rund um Köniz: Neu Bubenberg - Ulmizberg - Gurten


Publiziert von Felix Pro , 7. Oktober 2015 um 17:59.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Bern Mittelland
Tour Datum: 6 Oktober 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Strecke:Köniz, P. 586 - Sandwürfi - Bachtele - Schliern - P. 667 - Bueberg - Ruine Neu Bubenberg - Schiessstand Platte - Budele - Ulmizberg - Löölisberg - P. 762 - Althüsli - Schiessstand - P. 643 - Ruine Ägerten - Gurten - (P. 739) - P. 628 - Köniz
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Lueg, Burgdorf und Autobahn Kirchberg - Bern nach Köniz
Kartennummer:1166

Unseren gemeinsamen „Abstecher“ nach Bern verbinde ich mit einem Rundgang über die benachbarten Hügelzüge - die verschiedenen Aussichtstürme besteige ich nicht, herrscht doch während der gesamten Wanderzeit eine dichte, tiefliegende Hochnebeldecke; am Schluss regnet es …

 

Ich starte meine ungefähr 15 km lange Rundtour in Köniz, nahe P. 586, in der Nähe des Schlosses und des ehemaligen Augustinerchorherrenstiftes. Erst wandere ich vom Parkplatz beim Fussballplatz der Hauptstrasse entlang Richtung Schliern, zweige dann jedoch in die am Friedhof vorbeiführende Strasse bei Sandwürfi ab; kurz danach durchsteige ich ein Bachtobel und gewinne die landwirtschaftlichen Flächen auf Bachtele.

 

Unter dem Hochnebel und der Wolkendecke durchstreife ich nach dem nördlichen Aussenquartier das Dorf Schliern bis zu den letzten, sich im Süden befindlichen Häusern. Nach einem kurzen Abschnitt auf der Strasse strebe ich dem Bauernhof unterhalb des Burghügels zu; über die ebenso stattliche Anlage und Bauerngut Buebeberg gewinne ich nun auf einem Saumweg an Höhe.

 

Für eine kurze Zeit nur kann ich hier durch die Wolkendecke einmal wenige Flecken blauen Himmel erhaschen - das war’s denn für heute … Die nächste Enttäuschung folgt beim Zustieg zur Villa vor dem bewaldeten Hügel, in welchem sich die Ruine Neu Bubenberg versteckt: ein grosses Hinweisschild verbietet das Betreten des Privatgrundstückes; zusätzlich wird vor dem Hund eindrücklich gewarnt :-( … So muss ich das grosse Anwesen auf feuchter und „gefladeter“ Wiese grossräumig umgehen, um wenigstens zur Burgwiese zu gelangen, wo ein stattlicher Einzelbaum mit einem grösseren Felsblock für mich Ende der heute ersten Ruinensuche darstellt.

 

Am Waldrand in nördlicher Richtung wieder über die gut gedüngten Wiesen absteigend - und zahlreiche Weidezäune überschreitend - erreiche ich schliesslich das Ende des Waldes, und quere hinunter, noch mehr Abspannungen überwindend, zum Schiessstand Platte.

Dessen Kugelfang anvisierend, schreite ich an diesem vorbei in den Wald hinein, und steige im Budele, gleichsam in einem Hohlweg, länger in jenem hoch. Mal steiler, mal weiter und flacher ausholend, folge ich Fortstrassen, Wegen oder Bikestrecken, hinauf zum Gratkamm, auf welchem ich erst eben, später nur minim ansteigend und die restliche Höhe gewinnend, zu Fernmeldeanlage und Aussichtsturm auf dem Ulmizberg gelange - dessen Besteigung lohnt sich heute nicht, die Spitze des Turm befindet sich ebenfalls im Nebel …

 

Ein etwas ruppiges Steiglein leitet mich zum unter der Anlage hindurch führenden Wanderweg, welcher dem NNW-Grat entlang Richtung Köniztal hinunterführt. Die steilste Passage ist mit einer Holztreppe (und Geländer) bestens ausgebaut; der Weiterweg unproblematisch; statt dem WW weiter zu folgen, überquere ich den Zufluss zum Sulgenbach, und nehme ein schmales Weglein talwärts unter die Füsse, welches mich am Löölisberg vorbei zu P. 762 bringt.

Nun schlendere ich auf einer breiten Waldstrasse gemächlich hinunter in den Talboden nach Althüsli und dem benachbarten Schiessstand; wenige Schritte später erreiche ich P. 643 - ein überaus schmuckes und beeindruckendes Ensemble von grossem und kleineren Bauernhäusern erwartet mich hier.

Wenige Meter westlich davon tauche ich wieder in den Wald ein; in etwas umständlich angelegter Wegführung führt (k)ein (Wander)Weg an der Südflanke des Gurten-Hügelrückens schliesslich nach Osten, und zur weiten Wiesen-Einsattelung vor dem Gurtendorf. Kurz vor diesem - auch hier einige Male mühsam die Drahtabschrankungen überwindend - steige ich erst am Waldrand auf, dann in das Gehölz ein zur (vermeintlichen) Ruine Ägerten: gerade noch zu erkennen ist wohl der frühere Burgwall; hingegen ist auf dem höchsten Punkt, wo wohl ehemals die Burg, respektive Ruine, stand, nichts mehr zu erkennen.

 

Den Burghügel verlassend, über „verkleckertes“ Weidegelände absteigend, betrete ich den breiten Saumweg, welcher mich nun im Nebel sanft hochleitet zum höchsten Punkt des Gurten’; beinahe mystisch präsentiert sich nun die Gegend - insbesondere die mächtigen Einzel-Laubbäume auf der weiten „Gipfelwiese“ wirken auch bei diesen Wetterbedingungen sehr stimmungsvoll. Einzelne Kunstwerke ergänzen den gefälligen Gesamteindruck; kenne ich das Schaffen und die Werke von Bernhard Luginbühl ansatzweise, so nähere ich mich der „Kugelfigur mit Kette (2004) im einzeln …

 

Am künstlichen, schön angelegten, kleinen „Gurtenseeli“ vorbei schreite zu meinem Abstiegsweg: erst, nur kurz dem schmalen Wanderweg folgend, dann auf Biketrails diesen abkürzend, erreiche ich den nun breiten Forstweg; diesen, wieder als WW markiert, verlasse ich in der Nähe von (P. 739), und folge nun in direktester Linie den schmalen Bikewegen bis zur Lichtung oberhalb von P. 628 bei Blinzere, Spiegel (alle zur Gemeinde Köniz gehörend).

Teilweise schirmbewehrt wandere ich nun der Hauptstrasse entlang ins Zentrum von Köniz, und meinem Ausgangs- und Startpunkt oberhalb von P. 586 entgegen.

 

ñ             1 h 20 min bis Ulmizberg

 

ò              ñ             1 h 05 min bis Ruine Ägerten

 

 ò              ñ          1 h 05 min via Gurten nach Köniz 


Tourengänger: Felix

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