Schneefall auf dem Bözingenberg - viel Wasser in der Tubelochschlucht


Publiziert von Felix Pro , 15. Februar 2016 um 16:18. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Seeland
Tour Datum:14 Februar 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 525 m
Abstieg: 525 m
Strecke:Biel, Haltestelle Taubenloch - Tubelochbrücke - Tierpark - Büttibode - Tschäppsegää - Restaurant Bözingenberg - P. 898 - P. 895 - Forêt de l'Envers - (P. 812) - P. 735 - P. 710 - Frinvillier - Restaurant des gorges - Tubelochschlucht - Biel, Haltestelle Taubenloch
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Lindenholz, Linde, Herzogenbuchsee, Autobahn Wangen an der Aare - Biel
Kartennummer:1126 - Büren a.A.

Wasser in unterschiedlichen Formen und Ausmass - und zwei Hikr’s (endlich) persönlich kennengelernt; der wettermässig eher trübe Ausflug nach Biel wurde zu einem erfreulichen, unterhaltsamen Erlebnis - mit kulinarischem und geselligen Höhepunkt im des gorges.

 

Es regnet, wie sich alle bei der Haltestelle Biel Taubenloch einfinden; die Kenner vor Ort schlagen vor, zu Beginn kurz in die Schlucht hinein zu wandern, danach über die neue Brücke und den instand gestellten Wanderweg zum Tierpark hochzulaufen.

 

Bereits hier staunen wir ob der enormen Wassermenge, welche die Schüss führt; nach einer kurzen Strecke im angrenzenden Quartier nähern wir uns wieder dem reissenden Fluss. Auf dem gut ausgebauten Schluchtweg erreichen wir nach der faszinierenden Engstelle bald einmal die neue Tubelochschlucht-Brücke.

 

Sehr neu präsentiert sich auch der Aufstieg zum Tierpark; hier schliessen die zwei fotografierenden Senioren zur Gruppe auf, welche sich beim „Parkhaus“ unters Dach „flüchtete“. Anschliessend streben wir - abseits der Strasse - dem P. 612 zu; auf dem Büttibode marschieren wir an schön bemoosten Felsblöcken vorbei, und stossen (wieder) auf den WW, aufs Pfädli Nr. 31 „Tschäppsegää“ (Pfädli 2014).

 

Bald einmal geht der Regen in leichten Schneefall über - angenehmer und zugleich dekorativer wird so der nun folgende, zwischenzeitlich etwas steilere, Aufstieg zur Lichtung der unbewaldeten Hochfläche auf dem Bözingenberg. Winterlich hier nun die Ambiance; durch die schöne Allee schreiten wir dem Restaurant Bözingenberg zu - welches leider bis am 1. März Betriebsferien hat. So halten wir unsere Znünirast unter dem Vordach ab - und erfreuen uns ob Ursulas Leckereien …

 

Durchs Schneegestöber machen wir uns an einer ebenfalls prächtigen Baumreihe vorbei auf zum erst flachen Abstieg nach P. 898 und P. 895; hier treten wir in den Forêt de l’Envers ein. Wir folgen dabei dem Pfädli 37 („Crash test“ bis kurz vor (P. 812); erstaunlicherweise ist die leichte Nassschneeunterlage gut zu begehen - so erreichen wir nach der Spitzkehre“ auf dem Forstweg einfach wieder offenes Gelände bei P. 735. über die nur noch schwach schneebedeckte Wiese kürzen wir ab zu P. 710; hier schreiten wir in der längeren Waldsenke hinab zum eher etwas unwirtlich anmutenden Frinvillier.

 

Umso erfreulicher die Ankunft kurz nach dem Gang durch das Dorf, an den ehemaligen Fischzuchtbecken vorbei, und den mächtig reissenden Fluss querend, zum offenen (!) „des gorges“: im Restaurant brennt im Schwedenofen ein - Raum und Gemüt - wärmendes Feuer, im zur Terrasse liegenden „Beizli“ lassen wir uns nieder. Nachdem erst Flüssigkeit (in noch anderer Form) bestellt werden konnte, wird uns die attraktive Speisekarte (mit Ansage von noch vorhandenen Angeboten - und Anzahl) mitgeteilt - der sardischen Brotsuppe sprechen wir zu. Zu dieser - wir alle haben selten eine derart gute Suppe genossen! - entwickeln sich gemütliche, informative und freundschaftliche Gespräche; eine vorzügliche Tafelrunde ergibt sich hier unter den Hikr’n und „zugewandten Orten“ … Die sympathische Ambiance, die gediegene Bergwandererstimmung, und die spezielle Lage ausgangs Schlucht und (bei schönem Wetter) mit grosser Terrasse an der La Suze werden wohl alle zu einem Wiederholungsbesuch ermuntern.

 

Endlich brechen wir schliesslich auf, aus der behaglichen Wärme in feuchtes Wetter und Landschaft: doch der stets wilder anmutende Gang entlang des schäumenden, reissenden Flusses entschädigt mehr als genug für die Wetterunbill: die Taubenlochschlucht (Pfädli 28) birgt auch heute unzählige Erlebnisse und stimmungsvolle Eindrücke am Wasser und zwischen den Felsfluchten.

 

Und wie wir uns zurück bei Biel, Haltestelle Taubenloch, einfinden, ist’s doch eine beinah’ beschlossene Sache, einmal bei besten Wetterbedingungen - auf einem von Pit vorgeschlagenem Steiglein nochmals hochzuwandern, und dann das formidable Panorama zu bewundern …

 

1 h 25 min bis Restaurant Bözingenberg (inkl. 10 min Kurzpausen)

 

1 h bis Restaurant des gorges

 

35 min bis Biel, Haltestelle Taubenloch

unterwegs mit Dieter und Jumbo


Tourengänger: Ursula, Felix, Pit, mazeno


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Kommentare (2)


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Pit hat gesagt: Hat spass gemacht..
Gesendet am 15. Februar 2016 um 17:08
unsere feucht FRÖHLICHE Tour. Mittlerweile trocken, freuen wir uns schon auf die nächste Tour mit euch.
Dank dir für den schönen Bericht Felix.

LG Peter/Bettina

Felix Pro hat gesagt: RE: Hat Spass gemacht..
Gesendet am 15. Februar 2016 um 17:20
ganz unsererseits!

ich bin gespannt, was folgen wird ;-)

lieber Gruss

Felix


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