March/Violenhorn (2876m)


Publiziert von أجنبي , 22. Dezember 2015 um 21:30.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:18 Dezember 2015
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1220 m
Abstieg: 1660 m
Strecke:Waldmatte – Breite Stäg – Bawald – Gibidum – Obers Gibidum – Hienergrätji – Violenhorn – retour zur Waldmatte auf gleicher Route, danach Bifig – Holz – Unterbäch
Zufahrt zum Ausgangspunkt:-
Zufahrt zum Ankunftspunkt:LSB ab Unterbäch, ÖV ab Raron
Unterkunftmöglichkeiten:Chalet in der Waldmatte (privat)
Kartennummer:LK 1:25.000: 1288 Raron, 1308 St. Niklaus

Nach der anstrengenden *Tour auf das Dreizehntenhorn hatten wir uns für unseren zweiten Tag im Ginals eine etwas kürzere, schneearmere Tour vorgenommen: Aufs Violen- und allenfalls das Augstbordhorn. Von unserer Nachtstätte in der Waldmatt liefen wir zum Breite Stäg hoch und folgten dem verschneiten Waldsträsschen in den Bawald. Je dichter der Wald, desto aperer wurde der Untergrund. Erst unterhalb des Gibidum stiessen wir wieder auf Schnee. Ohne Schneeschuhe stapften wir zum Gibidum hoch, das wir knapp eineinhalb Stunden nach Abmarsch erreichten.

 

Nach einem kurzen Päuschen trampelten wir weiter in die Höhe, passierten den Brunnen bei der Weggabelung und liefen auf dem Wanderweg durch den Wald in Richtung Obers Gibidum. Den meisten Schnee auf der Tour trafen wir hier an, doch liessen wir die Schneeschuhe nach einem Blick nach oben auf dem Rucksack. In der Folge hielten wir uns mehr oder weniger an den Wanderweg, stellenweise etwas einsinkend, uns oft aber nur auf wenig Schnee bewegend oder von Fels zu Fels balancierend.

 

Eingangs Hienergrätji stärkten wir uns für den Schlussspurt. Der Aufstieg zum Violenhorn sah recht steil und angesichts der Verhältnisse nicht ganz trivial aus. Einmal auf dem Grat, erwies sich die Sache aber als halb so wild. Pickel oder Steigeisen hatten wir nicht dabei und wären auch total unnötig gewesen. Waren wir zunächst noch in der Sonne, holte uns nun der Schatten ein. Und vor allem bedeckten immer mehr Wolken den Himmel und wehte mit zunehmender Höhe der Wind stärker. Kurz vor 13.30 Uhr und damit etwas mehr als vier Stunden nach Abmarsch bei der Waldmatte erreichten wir das Violenhorn. Zum Augstbordhorn weiterzugehen machte angesichts des unangenehmen Winds und der vorgerückten Zeit keinen Sinn.

 

Immerhin bescherten uns einige Felsen eine einigermassen windarme Rast und selbst die Sonne zeigte sich noch das eine oder andere Mal. Der Abstieg zum Chalet in der Waldmatte ging nun deutlich schneller über die Bühne als der Aufstieg. Im Schnee kamen wir recht gut voran, wodurch wir für den Abstieg bloss etwa zwei Stunden benötigten. Den Rückweg nach Unterbäch bewältigten wir erst am nächsten Morgen.


Tourengänger: أجنبي


Galerie


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