Rega Einsatz im Aargauer Jura!


Publiziert von Sputnik, 7. August 2013 um 21:59. Diese Seite wurde 1367 mal angezeigt.

Sogar im Aargau gibt's Bergrettungen aus der Luft !

Link Aargauer Zeitung: Wasserflue



Kommentare (26)


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kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 8. August 2013 um 08:19
das ist ja hochnotpeinlich.

ps: ich dachte, im aargau sei nun der tcs zuständig für die helikopterrettung?

Gelöschter Kommentar

Renaiolo hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 10:40
Darüber hab ich schon mal - an anderer Stelle - gelesen. Lieber Axi, hast Du konkrete Angaben über die Höhe der Kaderlöhne?

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 15:50
@axi

ich glaube du hast da was falsch verstanden, der kanton aargau hat vor ca. drei wochen entschieden, dass er, ausser im fricktal, immer den auf dem birrfeld stationierten TCS heli aufbieten wird, da dieser viel näher und schneller bei der einsatzstelle sein wird. deshalb meine frage, wieso nicht auch hier?

weshalb wird nur auf einmal ein heli aufgeboten der 50km statt nur 15km entfernt stationiert ist???

[www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/der-luftkampf-is...]

sovi hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 16:04
Der Hubschrauber des TCS ist nicht für Rettungen oder schwebende Bergungseinsätze ausgelegt - z.B. keine Winde.
Hier unterscheiden sich die Mittel von TCS und REGA. Folgerichtig also, dass die REGA diesen Einsatz geflogen ist.

Siehe auch Homepage des TCS:
(...) Notfallhelikopter (...) für medizinische Rückführungen bzw. Überführungen (Sekundärtransporte).

Ich denke die Distanz zum Unfallort ist eines der Kriterien, das geeignete Mittel zur Hilfeleistung sicher auch.


kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 16:17
@ sovi,

war das nicht eines der kriterien, weshalb sich die REGA weigerte, ihre einsätze mit denen des TCS zu koordinieren, da deren helis minderwertig ausgerüstet seien.

anscheinend sehr zu recht, wie man hier sieht!

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kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 19:21
ok ;-)

Martin Job Pro hat gesagt: Medienschau
Gesendet am 8. August 2013 um 10:44

Gelöschter Kommentar

bulbiferum Pro hat gesagt: RE:Medienschau
Gesendet am 8. August 2013 um 12:39
Wenn ich richtig informiert bin "pfeifft" auch die Schweizer Paraplegiker Stiftung auf die Zewo. Ich sehe kein Problem darin, wenn die Rega gleich handelt.
Und apropo Löhne, ist der TCS und sind die Hintermänner der Air Glacier da besser?

Gelöschter Kommentar

sovi hat gesagt: RE:Medienschau
Gesendet am 8. August 2013 um 13:53
Diese Aussage ist so wohl nicht ganz korrekt, zumindest was Air Glacier betrifft. Diese kennt eine Rettungskarte, welche derjenigen der Rega ähnelt.

MaeNi hat gesagt:
Gesendet am 8. August 2013 um 14:22
Ob zu hohe Kaderlöhne oder nicht - denken wir doch vor allem an diejenigen, die im Namen der Rega (oder auch TCS und Air Glaciers) eine tollen Job erledigen und teilweise ihr Leben für die Lebensrettung riskieren: Piloten, Ärzte und Rettungspersonal aber auch Zentralenmitarbeiter. Von Ihnen hat es keiner verdient, dass so auf der Rega herumgeprügelt wird. Ihnen sei an dieser Stelle gedankt.

Einmal in Not geraten, wird wohl keiner der zu Rettenden nach dem Lohn des entsprechenden Kaders fragen. Wir jedenfalls nicht.

Sicher sind (zu) hohe Saläre, welche notabene aus Spenden finanziert werden, nicht in Ordnung. Nur kann jeder selber entscheiden, ob er spenden will oder nicht.

Leider sind die "Spenden" an die Steuerverwaltung nicht freiwillig...und werden auch für Entschädigungen u.a. verwendet, mit denen wir persönlich "nicht einverstanden" sind.

Aber dank unseren "nicht-freiwilligen" Spenden funktioniert in unserem Land so vieles,das wir schätzen, erwarten und nicht missen möchten.

Und ehrlich gesagt, regen WIR uns, die mit unseren Einkommen sehr gut über die Runden kommen, gar nicht mehr über hohe Kaderlöhne auf - diese Energie verwenden wir lieber für unbezahlbare Erlebnisse in den Bergen!

bulbiferum Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 14:53
Sehe ich auch so

CampoTencia Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. August 2013 um 16:35
Da ich (leider) auch schon in den Genuss eines Rettungsfluges der Rega kam, kann ich euch nur zustimmen. Die machen einen Super-Job, und dass dies möglich ist, braucht es auch eine entsprechende Führung und Organisation.

MicheleK hat gesagt: RE:
Gesendet am 9. August 2013 um 17:11
Excellent und stimme die bei. In der Schweiz sollte man sich eher um die Errungenschaften freuen anstatt wie gewisse Leute immer herum zu noergeln - ich denka Alle aber auch Alle, Kader oder nicht, haben in der Schweiz einen relativ hohen Lohn ...

