Kilimandscharo - bitte um Informationen


Publiziert von Bombo, 2. Mai 2013 um 18:04. Diese Seite wurde 1387 mal angezeigt.

Liebe Hikr-Zunft

Der Kilimandscharo soll es sein. 2013 oder 2014. 

Ich bitte um Eure Mithilfe, was Qualität und Preis- / Leistungs-Verhältnis der diversen bekannten und unbekannten Anbieter betrifft. Am liebsten wäre es mir, Feedback von Usern zu bekommen, welche bereits effektiv mit Tour- oder Bergführeranbieter unterwegs waren und nicht von solchen, welche nur "vom Hören und Sagen" Informationen haben. 

Gesucht sind also brauchbare Informationen über Anbieter oder zu empfehlende Bergführer, ebenso auch Informationen, von welchen Ihr denkt, dass diese wichtig wären (beste Jahreszeit, zu aufwendende Zeit, Rahmenprogramm wie Safari, Badeurlaub, etc.). 

Ich danke Euch schon jetzt im Voraus für Eure Bemühungen. 


Good hike and... pole pole!

Bombo




Kommentare (17)


Kommentar hinzufügen

Bolivar hat gesagt:
Gesendet am 2. Mai 2013 um 18:44
Hallo Bombo,

Die beste Reisezeit dürfte wohl Januar/Februar sein, da es dann a) sehr wenig Niederschlag gibt und b) die Temperaturen noch nicht all zu tief sind. Juli/August/September geht ebenfalls, die Niederschläge sind dann noch weniger, die Temperaturen aber einiges kälter. März/April/Mai/November und Anfang Dezember ist Regenzeit.

Wenn Du die Normalroute machst solltest Du für die Strecke Marangu Gate - Uhuru Peak - Marangu Gate 6 Tage rechnen, dann kann man es gemütlich angehen und man hat einen Ruhetag auf den Horombo Hütten (z.B. kleine Exkursion zu den Zebra Rocks).

Anbieter gibt's wohl wie Sand am Meer. Ich selber habe für meine Besteigung im Januar 2011 alles von hier über Kuoni organisieren lassen. Der Tourorganisator war schlussendlich www.zaratours.com, ich war rundum zufrieden. Vor Ort gibt es aber sicher günstigere Varianten. Bzgl. Rahmenprogramm: Hätte ich noch mehr Zeit gehabt, hätte ich bestimmt einen Ausflug in den Ngorongoro-Krater unternommen, dass soll ganz eindrücklich sein.

Für die Tour empfehle ich Dir einen "bedingt" steigeisenfesten Bergschuh, 2 gute Stöcke, einen Daunenschlafsack (Komfort ---10 - -15; je nach Deinem Kälteempfinden) und Micropurtabletten für das Wasser. Dann kann eigentlich nichts schiefgehen.

Ich wünsche Dir viel Spass bei der Planung und Organisation, der Kili ist von A-Z ein unvergessliches Erlebnis.

viele Grüsse
Marc

Bombo hat gesagt: RE:
Gesendet am 2. Mai 2013 um 18:50
Danke Dir Marc, sehr informativ! Mein Ziel ist es wie von Dir auch erwähnt, nach der hoffentlch erfolgreichen Kili-Besteigung eine Safari im Ngorongoro-Krater zu unternehmen, ebenso am Schluss noch einen Badeurlaub wie z.B. auf Chale Island.

Gruess,
Bombo

MunggaLoch hat gesagt: RE:
Gesendet am 10. Mai 2013 um 19:04
Bezüglich Badeurlaub kann ich Sansibar empfehlen. Allerdings ist es eher teuer. Und die Schere zwischen "sehr arm" (Lehmhütten) und "uns Bonzen" (All-Inclusive-Resorts) ist riesig...
Falls es in Frage kommen würde, hätte ich noch mehr Infos und Fotos per PN.
Gruass,
Martin

Linard03 Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Mai 2013 um 20:23
Hallo Bombo,

meine Infos zur Route etc. sind nicht mehr taufrisch, da meine Tour ja mittlerweile lange zurückliegt. Trotzdem fühlte ich mich angesprochen, da Du auch noch Chale Island erwähnt hast.

Für mich war's ein absolut perfekter Abschluss auf Chale Island - wie eigentlich das Gesamtpaket: 6 Tage am Berg (wovon 1 Akklimatisationstag auf den Horombo-Hütten), 3 Tage Safari, 2 Tage Chale Island.

Ich war damals mit Aktivferien unterwegs, geführt von Hansruedi Büchi (ex-Radquer-Profi). Er macht dies mittlerweile seit ca. 20 Jahren sehr professionell, hat über Jahre dieselben Führer / Träger, was ein nicht zu unterschätzender Faktor ist.

