Cerro de los Guardias


Publiziert von Kopfsalat Pro , 4. Januar 2016 um 23:16. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Spanien » Andalusien » Almería
Tour Datum:25 Dezember 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Kartennummer:IGN 1046-III + IV, 1060-I

25.12.2015

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg den wir gestern abend zurückgekommen sind. Bei La Higuerica biegen wir jedoch auf die Schotterpiste zur Bucht von La Higuera ab. Der Einstieg in den Barranco befindet sich bei einem Schotterplatz ca. 100m vor dem einzelnen Häuschen oberhalb der Bucht. Der schmale Pfad führt zuerst auf der orographisch linken, dann rechten Seite der Schlucht hinunter. Die letzte Steilstufe ist mit einem dicken Tau versichert.

In der heissen, windstillen Bucht von La Higuera lässt es sich Fränzi nicht nehmen, nun doch noch einen Sprung in die Fluten zu wagen. Nach einer längeren Pause machen wir uns wieder an den Aufstieg, der sich auch problemlos ohne Hilfe des Taus bewältigen lässt. Etwa in der Mitte des Barrancos biegen wir in das östliche Seitental ab, das wir weglos über den Geländesporn zwischen den beiden Tälern erklimmen. In einem Sattel auf ca. 100m machen wir Halt um den weiteren Aufstieg zu planen.

Auch wenn es den Anschein macht, als ob sich ein Pfad durch die nordwestliche Flanke zöge, ist der Direktaufstieg über ein paar Felsstufen zum südlichen Geländerücken der einfachste Weg. Ab hier folgen wir dem Rücken wiederum über ein paar kleine Felsstufen zum Gipfelkreuz des Cerro de los Guardias auf 215m.

So gut es geht vom starken Wind geschützt geniessen wir das herrliche 360° Panorama vom Doppelgipfel des Fraile den wir vor einem Jahr erstiegen (ich weiss, den Bericht bin ich noch schuldig) im Südwesten bis zu der Bucht von Playazo im Nordosten.

Auch wenn der Abstieg über den Nordostrücken eigentlich klar ist, erfordert der unter der stachligen Vegetation verborgende lose Schutt ein sorgfältiges Gehen, will man einen schmerzhaften Ausrutscher vermeiden.

Wir überqueren die Staubpiste und umrunden den Cerro del Cuervo auf einem schmalen, stellenweise mit Steinmännern markierten Pfad auf ungefähr 70m über Meer. Die den Boden bedeckenden, dichten Grasbüschel erfordern ein wenig pfadfinderisches Gespür aber schliesslich erreichen wir die Schotterpiste östlich des Cerro del Cuervo, auf der wir wieder zur Hauptstrasse und zu unserem Hotel gelangen.


NB: Für weglosen Touren wären leichte (Baumwoll)-Gamaschen wohl nicht das verkehrteste.

Tourengänger: Kopfsalat


Galerie


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