Mit den Schneeschuhen auf der Hasenmatt


Publiziert von bulbiferum Pro , 14. Dezember 2008 um 19:21.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:13 Dezember 2008
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Aufstieg: 980 m
Abstieg: 980 m
Strecke:Gänsbrunen - Schmelziwald - Rüschgraben - Gross Chessel - Althüsli - Hasenmatt - Schilizmätteli - Hint. Weissenstein - Rüschgraben - Gänsbrunnen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Via Moutier oder Balsthal nach cff logo Gänsbrunnen
Kartennummer:1106 Moutier, 1107 Balsthal

Das Ziel für die Schneeschuhtour vom Samstag war schnell bestimmt. Da wir schon um 17:00 wieder zurück sein mussten, durfte es nicht zu weit entfernt sein. Die Schneefälle der letzten Tage bescherten uns auch in der Nordwestschweiz viele Ziele. Wir entschlossen uns, wieder einmal die Hasenmatt zu besuchen.
Ausgangspunkt war der Bahnhof von Gänsbrunnen. Man folgt der Strasse hinauf zum Restaurant St. Joseph, überquert den Parkplatz und die Strasse die nach Binzberg und Court führt. Beim Wegweiser an der Strasse biegt man auf den Pfad ab, der in südlicher Richtung an einem Haus vorbei hinauf zum Waldrand führt. Hier konnten wir bereits die Schneeschuhe montieren. Es hatte bereits hier schon reichlich Schnee. Hier begann auch die Spurarbeit. Es gab zwar schon eine schöne Skispur aber keine brauchbare für Schneeschuhe. Die Route führte nun ein Stück über offenes Gelände bis zum Waldrand beim Punkt 822. Hier folgt man nun einer Fahrstrasse bis zu den Ställen auf der Wiese im Rüschgraben, Punkt 927. Der Pfad wurde im Gross Chessel nun enger. Es war nun nicht mehr immer möglich, eine eigene Spur zu legen und wir mussten die Skispur benutzen. Die Skitourengänger mögen mir verzeihen. Beim Punkt 1202 erreichten wir wieder offenes Gelände. Hier hatte es Schnee wie schon seit Jahren nicht mehr. Messungen mit der Sonde ergaben in Mulden Höhen von bis zu einem Meter und mehr. Kurz vor dem Althüsli bogen wir nach Süden ab. Beim Waldrand, trafen wir auf den Pfad, der von der Hasenmatt zum Althüsli führt. Dieses Stück ist steil und eng. Man muss hier immer auf Skifahrer achten, die bei der Abfahrt nicht viel Spielraum zum Ausweichen haben. Gruppen sollten hier im Aufstieg immer hintereinander und an der Seite aufsteigen.
Auf der Hasenmatt empfing uns sehr starker und böiger Wind der massenweise Schnee vor sich her trieb. Für eine gemütliche Rast war es definitiv zu ungemütlich. Trotzdem war das Ambiente lohnend. Die Aussicht war traumhaft. Vom Gipfel der Hasenmatt führte uns unsere Tour weiter in östlicher Richtung via Punkt 1292 zum Schilizmätteli und weiter zur Beiz Hint. Weissenstein. Hier gönnten wir uns eine ausgiebige Rast. Hier gibt es noch selbst gemachte Rösti in diversen Variationen zu vernünftigen Preisen. Im Zeitalter der Industrienahrung, in dem man auch in Restaurants oft  Speisen aus der Alupackung erhält, ist das keine Selbstverständlichkeit.
Für den Rückweg wählten wir die kürzeste Variante direkt durch den Rüschgraben vom Punkt 1182 aus. Diese eignet sich auch als Aufstieg, wenn man nicht auf die Hasenmatt will. Viel zu schnell waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt.
Zurzeit sind die Verhältnisse ideal, den Weissenstein mit Schneeschuhen zu erkunden. Mit Skis muss man nur an exponierten, dem Wind ausgesetzten Stellen aufpassen. Ich habe mehrere Steine auf dem Gipfel der Hasenmatt gesehen, die von Skibelägen einen Farbtupfer abbekommen haben. Davon abgesehen sind die Verhältnisse auch für Skitourengänger gut.

Tourengänger: bulbiferum

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