Von Kuhherde getötet


Publiziert von Schneemann, 29. Juli 2014 um 11:44. Diese Seite wurde 2379 mal angezeigt.


Kurios und ziemlich traurig:
http://tirol.orf.at/news/stories/2660236/

Jeder der schonmal von Kühen verfolgt wurde weiss aber wohl um die Wucht und Kraft die in diesen Tieren steckt. Manchmal fragt man sich schon, ob Wanderwege unbedingt durch Herden mit Jungtieren geführt werden müssen bzw. ob man diese Herden nicht woanders unterbringen kann...überall versucht man die Risikominimierung und hier kümmerts keinen.

Andererseits ists wohl auch keine gute Idee mit Hunden durch solche Weiden zu wandern. Das Sicherheitsrisiko Kühe ist jedenfalls nicht zu unterschätzen, vor allem wenn Jungtiere dabei sind.

Gutmütige Kühe wünschend...
Schneemann



Kommentare (29)


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Nic hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 12:32
Oh man. Hab ich mir letztens auch gedacht. An der Füssener Hütte in den Tannheimern war ein Muttertier mit frisch geborenen Kalb. Wollte nur ein Foto machen. Die Kuh ist gleich auf mich los. Hatte echt Glück. Sie hat mich nur am Arm erwischt. Wäre sonst wohl bös ausgegangen. Normal müsste der Bauer da Tier separat halten. Ist eine ernsthafte Gefahr. Vor allem direkt am Wanderweg. Da bleiben sicher einige stehen um das Kälbchen zu beobachten. Echt krass.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 12:50
Hab das gestern auch gelesen, sehr traurig. Dabei war der Hund ja angeblich angeleint...
Und ich muss sagen, ich habe auch einen Heidenrespekt vor den Kühen, auch wenn es noch Jungtiere ohne Kälber sind. In unserem Lieblingsrevier sind die jungen Damen jedes Jahr in ihren ersten Wochen da oben recht .....wer weiß schon...nur neugierig, wollen spielen...Auf jeden Fall sind sie schon oft alle aufeinmal uns nach- oder entgegen gerannt. Mit Hörnern und ohne..irgendwie kein so richtig gutes Gefühl. Der Wanderweg führt aber im gesamten Gebiet durch die Weiden. Die Älpler haben uns mehrmals gesagt, dass ein Stock, in Augenhöhe der Tiere gehalten, und ein scharfes Kommando sie zum Stehen bringt. Hat dann auch funktioniert, bisher. Wenn man aber liest, dass laute Kommandos sie erst richtig aggressiv machen...und man solle ja nicht mit einem Stock herumfuchteln, weil sie dann erst recht böse werden...weiß ich nichts mehr.
Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass sie fernbleiben, wenn man den weiten (grünen?) Regenponcho an hat und wenn man mit dem Fahrrad daher kommt. Haben sie Angst davor? Wie das ist, wenn sie Kälber haben, keine Ahnung. Auf jeden Fall ist damit nicht zu spaßen. So eine Kuh auch ohne Hörner hat doch ein ordentliches Gewicht:-) Ich habe schon großen Respekt vor ihnen. Pferde sollen aber u.U. noch "kräftiger" im Angriff sein, kann ich mir gut vorstellen.

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 13:43
>Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass sie fernbleiben, [...] wenn man mit dem Fahrrad daher kommt

Den 83_Stefan hätte es am Samstag auf dem Radl fast erwischt, als eine Kuh meinte, ihn am liebsten zum Absteigen bewegen zu wollen...

Tragische Sache! Vor allem, da die Touristin wohl nichts falsch gemacht hat, denn der Hund war offenbar angeleint. Das fällt leider unter das Restrisiko, das man niemals ausschließen kann. Wenn eine Horde Kühe auf mich zurennt, würde ich wohl versuchen, stehen zu bleiben und sie zu beruhigen. Keine Ahnung, ob das von Erfolg gekrönt wäre...

Schneemann hat gesagt: Stehenbleiben
Gesendet am 31. Juli 2014 um 15:54
Aus meiner Erfahrung würde ich eher Wegrennen empfehlen. Meine Taktik bei aggressiv scheinenden Kühen ist es sich immer in der Nähe des Zauns aufzuhalten. Wenn dann plötzlich eine Kuh auf mich zu sprinted, kann ich mich noch mit einem Sprung über den Zaun retten. Es mag auch eine Option sein Haken zu schlagen, wie die Torreros, denn sehr beweglich sind die Viecher nicht. Einfach stehen bleiben scheint mir eher keine gute Option zu sein...ausser man hat irgendwelche Waffen zur Selbstverteidigung dabei, was aber auch nur bei einzelnen Kühen was nützen dürfte.

