Merinowolle und sieben stinkende Tage


Publiziert von Henrik , 13. August 2015 um 00:24. Diese Seite wurde 983 mal angezeigt.

Aber ich ekelte mich immer vor mir selber, vor den stinkenden T-Shirts. Und ich wollte mein Leben nicht je zur Hälfte unter der Dusche und vor der Waschmaschine verbringen. So reduzierte ich mein Lauf- und Bergsteiger-Pensum immer stärker - Zitatende!

http://blog.bazonline.ch/outdoor/index.php/41876/sieben-tage-in-merino-ein-selbstversuch/

Personally: ich stehe immer noch auf Brynje! Wie einige andere hikr.s auch.



Gruss


silberquäki 




Kommentare (12)


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Zaza hat gesagt:
Gesendet am 13. August 2015 um 11:14
Fürs Zugfahren und Tafeln finde ich ein schönes Hemd aus Leinen oder Baumwolle passender als Brynje oder Merino ;-)

LG, zaza

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. August 2015 um 12:54
brynje hat den vorteil, dass es bereit nach 1 minute stinkt und man so auch im überfüllten zug immer ein freies 4er-abteil hat.

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. August 2015 um 14:28
Von Kundinnen in einem Bergsportgeschäft erfuhr ich, dass die "Icebreaker" Shirts, entgegen der Firma Info, beim Schwitzen jucken. Allerdings sei dies individuell.

Alpin_Rise hat gesagt: RE:
Gesendet am 13. August 2015 um 15:00
Meine Merino T-Shirts schwitzen nie. Sind halt eher faule, wolllüstige Dinger. Hab wohl die falschen Individuen erwischt.
;_)
G, Rise

denali2002 hat gesagt:
Gesendet am 13. August 2015 um 14:34
Ich könnte mir auch vorstellen dass die Merino-Dinger beim starken Schwitzen jucken. Ich will das einfach gar nicht ausprobieren...
Mit Brynje habe ich bei extremer Kälte (Alaska, Denali-Besteigung) beste Erfahrungen gemacht. Ich finde, dass sie nicht wirklich rasch stinken. Dafür sind sie in no time wieder trocken und wärmen tatsächlich unglaublich effizient. Am besten trägt man zwei Brynjes übereinander.

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. August 2015 um 16:08
Wie wäre es mit Nacktwandern? Da gibt's keine stinkende Kleidung :-)

countryboy Pro hat gesagt:
Gesendet am 14. August 2015 um 10:25
Ich habe persönlich bisher keine Erfahrung mit Merinowolle. Aber so witzig der Beitrag des Blogautoren vielleicht gemeint ist, führt er meines Erachtens das Merino-Pro-Argument (geruchsarm) mit seiner wöchigen, schweisstreibenden und duschverweigernden Odyssee ad absurdum.

Persönlich gehöre ich noch zur altmodischen, sturen Sippe, die Baumwollkleider vollschwitzt und eins oder mehrere Ersatzkleider mitschleppt. Passt natürlich nicht zum Ultralight-Trend. ;-)

gerdlind hat gesagt:
Gesendet am 14. August 2015 um 10:55
Da lob ich mir meinen Naturpullover, im Brustbereich etwas dichter, dafür aber schon grau werdend. Im Rücken lichter, aber da liegt eh’ der Rucksack auf. Kein Shirt juckt und klebt, bildet ja immer eine luftige Schicht zwischen Haut und Shirt und trocknet unglaublich schnell. War noch nie in der Waschmaschine, aber, zugegebenermaßen schon oft unter der Dusche. Unterwegs sind alle Geruchsprobleme zur Not durch ein kurzes, erfrischendes Bad in einem Bergsee abgespült.

Meine Frau möchte übrigens auch nicht darauf verzichten – aber das ist eine andere Geschichte ….

Renaiolo hat gesagt:
Gesendet am 14. August 2015 um 12:34
Meine Odlo-Wäsche stinkt bereits nach einem Tourentag! Mit Merino's machte ich bis heute (seit etwa 2 Jahren) beste Erfahrungen. Ich sehe das Problem beim mehrtägigen Gebrauch (ohne Wäsche zwischendurch); auch wenn die Dinger schnell abtrocknen, bilden sich bestimmt bakterielle Kulturen, welche für die entsprechenden "Aromen" sorgen. Dasselbe übrigens auch mit X-Socks - nicht aber bei anderen Fabrikaten (z. B. Rohner).

Mo6451 Pro hat gesagt:
Gesendet am 14. August 2015 um 13:31
Auf einem Himalaya-Trek kann man bekanntlich nicht immer die Wäsche wechseln und Duschen sind auch eher selten. Ich hatte eine Kombi von Woolpower, die stank auch nach zwei Wochen noch nicht. Alle anderen, Odlo u.ä. verschwinden schon nach einem Tag in der Wäsche, stinken tun sie aber schon nach einem halben Tag. Da habe ich mit Meriono bessere Erfahrungen gemacht.

dominik Pro hat gesagt:
Gesendet am 16. August 2015 um 21:38
Habe in Bhutan auf dem zweiwöchigen Trek ein Kurzarm- und ein Langarm-Merino dabei gehabt. Dazu für am Abend noch ein Hoodie. Mit regelmässiger Körperhygiene und halt 1-2x im Bach auswaschen hat das bestens gereicht. Wenn ich das mit dem üblichen, stinkenden Hightech-Plastikzeugs vergleiche... Nein danke!

Grüsse vom Merino-Fan
Dominik

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 17. August 2015 um 08:11
auf unserer zwei-monatigen pyrenäen-tour hatte ich als unterste schicht für tagsüber ein (1) kurzarm merino-shirt dabei. das hat vollkommen gereicht. insgesamt haben wir das wohl etwa einmal pro woche gewaschen ohne dass es massiv unangenehm geworden wäre.


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