Boll - Bantiger - Krauchthal


Publiziert von Mo6451 Pro , 9. Dezember 2015 um 20:12.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Bern Mittelland
Tour Datum: 9 Dezember 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 491 m
Abstieg: 471 m
Strecke:11 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Basel - Boll-Utzingen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus 451 Krauchthal-Post - Bolligen; cff logo Bolligen - Basel
Kartennummer:map.wanderland.ch

Ausgerechnet heute legte die Sonne eine Pause ein und es regnete auch. Das konnte uns aber nicht davon abhalten die Tour ins Worblental zu machen. Denn es sollte schon am Vormittag trocken werden und auch die Sonne sollte sich zeigen. Ersteres ja, Letzteres na ja.

Früh am Morgen brachte uns die S-Bahn zum Ausgangspunkt Boll-Utzingen (560). Der Regen hatte noch nicht aufgehört, aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter.
Von der Haltestelle führt der Wanderweg durch das Wohngebiet bis er bei Obermoos den Wald erreicht.
Wie schon bei meiner gestrigen Tour so auch heute viel Laub auf den Wegen und der Regen machte den Untergrund schlipfrig.

Im Äschliwald heißt es nun stetig aber ständig aufsteigen, schließlich liegt unser erstes Ziel auf kanpp 1.000m. Bei Holiebi verlassen wir kurz den Wanderweg und nehmen eine Abkürzung zur nächsten Stufe auf 782 m.  Den am Wege liegenden Erratischen Block haben wir entweder übersehen oder die Natur hat ihn mittlerweile vereinnahmt. In der Karte ist er jedenfalls eingezeichnet.

Nun geht es wieder leicht bergab bis wir bei P 722 Ferenberg erreichen. Zwischenzeitlich hat es aufgehört zu regnen, jetzt tropft es nur noch von den Blättern. Der Aufstieg bis zur Höhe von 800m erfolgt über viele Stufen und hat den schönen Namen Chatzestygg.

Unser erstes Ziel Bantiger (947) ist schon länger zu sehen, aber es dauert noch eine ganze Weile bis wir das Plateau erreichen. Dazwischen liegen erneut einige Stufen, es sollten nicht die letzten für heute sein. Außerdem sind sie heute nicht sehr angenehm zu begehen, da das Holz nass und rutschig ist. Größere Vorsicht ist deshalb unser Begleiter.

Oben angekommen haben wir den Platz ganz für uns allein. Alles verschlossen, alle Bänke nass und die Aussicht auch nicht besonders da es noch eine ganze Reihe Nebelfelder gibt. Also machen wir uns wieder an den Abstieg um ein trockeneres Plätzchen für die Mittagspause zu finden.

Zuerst folgen wir der Straße bis uns der Wanderwegweiser nsch links Richtung Krauchthal weist. Zuerst noch auf schöner Waldstrasse, wird der Pfad bald schmaler. Abwärts geht es über viel rutschiges Laub bis P 868. Dort steht eine schöne Waldhütte die zwar verschlossen ist, aber im Eingangsbereich einen trockenen Platz für eine Mittagspause bietet. Der Vogel, der oben in dem Häuschen an der Wand wohnt, hat diese Behausung zum Geburtstag bekommen. So steht es zumindest angeschrieben.

nun folgt der spannendste aber auch schwierigste Teil der heutigen Wanderung. Abseits des Wanderweges folgen wir dem Grat, wie im Buch von Daniel Anker beschrieben. Solange man dem Grat folgt ist alles ok, der letzte Abstieg allerdings erfordert schon mehr als volle Konzentration. Das Gelände ist glatt und die vielen Wurzeln extrem rutschig. Zur Sicherheit montiere ich meine Microspikes, denn ein Fehltritt oder ein Ausrutscher würde der Gesundheit nicht guttun.

Unten angekommen erst einmal wieder schöne breite Forststrasse, dann geht es erneut  in den Wald und weg vom Wanderweg. Vielen glitschigen Stufen folgend erreichen wir bald die Chlosteralp. Da sind aber die Schwierigkeiten immer noch nicht zu Ende, da der Pfad steil nach unten geht. Leider kommt das auf den Bildern nicht zur Geltung.

Bei P 599 haben wir endlich sicheres Gelände ereicht,die Strasse nach Krauchthal. Dort müssen wir nicht lange auf unseren Bus warten.

Bei trockenen Verhältnissen ist die Tour ein T2, bei Nässe so wie heute sollte sie nicht begangen werden.

Tour mit Eduard.

Literatur: Rother Wanderführer Emmental, Daniel Anker

Tourengänger: Mo6451

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Kommentare (2)


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laponia41 Pro hat gesagt: Worblental
Gesendet am 9. Dezember 2015 um 20:25
Liebe Monika

Schön, dass du den Bantiger und damit meine Wohngemeinde Bolligen entdeckt hast. Als gebürtiger und leidenschaftlicher Emmentaler muss ich dich in einem Punkt korrigieren: dieses Hügelgebiet gehört eindeutig nicht zum Emmental. Du bist hier im Einzugsgebiet der Worblen - eben im Worblental. Die Worblen fliesst in die Aare - nicht in die Emme.

Liebe Grüsse
Peter

Mo6451 Pro hat gesagt: RE:Worblental
Gesendet am 9. Dezember 2015 um 20:39
Danke Peter,
ich habe es korrigiert. Du siehst, ich muss noch viel lernen, damit solche Fehler nicht mehr vorkommen.


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