Grüner Abfall zurückgelassen an Gipfel


Publiziert von Henrik , 30. Juli 2013 um 17:18. Diese Seite wurde 1743 mal angezeigt.

...Hinterlassenschaften menschlicher Herkunft im Sinne von Fäkalien stören mich persönlich um Quanten mehr als ein paar   "Rüeblischalen", Bezug nehmend auf eine Konversation zu diesem Bild„ Bütschgi“ oder Bananenschalen auf einem Gipfel, in der Natur, grob im Outdoor! Die meisten von uns sind ohne Schaufel unterwegs, ich jedenfalls habe bei meinen T1-T3-Wanderungein nie eine dabei, hingegen kleine Plastiksäckchen, damit das Papier nicht zum Flyer im wahrsten Sinne des Wortes verkommt! Das Papier bzw. -taschentücher nehme ich mit bis zum nächsten „Chüderkübel“ oder entsorge dieses „Häufchen“ in einem Robidogsammler (die sind in der CH interessanterweise allesamt grün).
 
Wir hatten übrigens in einer andern Community schon  auch Hinweise zu Hinterlassenschaften debattiert und gewogen!
 
Nota: es ist nicht so, dass niemand oder wenige sich den Kopf zerbrechen, wie in Massen man sich sauber (für eine kleine Ewigkeit...) der fäkalen Hinterlassenschaft draussen entledigt, darüber wurden auch schon Buchwälzer (allerdings auf Englisch) verfasst......
 
Jedenfalls mehr als ein Saure-Gurken-Aufhänger mitten im Sommer 2013, der nun endlich mal da ist.
 




Kommentare (23)


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silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 31. Juli 2013 um 11:24
Auch im SAC-Führer °Ostschweiz" wird die Schaufelpraktik empfohlen. S. 44 Kapitel "Natürliche Bedürfnisse". Die Autoren plädieren nach dem Vergraben das Klopapier* mit den anderen Abfällen mit zu nehmen.

*Verrottet äusserst schlecht. Anm. silberhorn.

Henrik hat gesagt: Für die Kompostallianz
Gesendet am 1. August 2013 um 15:53
eine 13-Jahre-alte-Verordnung des Bundes -pdf: VKS-Richtlinie 2001!

Henrik hat gesagt: Und wie entsorgt du denn
Gesendet am 31. Juli 2013 um 11:40
deine Hinterlassenschaften, Schaufel dabei und ein Robidogsäckchen fürs schlecht verrottende Papier....bist du mit Glasflaschen im Rucksack unterwegs und dein nicht verzehrtes Grünfutter landet abends zuhause im Küchenpot?

Wie störend sind dir Zigarettenkippen.....

Statt also NO-GOs ohne Beweiserbringung zu postulieren, würde eine umfassende Empfehlungsrunde mit Quellenangabe aus deiner Feder konstruktiver wirken und auch weniger Polemik auslösen, du als nicht Hochgebirgsgängerin, aber aufmerksame Flachländerin!

Winterbaer Pro hat gesagt:
Gesendet am 31. Juli 2013 um 20:25
[www.sueddeutsche.de/wissen/zigaretten-als-umweltverschmutzun...]

Ich finde, der Mensch muss nicht immer beweisen, dass er schon irgendwo "da war". Vielleicht sind biologische Abfälle nicht direkt für die Umwelt schädlich, aber schön anzusehen sind weder Karottenreste, Apfelschnipsel, Eier-, Bananen-, Orangen-, Pistazienschalen. (Pistazienschalen z.B. brauchen ewig, bis sie sich "aufgelöst" haben.) Wer ist so fertig am Berg, dass er es nicht schafft, das wieder einzupacken und runterzutragen?
Ich persönlich sitze lieber neben Gamsbollern am Gipfel, als neben menschlichen Hinterlassenschaften welcher Art auch immer. Wenn einer schon die Reste nicht wieder mit ins Tal nehmen kann, sollte er seinen Apfelbutzen etc. wenigstens nicht direkt am Gipfel liegen lassen.
Ich bin am Berg immer mit einer Mülltüte unterwegs, worin vor allem der nichtverrottende Müll (Plastik, Alu, Metall) der anderen landet. Benutzte Papiertaschentücher, Klopapier und Apfelbutzen etc. sammle ich aber nicht auf, weil ich keine Lust habe, mit Gummihandschuhen bergsteigen zu gehen.
Wenn jeder seine Abfälle wieder mitnähme, vor allem die nichtbiologischen und Zigarettenkippen, wäre unsere Welt eine viel schönere! Rücksichtslosigkeit, mangelnder Bezug zur Natur und Egoismus sind m.E. die größten Probleme der Menschen und des Menschen auf der Welt.

