Das Schnürli am Wiggis


Publiziert von tricky Pro , 22. November 2015 um 19:16.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:19 November 2015
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe   CH-SG 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 2200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Bike nach Näfels
Start auch möglich bei P.586 oder Trosegg

Schon einmal ging ich diese Strecke. Aber der letzte Teil, das eigentliche Schnürli lies ich aus. Auch dieses mal wollte es nicht. Ich stieg schon wieder zu hoch. Aber der Reihe nach...

Geplant ist mit dem Bike die Tour zu starten. Ein Platten am Reifen verzögerte meine Abfahrt. Das Bike mit Anhänger stellte ich in den Wald. Zu Fuss weiter ab P.586 990hm via Wiggisboden zum Einstieg der alten Leiter. Der Weg bis dahin ist Trocken und gut zu finden. Die Leiter und das Drahtkabel nicht als Sicherung benutzen. Sehr Abschüssiges Gelände. Einzelne Quergänge die ich nicht mag, sind nicht gesichert. Das letzte mal stieg ich zu früh hoch. Diesmal der Querung weiter bis zum Rücken und danach hoch. Das Schnürli ist von weiter schon zu sehen. Aber wo genau durch die Grosse Rinne (Altigerrus)? Ich stieg wohl wieder zu hoch. Obwohl justus das in seinem Bericht vermerkte. Schon bald befand ich mich im T6+ Gelände. Vorsichtig stieg ich die fast senkrechte Grasflanke etwas runter. Erblickte eine Querung die aber bald immer Steiler wurde Ich mag keine Querungen. Lieber Steilklettern als horizontales Grasboldern. Ich entschied Schluss zu machen. Also nicht mit mir, sondern mit dem Vorhaben. Ansonsten wäre es...
Was nun? Der gleichen Weg zurück wollte ich nicht. Zur Trosegg und danach runter? Nach der Querung. Habe ich schon betont das ich Querungen nicht mag? Stieg ich hoch zum Wiggins via Täli. Das war meine erste schwierige T6 Tour. Um auf das erste Band zu kommen und um die erste Abschüssige Querung auszulassen, stieg ich etwas mehr rechts über die Felsen hoch (lll). Danach folgte ich Toni's Empfehlung dem Band weiter zu folgen. Ein Umweg, aber dafür muss nicht Geklettert werden. Der letzte Teil über die Felsstufen mit dem guterhaltenen Drahtseil. Das Täli war im Vergleich zum vorgehenden ein Spaziergang. Auch hatte ich vor 4 Jahr mehr mühe. Scheine wohl besser geworden zu sein. Dennoch, T6 ll. Der weiter Weg zum Wiggis der gut ersichtlichen rechten Rinne hoch. Der Wind blies schon kräftig. Nun noch über den Grat ll zum Wiggis. Von weitem sehe ich düstere Wolken, ein Unwetter zieht auf. Die Querung zum Rautisattel ist nur zum Teil gesichert. genau die ohne Kette liegt Eis am Boden. Am 16:00 Uhr stand ich auf dem Rautispitz. Der Wind hatte schon Orkanstärke. Mir gefällt wenn die Elemente Leben. Hatte die ganze Zeit den Wind von Hinten. Nun beim Runterlaufen von vorne was noch eine angenehme Bremswirkung hat wenn die Böhen nicht wären.

Fazit: Ein haariges Abenteuer. Manchmal ist es besser umzukehren. Querungen werde ich in Zukunft vermeiden :-)

Tourengänger: tricky

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