SCM hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 12:38
Seit ich vor 2 Wochen auch von einer ganze Horde Kühe verfolgt wurde habe ich auch ziemlich Respekt vor diesen Tieren. Die Frage ist wirklich ob so viele Wanderwege mitten durch Weiden führen müssen, die auch von Jungtieren benutzt werden. Aber das ist wohl nicht einfach zu ändern.

Immerhin gibt es manchmal Hinweisschilder, dass sich Jungtiere auf der Weide befinden. Dann weiss man das und kann extra Abstand halten.

MaeNi hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 13:14
Mutterkuhherden - Verhalten

...ein Restrisiko bleibt halt immer...in diesem Sinne auf angenehme Begegnungen mit grossen und kleinen Tieren.




Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 13:51
Wenn ich wüsste, dass sie mich nur abschlecken und beschnüffeln wollen, würde ich sie gerne gewähren lassen, so wie Du mit Deiner lieben Kuh da oben. Weil ich mag ja außer den Zecken eigentlich alle Tiere gern:-) Aber ich weiß es halt nicht und bin leider auch nicht auf einem Bauernhof aufgewachsen. Hab auch irgendwo gelesen, man solle ihnen nicht in die Augen schauen, das würde sie bedrohen. Stimmt das?
Wir haben schon mal versucht, in großem Bogen drum herum zu gehen, um sie ja nicht zu stören. Aber dann kamen sie alle zusammen im Galopp zu uns gelaufen. Vielleicht waren sie ja nur neugierig? Sollte ich mal einen Salzleckstein in den Rucksack packen?
Dass Wanderwege auf den Weiden am Berg nicht durch die Gebiete der Rinder führen, ist, glaub ich, fast unmöglich.
Hab gestern auch gelesen, dass auch schon eine Mutterkuh die eigene Bäuerin mit Hund angegriffen und schwer verletzt hat.

Kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 31. Juli 2014 um 13:48
Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL)

> Eine besondere Gefahr stellen Mutterkuhherden dar. Die Tiere entwickeln ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und vertreiben vermeintliche oder wirkliche Angreifer gemeinsam. Besonders gefährlich ist es, wenn beim Durchqueren der Weiden Hunde mitgeführt werden. Menschen können bei einem Angriff der Nutztiere auf die Hunde zwischen die Fronten geraten und überrannt werden. Ein mitlaufender Stier betrachtet den Betreuer oft als Konkurrenten.

> Hunde an der Leine führen und im Notfall loslassen.

Daniel87 hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 17:11
Freilaufende Hunde die in den Bergen (bei unbewirtschaft. Almen etc.) plötzlich auftauchen, bellen oder aus der Entfernung angelaufen kommen, ohne das jemand (Besitzer) in der Nähe wäre, halte ich für die größere Gefahr.

Kühe sind doch wie ich finde recht träge Tiere (ich mag aber Kühe, nicht falsch verstehen). Davonlaufen dürfte im Zweifel absolut ausreichen. Oder sehe ich das falsch?

SCM hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 17:19
Hast du mal versucht einer Kuh davonzulaufen? Die sind schneller als du.

Daniel87 hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 17:23
Ok. Kann mir das nämlich gar nicht vorstellen, dass die so arg schnell werden können...

Hade hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 22:18
Doch doch... Letztens als ich mit dem Fahrrad im Karwendeltal unterwegs war, ist ein übermütiges Kalb nebenher getrabt. Das hatte ein Mords-Karacho drauf. Da wirds dir anders....

Daniel87 hat gesagt: RE:
Gesendet am 31. Juli 2014 um 12:06
Die Kuh als "Wolf im Schafspelz" sozusagen. :)
Man könnte eine von denen ja mal beim München-Marathon anmelden...

Ne Quatsch, bei künftigen, eigentlich immer netten Begegnungen werde ich das Verhalten der Kühe schon genauer im Auge behalten...

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 18:05
Vor bellenden Hunden ohne Herrchen weit und breit, die auch noch die Zähne fletschen und auf mich zurennen, hab ich auch richtig Schiss:-)

Daniel87 hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 18:55
Da weiß man gar net so richtig, soll man stehen bleiben, weglaufen, immer ein echtes Dilemma...

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 19:22
Also weglaufen, vor allem, wenn man beim Joggen auf einen frei laufenden Hund trifft, soll man wohl nie. Das weckt erst so richtig seinen Jagdtrieb. Aber ich will oft gar nicht hinter mich schauen, ob er mir grad ins Wadl beißt:-) Gut erzogene Hunde find ich aber super nett und bei dem Hundeblick schmelz ich dahin. Aber einen Hund erziehen ist richtig Arbeit und man muss konsequent sein, hat auch erst der Hubi vom Pürschling von seiner Polly erzählt.

laponia41 Pro hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 19:43
Ehrlich gesagt: ich habe Angst vor aggressiven Hunden und vor Kuhherden mit Stieren. Deshalb bin ich auf Jura- und Alpweiden im Sommer sehr vorsichtig unterwegs. Da nehme ich Umwege oder sogar den Abbruch der Übung in Kauf. Diese Tiere konsultieren ja Hikr nicht und wissen nicht, dass laponia41 ein äusserst friedliches Wesen ist ...

Kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 21:09

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 29. Juli 2014 um 21:25
Das Thema existiert schon in der Community "Vorsicht beim Queren von Weiden"
www.hikr.org/comm/weiden/.

Dass zu einer schon existierenden Community nochmals eine eröffnet wurde gab es schon Mal. Ein Hikr war so freundlich die zwei zu verbinden. Da ich keine Ahnung habe wie das geht wäre es toll, wenn ein wissendes Mitglied diese übernehmen würde.

laponia41 Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 30. Juli 2014 um 19:28
Hier wird ja gar keine neue Community eröffnet. Die Diskussion über Probleme mit Kuhherden hat mit Sicherheit in den Bergen zu tun und ist nur ein Teilaspekt. Es wäre eben nicht notwendig, immer neue Communitys zu eröffnen. Es wäre sinnvoll, zu kleine Communitys zu löschen!

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 30. Juli 2014 um 23:22
Ein Thema zwei Ansichten. Die Deine kann ich bestens nachvollziehen. Vor Eröffnen der Community nahm ich (+nehme es noch) "Sicherheit in den Bergen" Wort wörtlich. Für mich sind Alpen keine Berge und in den Bergen gibt es keine Kühe.
"Vorsicht beim Queren von Weiden" mit all den Sicherheitsregeln lasse ich stehen.


stkatenoqu Pro hat gesagt: Respekt vor grossen Tieren
Gesendet am 31. Juli 2014 um 14:29
Gleich eingangs gesagt, ich habe Angst vor Kühen und allem Getier, das so ähnlich aussieht ("kuhartigen Raubtieren", wie ich sie immer zu benennen pflege) sowie vor Pferden. Dafür liebe ich Kätzchen und Hunde, auch wenn bei diesen immer Vorsicht angebracht ist. Im Sommer wähle ich daher lieber Touren, wo ich einen Kontakt mit diesen Geschöpfen nach Möglichkeit vermeiden kann. Leichter fällt es mir, wenn ich nicht alleine gehen muss. Wahrscheinlich täuscht eine Begleitung oder eine Gruppe eine Sicherheit vor, die im Falle des Falles nicht gegeben wäre. Noch eine Antwort an Daniel87: nach drei Zwischenfällen mit Kühen, die ich nur mit Mühe ohne ernsthaften Problemen überstanden habe, weiss ich, dass diese Tiere trotz ihres plumpen Aussehens jeden Sprinter problemlos überholen. Und ein Wort zu anderen plumpen und doch so drolligen Tieren, den Bären: er läuft schneller, er klettert besser auf Bäume und er schwimmt besser als der Mensch, selbst der jeweilige Meister eines dieser Fächer. Diesen Satz findet man in meinen Berichten über Touren in den USA schon öfter hier.

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 31. Juli 2014 um 21:45
Auch ich habe angst vor Kühen auf nicht gezäunten Weiden, wenn sie sich nahe am Wanderweg befinden. Kühe und Rinder gemischt eh. Ganz entspannt bin ich noch nie an ihnen vorbei ausser sie befanden sich weit weg. Obwohl ich über Kühe relativ viel weiss reagierte ich ein Mal falsch. Es entstand zum Glück kein Problem. Mutterkuh Weiden waren bis jetzt immer eingezäunt. Eine Weide mit Stier würde ich nie betraten. Am meisten Angst habe ich vor Pferden. Und, obwohl mich eine Eidg. dipl. Bereiterin über das Verhalten von Pferden und dem meinen ihnen gegenüber unterwies meide ich nach Möglichkeit bei ihnen vorbei zu gehen. Etwas Angst habe ich vor kläffenden Hofhunden die einem dazu nachlaufen.

