Ruosalper Chulm (2178m)


Publiziert von أجنبي , 7. Januar 2016 um 20:00.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 6 Januar 2016
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   CH-UR 
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 1050 m
Strecke:Saliboden – P. 1149 – P. 1280 – Hütte – Ruosalp P. 1602 – Rossplatten – Tor – Lang Boden – P. 2069 – Ruosalper Chulm – retour auf gleicher Route
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto bis Saliboden
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto ab Saliboden
Kartennummer:LK 1:50.000: 246 S Klausenpass / LK 1:25.000: 1172 Muotathal, 1192 Schächental

Endlich ist der Schnee da! Das geduldige Warten nimmt ein Ende, der frische Pulverschnee lädt zu unserer winterlichen Lieblingstätigkeit. Allzu grosse Auswahl hatten wir angesichts der Schnee- und Lawinenverhältnisse nicht, weshalb wir in die übliche Kiste griffen: Ab ins Bisisthal.

 

Vom Saliboden wählten wir das Alpsträsschen für den Aufstieg. Zwar etwas länger, aber wohl besser eingeschneit. Unterhalb des Gross Gade zog bloss eine einzige Spur via Hütte zu den Rossplatten, welche wir aber gerne nutzten und etwas ausbesserten. Im Gebiet Tor verabschiedete sie sich in Richtung Rau Stöckli, das auch die meisten anderen Tourengänger an diesem Tag zum Ziel erkoren. Uns zog es indes zum Ruosalper Chulm.

 

In der Flachpassage auf dem Lang Boden gaben wir uns Mühe, eine sinnvolle Spur in den Schnee zu zaubern, um in der Abfahrt mit möglichst wenig Stockeinsatz und Kratzern davonzukommen. Bei P. 1842 ging es endlich wieder in die Höhe. Vor uns lag ein unverspurter, weisser Teppich. Wir folgten mehr oder weniger dem Wanderweg, der auch dem flachsten Aufstieg entspricht. In der steilsten Passage auf rund 2100m machten wir Sicherheitsabstände.

 

Nach 2h 50min erreichten wir den Ruosalper Chulm, wo es zu unserer Freude windstill war und sogar noch ein paar Sonnenstrahlen absetzte. Unseren kalten Nasen tat das gut. In der Abfahrt waren wir relativ defensiv unterwegs und kamen in den Genuss besten Pulverschnees. Eine Wonne zum Saisonstart! Trotzdem und obschon das Gebiet vergleichsweise gut eingeschneit ist, touchierten wir in der Abfahrt ein paar wenige Steine.

 

Auf dem Lang Boden profitierten wir von unserer Aufstiegsspur und kamen effizienter durch das Flachstück als erwartet. Danach stiessen wir bald auf die Abfahrtspuren vom Rau Stöckli. Der Pulverschnee blieb uns treu, auch wenn er unten raus etwas schwerer wurde. Die Abfahrt auf dem Strässchen nach dem Gross Gade war gut, etwas Schnee könnte aber nicht schaden. Auf Abkürzungen sowie auf den Hang östlich des Gross Gade würde ich zurzeit noch verzichten.

 

SLF: erheblich (Neu-, Trieb- und Altschnee oberhalb 2000m)


Tourengänger: أجنبي

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