Gelöschter Kommentar

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. August 2013 um 01:13
Es gibt immer größere Probleme auf der Welt, als "ein bisschen Müll" in der Natur, könnte man jedenfalls immer meinen! Natürlich ist den Bewohnern von Kriegs- und sonstigen Krisengebieten erstmal egal, was für Müll auf der Welt landet. Denn für sie geht es in erster Linie um`s blanke Überleben.
Aber alles fängt m.E. im Kleinen bei jedem selbst an. Wenn jemand kein Problem damit hat, seine Fischdose am Berg hinter den Felsen zu verstecken, wird er bestimmt nicht dazu zu bewegen sein, gelegentlich auf sein Auto zu verzichten, weniger zu heizen, weniger sinnlos in der Gegend herumzufliegen, weniger Müll zu produzieren etc. Denn so eine Spezies von Mensch, will immer alles ganz selbstverständlich für sich haben, bzw. denkt er nicht nach. Was wird aus seiner Fischdose am Berg? Es ist ihm egal! Oder meint er, irgendwann wird eine Organisation den ganzen Müll einsammeln? Jeder ist gefragt, der hier auf diesem Planeten lebt! Jeder muss selber was tun!
Wieviel Tiere in den Weltmeeren verrecken jämmerlich an dem immensen Platikmüll, der da herumschwimmt. Hast Du schon mal so eine verletzte Schildkröte oder einen Wal oder Delphin gesehen, die sich im Plastikmüll verfangen oder ihn gefressen hat? Dann googel mal danach! Kein Problem so ein bisschen Müll in den großen Ozeanen, in der Natur? Doch, es ist ein Problem!
Wenn jeder vor seiner Haustüre anfangen würde, etwas mehr für die Umwelt zu tun, würde sich die Gesamteinstellung ändern. Vielleicht wäre es dann auch mal möglich, Energie und Rohstoffe zu sparen, anstatt immer noch mehr produzieren zu müssen?
Ja und es stimmt so gesehen: jedes neues Kind produziert neuen Müll, evtl. noch ganz andere Probleme für die Welt. Aber ohne Kinder....was wird aus der Gesellschaft? Irgendwann sind nur noch wir alten Säcke hier und danach kommt nichts Neues? Oder die 1-Kind Familie wie in China? Tolle Sache.
Sicher hat das alles nicht direkt was mit ein paar Karottenschalen am Gipfel zu tun. Aber indirekt schon, ist jedenfalls meine Meinung. Im Kleinen fangen die großen Probleme an, bei jedem von uns, im eigenen Haushalt, draußen in der Natur...eben auf dieser Welt.
Alles nur meine persönliche Meinung, wohlgemerkt, und die darf man ja bisher noch kundtun, oder?

VG Uschi

Gelöschter Kommentar

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. August 2013 um 12:15
> frage ich mich trotzdem welchen Handlungsspielraum der Komplex der menschlichen Gesellschaften überhaupt noch hat.
Die Welt an sich hat den Menschen nie gebraucht. Und sie wird sich auch wieder von ihm entledigen, irgendwie und irgendwann. Bis dahin müssen wir sehen, wie wir unser Zusammenleben, einschließlich der wirtschaftlichen Probleme managen. M.E. ist das Hauptproblem "der Krone der Schöpfung", des menschlichen Individuums das, dass er eigentlich nicht sozial ist, sondern getrieben von Macht, Egoismus und Reichtum eigentlich nur an sich denkt. Das macht kein Tier und das hat immer schon Kriege und Zerstörung mit sich gebracht.
Der Plastikmüll wandert ins Meer, weil er am Festland gedankenlos abgelegt wird oder direkt von Schiffen dort hin befördert wird. Hauptsache, der Müll ist "von mir weg"! Meine Idealvorstellung von Mensch wäre die, dass es keiner über das Herz bringen würde, überhaupt Müll in die Natur zu entsorgen. Hier sind die Eltern erst mal gefragt, bei der Erziehung ihrer Kinder. Das ist aber chancenlos, wenn die Eltern selber kein Vorbild sind.
Ich schmeiße nicht mal einen Kaugummi weg, weil ich denke, es könnte ein Tier fressen und daran zu Grunde gehen.
Könnte keiner aus Überzeugung auch nur ein Stück Müll (und ich meine nicht Karottenschalen oder Apfelbutzen!) in die Landschaft werfen, egal ob kleine Mengen oder größere, meine ich, alle hätten im ganzen Leben eine andere Einstellung zum Nächsten, zur Natur, zu unseren Energieproblemen usw.
Ich würde auch gerne ohne Auto auskommen, aber dann kommen wir nicht mehr in unsere Berge. D ist leider nicht CH mit Postauto und den guten Zugverbindungen.
Andererseits gab es mal eine Veröffentlichung, dass schon ein Flug nach Mallorca im Jahr so viel Dreck raus haut, wie wenn man das ganze Jahr auf das Auto verzichten würde.
Irgendwie alles auch hoffnungslos, trotzdem kämpfe ich für meine schöne Natur, so gut es geht.
Noch was: unsere Alterspiramide ist jetzt schon katastrophal. In 20 Jahren arbeiten die Jungen fast nur noch für uns alte Säcke. Wenn es noch weniger Kinder gibt, hast Du eine Lösung für die Altersversorgung?
Ich will jetzt nicht mehr weiter darüber nachdenken, weil sonst werd ich "depressiv" und es fehlt mir dann die Energie für den Kampf für eine saubere Umwelt.
Und Du hast recht, es gibt dieses Jahr Millionen Zecken und Bremsen bis auf 2000 m Höhe. Aber leider ist das wohl nicht die "Rache der Natur":-)
Eine gute Zeit wünsch ich! Und die Karottenschalen machen die Welt nicht kaputt, es geht mir um die Einstellung eines jeden zur Natur. Ich hoffe, ich werde hier verstanden!

