee, Danke :o)
Liebe Grüsse
Lucia

donalpi hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. Februar 2016 um 19:42
Ja, es hat viel weniger Leute, ausser so um Weihnachten/Neujahr herum. Wir konnten im Januar noch schön draussen sitzen, war gar nicht so kalt. Nachher ging ich noch auf den Camping in Acquarossa, ist auch ganzjährig geöffnet, war sogar der einzige Camper, aber es ist ein super Standort für Touren im Valle Blenio.
Wegen den Gipfeln, habe bis jetzt nur einen Mini-Anteil von den bestehenden Gipfeln auf Hikr.org publiziert, habe leider nicht mehr von allen Touren Fotos.
Liebe Grüsse
Roger

Flylu hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. Februar 2016 um 21:14
Den Camping in Acquarossa habe ich mir auch schon angeschaut und die Umgebung genauer studiert, aber die Tourenmöglichkeiten überzeugen mich nicht und so zog es uns wieder ins Wallis und ins Bündnerland. Ich schaue mir Deine Berichte auf HiKr.org gerne an.
Herzliche Grüsse
Lucia

passiun_ch hat gesagt:
Gesendet am 9. März 2016 um 20:24
Hoi Lucia
Die Domhütte steht fast jedes Jahr auf meiner Projektliste, natürlich auch im Juli 2016 wieder, war nur leider noch nicht dort. Meist aus Respekt vor den "Kletterstellen" immer mal wieder verschoben. :-)
>Der Weg zur Domhütte war weniger schwierig als erwartet jedoch steil und mit kleineren Klettereinlagen.
Deine Bewertung und Beschreibung hört sich viel versprechend an, mal sehen ob es dieses Mal klappt.
LG Michael

Flylu hat gesagt: RE:
Gesendet am 9. März 2016 um 21:02
Hallo Michael
Ich bin sicher, dass Du den Hüttenweg ohne grössere Schwierigkeiten meistern wirst.
Ich wünsche Dir, dass es in diesen Jahr zur Domhütte klappt.
LG
Lucia

Wanderer82 hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. August 2017 um 23:21
Hallo Michael

Ich war heute auf der Domhütte. Habe schon Referenztouren T5 gemacht und viele andere blau-weisse Wege. Ich fand diesen Hüttenweg schon etwas anspruchsvoller als andere Alpinwanderwege, die ich schon gemacht habe. Fast alle heiklen Stellen sind zwar gut gesichert, aber man bewegt sich sehr lange in relativ steilem Kraxelgelände und es ist auch konditionsmässig fordernd. Richtige Kletterstellen ohne Sicherung gibt es eigentlich keine, aber manchmal kurze etwas ausgesetzte Passagen ohne Seil. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich dann im Abstieg praktisch keine Mühe mehr hatte. Wahrscheinlich hat die Kondition bei mir zum "schlechten Gefühl" beim Aufstieg beigetragen. Dennoch war die ganze Sache sehr spannend und hat auch Spass gemacht. Ich würde dem Aufstieg mindestens ein T4+ geben.

Gruss
Thomas


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