Abstiegsroute Lämmerenhütte SAC - Kandersteg


Publiziert von Renaiolo, 9. März 2014 um 11:36. Diese Seite wurde 836 mal angezeigt.

Liebe hikr-User
 
Für unsere Schneeschuhtourentage planen wir folgendes:

Mittwoch, 26. März 2014:
Aufstieg ab Kandersteg/Sunnbüel - Schwarenbach - Lämmerenplatten (also nicht über Daubensee/Gemmipass)

Donnerstag, 27. März 2014:
Gipfeltour Wildstrubel (Mittelgipfel), mit BF Christian Wäfler (HW Lämmerenhütte)

Freitag, 28. März 2014:*
Abstieg nach Kandersteg über folgende Strecke: Lämmerenboden - Rote Totz Lücke (738b) - dann 738c Tälligletscher/Tälli - Tällisee - Inner Üschene - Usser Üschene - Kandersteg

oder alternativ (eher unwahrscheinlich):
Lämmerental - Rote Totz Lücke - Chindbettipass - Englistenalp

Zum geplanten Abstieg haben wir folgende Fragen:
  1.  Entspricht die Abstiegsroute (*) ungefähr 738b (Lämmerenboden-Rote Totz Lücke) und 738c (Tälligletscher-Tälli/Tällisee) hinunter bis Kandersteg?
     
  2. Verlangt der Abstieg über den Tälligletscher Seilsicherung (Spalten) für Schneeschuhgeher (zu zweit)?
     
  3. Handelt es sich bei der Walliswang (ca. P. 2291, unterhalb Schwarzgrätli) um eine kritische, enge Steilstufe - oder ist diese gut zu meistern?
     
  4. Ist der weitere Streckenverlauf entlang dem Alpbach (Inner Üschene-Usser Üschene-Kandersteg) einigermassen unkritisch zu begehen (falls Lawinengefahrenstufe 2, max. 3)?
     
  5. Bestehten gute Chancen auf vorhandene Spuren, oder ist eher mit Spurarbeit zu rechnen?
     
  6. Stimmt unsere Einschätzung, dass die gesamte Strecke ab Lämmerenhütte ca. 13 km mit einem Aufstieg von ca. 300 Hm und einem Abstieg von ca. 1500 Hm zu sehen ist?

Da wir zurzeit über keine weiteren Informationen verfügen und auf hikr auch keine Tourenbeschreibungen über die Abstiegsstrecke finden, fragen wir auf diesem Wege nach allfälligen Hinweise. Als kleine "Belohnung" gibts dann einen ausführlichen Bericht (falls das Wetter mitmacht).

Vielen Dank und herzliche Grüsse
Ruedi (und Doris)



Kommentare (12)


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laponia41 Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. März 2014 um 08:41
Das Üschinental ist endlos lang, ganz besonders mit Schneeschuhen. Ich würde mich wegen der Gefahr von Nassschneelawinen aus den Steilhängen im Tal ganz auf den Rat des Bergführers verlassen.

tenor hat gesagt:
Gesendet am 14. März 2014 um 20:14
Hallo
Üschinental ist wirklich lang und nasschneelawinenmässig nicht zu unterschätzen, würde mich da anschliessen (war da selbst mal mit Skis eher zu spät dran und kam ziemlich ins schwitzen, in jeder Beziehung....).
Was spricht gegen den Übergang auf die Engstligenalp?
LG

tenor hat gesagt:
Gesendet am 15. März 2014 um 12:21
Kann mich an die Stelle erinnern. Aber wäre das für euch nicht Aufstieg statt Abstieg? Wie auch immer, Christian Wäfler wird euch sicherlich gut beraten.

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tenor hat gesagt: RE:
Gesendet am 15. März 2014 um 14:04
Aufstieg statt Abstieg scheint mir da schon einfacher.
Bin aber kein erfahrener Schneeschuhgeher (und mit Skis sieht alles immer anders aus).
Wenn ich den Bericht http://www.hikr.org/tour/post62048.html aber richtig gelesen habe, war die Gruppe gesichert abgestiegen.
Poudrieres ist da jedoch (nehme an ohne Sicherung) mit Schneeschuhen aufgestiegen.

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tenor hat gesagt: RE:
Gesendet am 15. März 2014 um 14:10
Das schon, aber zum Chindbettipass ist es ein Gegenaufstieg...

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tenor hat gesagt: RE:
Gesendet am 15. März 2014 um 16:16
Für mich ohne Zweifel der Gegenaufstieg vom Tällifirn her.
Also der Aufstieg im Abstieg...... immer eine Frage der Perspektive...:)

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tenor hat gesagt: RE:
Gesendet am 15. März 2014 um 16:27
Und euch beiden jetzt schon gute Tourentage!


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