VG Uschi

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. August 2013 um 12:01
Ausgangslage dieser Community ist das Rüeblischalenbild beim Tourbericht
www.hikr.org/tour/post67686.html.

Henrik hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. August 2013 um 15:13
Sehr aufmerksam, danke, steht allerdings in der dritten/vierten Zeile mit Bild!

Sputnik Pro hat gesagt: Unglaublich...
Gesendet am 1. August 2013 um 13:07
...was Reste eines gegessenen Möhrchen für eine Diskussion auslösen kann! Ob die Welt nicht grössere Probleme hätte...

Henrik hat gesagt: Genau!
Gesendet am 1. August 2013 um 16:43
Da passt diese melodische Betrachtung ausgezeichnet dazu!

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. August 2013 um 18:41
:)

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. August 2013 um 22:37
seit wann ist henrik denn auf gipfeln unterwegs??? oder wurden in letzter zeit gerade ein paar neue autostrassen zu unseren berggipfeln an den verkehr übergeben?

Henrik hat gesagt: "...ich scheue keine
Gesendet am 2. August 2013 um 08:31
Herausforderung" ...und halte es mit Land Rover...aber Danke für deine Erinnerung!

Schneemann hat gesagt: think pink
Gesendet am 2. August 2013 um 13:00
Naja, man muss eben etwas querdenken, dann kann man dem Müll auf den Bergen auch was Gutes abgewinnen. Denn so wachsen die Berge mit der Zeit wieder in die
Höhe...

silberhorn Pro hat gesagt: RE:think pink
Gesendet am 3. August 2013 um 22:14
Das Link Bild erinnert mich an meine besuchte Führung von Lois Hechenblaiker durch seine beklemmende Bilderausstellung im Alpines Museum Bern. www.alpinesmuseum.ch.

Leider wird der direkte Link nicht gefunden. Zu ihm kommt man übers Archiv unten auf der Museumsseite. Die Ausstellung hiess "Intensivstation".


K_Mar hat gesagt:
Gesendet am 2. August 2013 um 14:12
Auf dem Sidelhorn habe ich erlebt, wie sich Mäuse ohne menschenscheu zu sein, sofort Apfelreste in kürzester Zeit komplett im Magen entsorgt habe und in den Fels- und Geröllspalten sichtbar auf "Nachschub" gewartet haben.
@Schneemann:
bei den Alpen braucht man sich keine Sorge zu machen, die Tektonik schafft schon 3mm/a.

Henrik hat gesagt: Das ist einer der Lösungsansätze...
Gesendet am 3. August 2013 um 16:15
..man fliegt die Fäkalien aus dem Gebirge wie hier - Juli 2013 (der Clip läuft auch auf Mozilla nicht]!

Henrik hat gesagt: Was alles so im Zug/Bahn
Gesendet am 10. August 2013 um 19:03
hinterlassen wird....das klebt und ich den Trick 77 nicht kenne, dieses loszuwerden....oder in einem IC vier Toiletten gesperrt sind an einem Freitag! Uii....

Henrik hat gesagt: Did this can
Gesendet am 13. August 2013 um 22:59
ever have been up in the mountains?

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Did this can
Gesendet am 13. August 2013 um 23:44
Nachdem bei uns der Pfand auf fast alle Plastik-Flaschen und Dosen mit 25 Cent recht einträglich ist, ist das Flaschen- und Dosensammeln in den Städten schon für viele Menschen zum guten Nebenerwerb geworden. Leider haben die alten verrosteten Büchsen und Flaschen am Berg noch keinen Pfandaufdruck:-(

In einen ausgespuckten Kaugummi reinzutreten ist ober eklig. Wenn ich mal einen erwische, der ihn einfach auf den Boden spuckt oder irgendwo hinklebt...

Henrik hat gesagt: Staat kämpft gegen Alu-Grills
Gesendet am 17. August 2013 um 08:41
> «Groteske Primitivheit wie die Benutzung von benzinentzündeten Alu-Einweggrills auf dem damit zerstörten Rasen zeigt deftige Kulturdefizite an, die nicht mit Verboten, sondern mit Aufklärung und Diskurs angegangen werden müssen», sagte Kessler.



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