Razerback hat gesagt: RE:
Gesendet am 20. August 2014 um 13:07
Genau so sehe ich das auch ☺

sniks hat gesagt: Wanderunfall
Gesendet am 9. August 2013 um 16:26
übrigens ist anfang Juli auch an der Wasserflue ein Wanderer abgestürzt:

http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/wanderer-bei-kuettigen-tot-aufgefunden

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 9. August 2013 um 17:00
Die Wasserflue scheint ja langsam zum "Aargauer Matterhorn" zu mutieren! Die Nordseite ond der Ostgrat ist auf jeden Fall spannend!

Alpin_Rise hat gesagt: Off Topic
Gesendet am 10. August 2013 um 10:47
Die REGA möchte sich laut Chefetage nicht mehr als Hilfswerk zertifizieren lassen - oder besser gesagt sie kann nicht mehr auf Grund der (zu?) hohen Saläre.
In der Konsequenz darf sie sich auch nicht mehr über Spenden bzw. Gönnerbeiträge finanzieren bzw. als Hilfswerk verkaufen.

Hier will die REGA den Fünfer und das Weggli. Zum Glück haben wir die ZEWO, welche genau dazu da ist, solche Vorgänge öffentlich zu machen. Die Luftrettung ist längst Millionenbusiness und knallharter Markt, wie man am jüngsten Konkurrenzgebaren sieht.

G, Rise

PS: nichts desto trotz schätze ich die Arbeit der REGA, auch wenn ich die Dienste hoffentlich nie brauchen werde. Meiner Ansicht nach ist die Rettung zu Boden und Luft eine staatliche Aufgabe, die durch Versicherungen finanziert werden sollte und nicht von einer NGO wahrgenommen werden muss - mal sehen, in welche Richtung sich die Luftrettung entwickelt.


kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Off Topic
Gesendet am 10. August 2013 um 16:04
da hat dich jemand schlecht informiert. das zewo-siegel hat überhaupt keinen rechtlichen einfluss auf die finanzierungs- oder geschäftsführungspraxis einer gemeinnützigen stiftung.

als blöder vergleich: ein bio-bauernhof muss auch nicht unbedingt ein bio-zertifikat haben, um bio-produkte anbauen und verkaufen zu können.

natürlich ist das ganze big-business und ohne die a fond perdu spenden unmöglich finanzierbar, sprich die luftrettung in sich ist hinten und vorne nicht profitabel. wobei diese art der finanzierung sehr genau an die einer versicherung herankommt.

als berggänger sehe ich gar keinen vorteil, wenn dies vom staat übernommen würde. die chance, dass die bergrettung gegenüber der im flachland den kürzeren ziehen wird ist sehr gross, denn eine finanzierung via versicherung ist illusorisch, d.h. die rettung müsste, wie die terrestrische (sanität, feuerwehr, pozilei) auch, in erster linie durch steuergelder berappt werden und wäre somit von der sparwut unserer politiker abhängig.

zudem will ich lieber weniger staat, als immer mehr.

Alpin_Rise hat gesagt: RE:Off Topic
Gesendet am 12. August 2013 um 10:32
ich glaube eher, dass du die ZEWO Zertifizierung nicht genau kennst. Es gibt sehr wohl rechlich bindende Kriterien, die eine Organisation für die Zertifizierung erfüllen muss.

Nicht korrekt ist der Umkehrschluss: Eine Organisation muss nicht ZEWO zertifitiert sein, um seriöse Arbeit zu leisten.
Dein Vergleich zu Bioprodukten ist sehr gut: man kann einwandfreie Bioprdukte produzieren, ohne ein Bio Label zu tragen. Die Vermarktung u.a. in grosse Absatzkanäle wird einfach schwierig(er).
Genau so möchte ich bei meiner Spende - dem immartiellen Einkauf eines guten Gewissens - wissen, ob ich auch das Kaufe, was ich bezahlt habe. Dabei hilft ein ZEWO Siegel.

Ob das ganze nun Staatlich oder privat oder halbprivat oranisiert ist, kümmert im Fall der Rettung niemanden. Mich beschäftigt aber, ob ich mit meiner Spende jemandem eine halbe Million Franken pro Jahr bezahlen will für seinen risikolosen Bürojob.

G, Rise

Hydrant hat gesagt: RE:Off Topic
Gesendet am 12. August 2013 um 11:15
Das sehe ich auch so
Hydrant

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Off Topic
Gesendet am 12. August 2013 um 15:51
wir meinen das selbe. man kann auch ohne zewo gute arbeit leisten.

ob der "verlust" des siegels einen einfluss auf die gönnerbeiträge hat, weiss ich nicht. für mich ist es auf jeden fall kein grund.

mein "gönnerbeitrag" ist, wie vom bundesgericht kürzlich festgestellt, nichts anderes als eine versicherungsprämie, die ich bezahle, für den fall, dass ich die dienste der rega jemals beanspruchen müsste.

was den chef angeht. ich bezahle gerne einen guten lohn, wenn der service stimmt. und klagen hört man über die rega sehr wenige. ganz im gegensatz zu den CHF 1 035 602 für den sbb-meyer! plus haus und umzug und und und ...

Falke hat gesagt: Anständige Löhne
Gesendet am 20. August 2014 um 11:17
Wenn wir in der Schweiz von lebenserhaltenden Jahreslöhnen von etwa vierzigtausend Franken ausgehen, sind Jahresbezüge von etwa fünfhunderttausend Franken von der Allgemeinheit völlig akzeptiert. Siehe die "1:12 Abstimmung"!


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