Kinder, jetzt wird gewandert!


Publiziert von Henrik , 17. Juli 2015 um 09:57. Diese Seite wurde 432 mal angezeigt.

Sie wanderten gerne, bevor Sie Kinder hatten. Und jetzt wollen Sie Ihre Leidenschaft auf den Nachwuchs übertragen. Sie haben sich eine schöne Wanderung ausgesucht, die Sie schon lange machen wollten, das Wetter stimmt, Sie freuen sich. Aber schon bald nach dem Start kommt der Satz, den alle Eltern fürchten: «Esch es no wiit?» Oder: «Semmer glii deet?» Damit das nicht passiert, gebe ich Ihnen ein paar todsichere Tipps!

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Grüsse

silberquäki



Kommentare (6)


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Renaiolo hat gesagt:
Gesendet am 17. Juli 2015 um 11:06
Die in den letzten Jahren zunehmende Wahrnehmung, dass sich immer mehr Familien mit Kindern (oder jugendliche Omis und Opis) bis ganz hoch hinaus wagen, gefällt uns sehr! Allerdings hat uns kürzlich ein Hüttenwart einer bekannten SAC-Hütte folgende Geschichte erzählt:

Über das Jahresende Anfrage einer Familie mit einem 8 Monate jungen Menschlein, für eine ÜN auf 2500 m. ü. M. Der Hinweis, dass der Hüttenzustieg nicht gerade kleinkindertauglich sei, und die Aussentemperatur um die Minus 15 bis 20° wären. In den Schlafräumen sei es etwas zwar weniger kalt (so um die 8°). Die Reaktion der "Kunden" sei sehr vorwurfsvoll gewesen (von wegen "familienfeindliche Haltung", usw.)

Fazit: es wird nicht mehr lange dauern, dann gehören Wickelplätze und Stillecken zum Hüttenstandard. So unter dem Motto: Babys, jetzt wird gewandert!

roger_h Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 17. Juli 2015 um 11:14
Hüttenbesuche mit Kleinkindern (8 Monate ist vielleicht noch etwas gar klein) sind etwas tolles, wenn die Voraussetzungen stimmen. Ob das im oben geschilderten Fall so war, mag ich bezweifeln.
Ich war mit meinem Älteren auch schon in einer SAC-Hütte als er knapp 2jährig war. Ich habe mir aber eine Hütte ausgesucht, die explizit vom SAC als familienfreundlich ausgewiesen ist und wo der Zustieg für mich mit dem Kleinen in der Babytrage zumutbar war. Es ist natürlich von Vorteil, wenn man auf der Hütte die Möglichkeit hat, mit seiner Familie ein eigenes Zimmer zu belegen, damit die anderen Wanderer und Bergsteiger auch schlafen können, wenn der Kleine eine etwas unruhigere Nacht hat. Wickelplätze braucht es nicht, ein Kleinkind kann nahezu überall gewickelt werden.

Renaiolo hat gesagt: RE:
Gesendet am 17. Juli 2015 um 11:22
>wenn die Voraussetzungen stimmen

Volle Zustimmung!

singingelk hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. Juli 2015 um 09:29
minus 15-20°? war das in Alaska, oder was?

Renaiolo hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. Juli 2015 um 09:52
Was soll diese (rhetorische? Frage?

Warst um die Jahreswende auch schon in den Bergen? Ich meine "richtig";-). Beispiel?
Leglerhütte am 13.02.2012: -15 bis -22°. Ausserdem: im Oberengadin sind solche Temperaturen im (frühen) Winter normal...

K_Mar hat gesagt:
Gesendet am 18. Juli 2015 um 10:55
Meine beiden Kinder (Heute 25 und 23) haben auch schon als Keinkinder alles mitgemacht, die Quegeleien aus der Threaderöffnung kenne ich nicht. Die Kunst besteht darin:
1. Gedult mit den Kleinen haben
2. Auch die Kleinen haben ein Recht auf angemessenes Schuhwerk.
3. Den Weg in Abschnitte aufteilen und jeweils die Neugierde der Kinder wecken.


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