Jahrbücher SAC korrigieren


Publiziert von Alpin_Rise, 19. Dezember 2013 um 11:00. Diese Seite wurde 423 mal angezeigt.

Korrigieren statt klettern: Auf Kokos kann JedeR mithelfen, alte SAC Jahrbücher ins digitale Zeitalter zu überführen.
Eine interessante Beschäftigung für die Feiertage, nebenbei kann man bequem in den exklusiven, oft verblüffend interessanten Jahrbüchern schmökern.

G, Rise


Kurzbeschrieb KOKOS:
KOKOS ist die Online-Plattform des kollaborativen Korrektur-Systems für Texte des Schweizer Alpen-Clubs. Das Korrektursystem ist im Rahmen des Text+Berg - Projekts am Institut für Computerlinguistik Zürich entstanden. Es stellt die SAC-Jahrbücher von 1864 bis 1899 zum Lesen und Durchsuchen bereit und ermöglicht es, Erkennungsfehler aus dem Digitalisierungsprozess sofort zu korrigieren. Kokos stellt jede Buchseite als Text und als Originalbild dar. Im Text lässt sich jedes Wort einzeln bearbeiten oder löschen.
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Kommentare (7)


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TomClancy hat gesagt: Schon gemacht!
Gesendet am 19. Dezember 2013 um 13:01
Hab mich gleich angemeldet und mal 10 Seiten korrigiert. Das macht ja richtig Spass und hat Suchtpotential :-) Falls man dann mal länger nicht raus kann...

Danke für den Tipp!

Gruss
TC

MaeNi hat gesagt:
Gesendet am 19. Dezember 2013 um 13:51
Das werden wir uns dann wohl mal zu Gemüte führen..

Besten Dank für den Hinweis.
LG
N&M

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 19. Dezember 2013 um 19:56
Echt super, da werde über die Feiertage bei Schlechtwetter sicher einiges von der Zentralschweiz beifügen und aktualisieren können!

pizflora hat gesagt: ...Forschung alpine Pflanzen
Gesendet am 20. Dezember 2013 um 11:33
hoi zäme,
dass ich mich forschungsmässig für historische und hohe Pflanzenangaben interessiere, hat der eine oder die andere vielleicht schon mitbekommen. Falls ihr bei Kokos mitmacht und über solche stolpert, würde ich mich sehr freuen über Eure Mitteilung (zB. per PM). Merci vellmol! Sonja

Alpin_Rise hat gesagt: RE:...Forschung alpine Pflanzen
Gesendet am 20. Dezember 2013 um 19:45
Ciao Sonja,
es gibt solche, ich nehme an, du suchst derartige Passagen wie hier aus Jahrbuch 1874, Seite 271 - 280:

"Gemüthlich stiegen wir nun bergab und suchte ich bestmöglich die verschiedenen Gesteinsstufen zu sam­meln und die Ausdehnung der Flora zu beobachten. Leider war das Resultat sehr karg, die Flora musste dieses Jahr durch die häufigen Schneefälle im August zurückgehalten worden sein oder sie ist ohnediess in dieser östlichen Steinwüste kärglicher entwickelt, als es nach Whymper's Angaben auf der Südseite der Fall zu sein scheint ; es werden von ihm neun Species auf­gezählt, von denen ich keine einzige im August blühend antraf. Dagegen sammelte ich nahe unter der Schulter, 4200 m , an Cryptogamen: Umbilicaria polymorpha und nudiuscula Schæer. und Parmelia elegans v. fulva; eine Lichenart war unbestimmbar. Die oberste Phanerogamenblüthe, Ranunculus glacialis, wuchs circa 50 m unterhalb der Hütte, also ungefähr bei 3750 m . Dann folgten rasch nach unten Chrysanthemum alpinum, Aretia helvetica, Cerastium alpinum, Saxifraga oppositifolia und aspera, eine Festuca und tiefer am Horn Geum reptans und von da bis gegen das Hörnli die zierliche Campanula cenisia."

G, Rise

pizflora hat gesagt: RE:...Forschung alpine Pflanzen
Gesendet am 20. Dezember 2013 um 20:57
Ciao Rise, genau solche Sachen sind spannend. Die Daten kann man zwar nicht unmittelbar für Forschung benutzen, da die Beobachtungen nicht systematisch und nachvollziehbar gemacht wurden, aber ein Bild der damaligen Höhenverbreitung von verschiedenen Arten gibt sich doch. Aber beispielsweise hat Oswald Heer (SAC 1866, 457ff.), ein Botaniker, der den Piz Linard 1835 bestiegen hatte, die Artenzusammensetzung auf dem Gipfel sehr sorgfältig beschrieben (auch kein Problem bei genau 1 Art), dies kann durchaus als Forschungsgrundlage dienen. Merci jedenfalls für den Textausschnitt!

Alpin_Rise hat gesagt: Kann auch witzig...
Gesendet am 20. Dezember 2013 um 19:18
und kurzweilig sein, denn gewisse Textinterpretationen sind recht eigenwillig: So handelt ein Artikel von der "Besteigung des Mutterkorns".
G, Rise


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