Passiere ich erwähnte Tieren spreche ich immer in meiner normalen Lautstärke und mit ruhige Stimmlage mit ihnen was, nach meiner Erfahrung, sich für beide Seiten positiv auswirkt.

alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 9. August 2014 um 08:36
In Österreich gab es einen neuen Zwischenfall mit einem Schwerverletzten

Spiegel-Online

In dem Bericht ist auch eine Informationsbroschüre "Eine Alm ist kein Streichelzoo" verlinkt

Fraroe Pro hat gesagt:
Gesendet am 9. August 2014 um 11:12
Als ehemaliger Landwirt mit über vierzig Jahren Berufserfahrung ein paar Gedanken zu diesem Thema. Die Zwischenfälle sind bedauerlich, aber leider von der Gesellschaft zum grösseren Teil selbst verursacht. Rinder und unbekannte Hunde in der selben Weide ist nun mal einfach ein grosses Risiko. Das aus meiner Sicht noch grössere Problem sind die neuen Haltungsformen. Auf unserer Wanderung gestern hier auf den Fronalpstock querten wir Weiden mit Rinder aus der heute verpönten Anbindehaltung. Diese Tiere werden fast jeden Tag eingestallt und mit einem Halsband an der Fresskrippe angebunden, was für die Tiere eine rechte Angewöhnung an den Mensch bedeutet. Auch werden sie von Hand gestriegelt und gebürstet. Der Kontakt Mensch - Tier ist von der Haltung her gegeben.

Anders sieht es bei der von Tierschutz und Behörden in hohem Masse geförderten ( fast aufgezwungen, da nur noch diese Haltung Förderbeiträge für Bauten erhält) Freilaufhaltung. Der enge, menschliche Kontakt entfällt meistens, da sie nicht mehr angebunden werden müssen und das Striegeln eine automatische Bürste auf dem Auslaufplatz übernimmt. Der ständig grösser werdende Wachstumsdruck ist auch nicht förderlich, dass sich die Bauern noch die Zeit nehmen können, den engen Kontakt wie bei der Anbindehaltung zu pflegen.

Dazu kommt, dass früher genügend Vieh aus der Milchviehhaltung für die Bestossung der Alpweiden vorhanden war und keine Mutterkuhherden gesömmert wurden. Für diese Entwicklung müssen wir Wanderer halt nun einen gewissen Preis bezahlen und sich ein wenig Sachverständnis und Verhaltensregeln aneignen. Es kommt wohl auch den wenigsten in den Sinn, in eine IVer Kletterroute einzusteigen, ohne sich vorher die elementaren Grundkentnisse anzueigen. Uns wären die früheren Verhältnisse auch lieber, aber die Zeit lässt sich nun mal nicht so schnell ändern.

Wir wünschen allen weiterhin schöne und unfallfreie Wanderungen

Franz

Fraroe Pro hat gesagt: RE:Ergänzung
Gesendet am 10. August 2014 um 08:33
Man kann jetzt höhere Sicherheitsstandarts für Alpweiden fordern, sollte dabei aber auch die Auswirkungen bedenken:
- höherer Aufwand
- dadurch kleinere Rendite
- dadurch vermehrte Aufgabe der Bewirtschaftung
- dadurch vermehrte Verunkrautung und Verbuschung
Wir bewundern schon heute das Alppersonal, das mit viel Herzblut die Alpen bewirtschaftet und uns so die Grundlage für ein landschaftlich reizvolles Wandervergnügen schafft.

Franz

Schneemann hat gesagt: RE:Ergänzung
Gesendet am 10. August 2014 um 09:39
Die Frage beim Risikomanagement ist ja wie gross Aufwand und Nutzen sind. Nun ist es so dass man Wanderwege vor allerlei Gefahren sichert: man verlegt sie aus Steinschlagzonen heraus, man sichert mit viel Aufwand die absturzgefährdeten Stellen, teure Lawinenbeurteilungen werden erstellt, eine teure Rega wird unterhalten, etc. Da muss man sich schon fragen wie sinnvoll es ist gleichzeitig schwer berechenbare und lebensbedrohliche Tiere mitten auf die Wanderwege zu platzieren.

Was das Argument der Verunkrautung angeht möchte ich zumindest anmerken dass auch in natürlicher Berglandschaft ein reizvolles Wandervergnügen möglich ist. Es mag ein wenig gewohnte Postkarten-Idylle verloren gehen, aber auch Wälder und Buschvegetationen sind ökologisch und erholungstechnisch wertvoll...was man nicht zuletzt dort sieht wo die Bewirtschaftung schon lange aufgegeben wurde.

stkatenoqu Pro hat gesagt: Risikomanagement
Gesendet am 10. August 2014 um 10:28
Hallo Schneemann! Da stimme ich Dir 100 % zu. Ich verzichte gerne auf Postkarten-Idylle, wenn ich dafür ohne Bedrohung durch Tiere wandern kann.


Viele Grüsse

Gerhard

alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 9. August 2014 um 21:23
Bisher wurde ich 2x massiv von "Rindviechern bedroht", einmal auf der Charetalp und einmal auf der Alp Schy. Ich konnte das irgendwie nicht einordnen.

Mit Deinen Erläuterungen, Franz, wird da einiges klarer.

Besten Dank und Gruß
Hanspeter





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