Skitour Zeiritzkampel


Publiziert von Matthias Pilz Pro , 12. Februar 2016 um 07:12.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen
Tour Datum: 9 Februar 2016
Ski Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 1207 m
Abstieg: 1207 m

Das Zeiritzkampel kann, sehr gute Verhältnisse vorausgesetzt, über eine Vielzahl von Routen mit Ski erstiegen werden. Der landschaftlich wohl eindrucksvollste Anstieg führt aus der Radmer über die Kammeralm und das Kammerl zum Gipfel. Dieser Anstieg erfordert aber neben eine soliden Spitzkehrentechnik vor allem sichere Verhältnisse. Einen großer Teil der Skitour bewegt man sich im äußerst lawinengefährlichen Kammerl, einer von Erlen und Felsblöcken durchsetzten Rinne. Passen aber die Verhältnisse, so zählt diese Tour zu den schönsten der Steiermark. Leider waren heute die Schneebedingungen eher bescheiden, für die mäßige Abfahrt entschädigten aber die zahlreichen Faschingskrapfen!

AUFSTIEG: Vom letzen Parkplatz im Radmertal taleinwärts und nach dem Schranken entlang der Sommermarkierung im teilw. dichten Wald zur Kammerlalm (1355m). Hier nun den Wiesen aufwärts folgen und so zum Beginn des Kammerls (linkeste Rinne bzw. Mulde). Nun immer im Kar in vielen Kehren hinauf, sobald möglich weicht man den Einflussgebieten nach rechts auf den Erlenrücken aus. Zwischen Felsblöcken hindurch zu einem flacheren Boden unterhalb des letzten Aufschwungs. Hier nun je nach Verhältnissen entweder gerade hinauf durch eine extrem steile Rinne (40°) oder nach rechts steil, aber etwas heikel weil oft eingeblasen, auf den Kamm. Kurz aufwärts zum Skidepot und in Kürze zu Fuß ohne Probleme zum Gipfel.

ABFAHRT: Entlang der Aufstiegsspur bis zum Forstweg kurz ober der Kammerlalm. Weiter über Aufstiegsroute oder bei Schneemangel über den Forstweg: Nach rechts über den etwa 5km langen Forstweg über Kühbachgraben und Melkboden zurück in die Radmer. Diese Variante ist nur bei vorhandener Spur und mit gut gewachsten Ski zu empfehlen, der Forstweg ist extrem flach. Bei hartem Schnee aber immer noch deutlich besser als hinunter zu tragen!


LAWINENWARNSTUFE / SCHNEE: 2 (Nassschneesituation führt zu spontanen Lawinen. Triebschnee in den Hochlagen.); Bis zur Kammerlalm nur auf freien Flächen Schnee, im Wald teilweise völlig aper aber gerade noch gehbar. Ab der Alm meist tragender Harschdeckel mit frischer geringmächtiger Triebschneeauflage. Letzter Steilaufschwung rechts stark eingelasen, daher linke steilere, aber ausgeblasene Variante gewählt. Abfahrt sehr abwechslungsreich...

MIT WAR: Susi, Reinhard, Karl, Tanja

WETTER: sonnig und sehr warm, ab der Alm teils windig. Später aufziehende Front.

Tour beschrieben von Matthias Pilz (mammut-extreme@gmx.at), ©Matthias Mountaineering


Tourengänger: Matthias Pilz

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