Schau doch mal auf seiner homepage rein, welche sehr interessant ist - denn er macht nicht nur einfach Trekkingreisen, sondern engagiert sich auch an den jeweiligen Orten.

Viel Spass bei der Planung!
Gruess

Bombo hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Mai 2013 um 17:20
Salü

Herzlichen Dank auch Dir für die Info. Chale Island hört sich tatsächlich sehr verlockend an, vorallem wenn man dann noch das Whirlpool mitten auf dem Dach des einen Hotels sieht ;-)

Die HP von Aktivferien habe ich auch angeschaut - fantastische Bilder und super Informationen. Gehört auf jeden Fall in meine engste Auswahl!

Merci und beste Grüsse

Bombo

Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 4. Mai 2013 um 07:21
Ciao Bombo

Schau doch mal hier; ich war im vergangenen November oben und erlebte eine spitzenmässig organisierte Tour!
Inhaltlich vergleichbar mit der von Bolivar geschilderten Tour, dazu die Safaris im Tarangire- und Ngorongoro-Nationalpark: ein absolut wertvolles, kontrastreiches Zusatzangebot (auf die Badetage habe ich verzichtet).
Die von Linard03 erwähnten Aktivferien waren zeitgleich mit uns unterwegs - unsere Küche kochte für uns sogar unterwegs, auch noch auf 4000 Metern - da wurden die Teilnehmer der Konkurrenz doch echt neidisch ...
Kaufmann bietet die Reisen seit 27 Jahren an - und lässt einfach die Regenzeit aus - und besticht mit seinen Vorbereitungstreffen und perfekter Organisation; habe den Anbieter auch bereits mel weiterempfohlen.

Viel Spass!

lg, Felix

Bombo hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Mai 2013 um 17:26
Hoi Felix

Merci für Deinen Input. HP Kaufmann von Aktivferien.ch (interessant dass beide Anbieter fast den selben Homepage-Namen haben) ist mir ebenfalls auch schon andersweitig empfohlen worden, weshalb ich in einem ersten Schritt schon mal mit Ihm Kontakt aufgenommen habe. Sehr sympathisch und informativ. Noch offen ist dort das Badeprogramm, welches wir auf jeden Fall einbauen möchten.

Merci auch Dir für diesen wertvollen Input und beste Grüsse

Bombo

katercarlo hat gesagt:
Gesendet am 4. Mai 2013 um 18:49
Hallo Bombo,

wir waren 2011 und 2012 in Kenia/Tansania. 2011 hatten wir bei Mawenzi Reisen eine Safari gebucht die dann von Jeff geleitet wurde, einem Führer aus Chogoria nahe dem Mt Kenya. Sein Profil findest du auch bei Mawenzi auf der Team-Seite. Da uns Jeff sehr sympatisch war, haben wir uns ein Jahr später in 2012 direkt an ihn gewendet, um eine Killi-Besteigung zu organisieren. Er hat das zusammen mit "Valle" (Valerian, aus Tansania, auch auf der Mawenzi-Team-Seite) organisiert. Wir haben in Absprache mit Jeff uns einen Tourenplan nach unserem Wunsch zurechtgelegt. Extrawünsche wie die Western Breach Route und eine Übernachtung im Krater waren möglich. Das haben wir dann leider nicht gemacht da es einem von uns nicht gut ging und wir uns dann spontan gegen die Western Breach und die Übernachtung ganz oben entschieden haben. Dies spontan unterwegs zu ändern war kein Problem. Wieviele Träger und wieviel "Luxus" es sein sollte konnten wir auch festlegen (brauche ich zB eine chemische Toilette und einen Esstisch?).

Jeff hat auch eine eigene Seite.

Valle arbeitet für Kinyonga Safaris.

Beide können auch z.B. eine Safari organisieren.

Wir waren für die Besteigung zu dritt, alles Freunde, und konnten uns wie gesagt das so aussuchen wie wir wollten. Gemacht haben wir die Umbwe Route, welche ich als sehr schön empfand, wobei mir natürlich der Vergleich fehlt.

Es ist natürlich etwas anderes, eine solche Reise so zu organisieren. Reiserücktrittsversicherungen, schweizer Bergführer und was die europäischen Anbieter noch so alles dabei haben, ist hier natrürlich nicht unbedingt geboten. Nichts desto trotz haben wir Jeff als sehr vertrauenswürdig und zuverlässig erlebt. Das nicht immer alles nach der schweizer Uhr geht, sollte bei einer Reise dorthin aber schon auch klar sein. Wie auch immer, ich würde es wieder so machen!

Falls sowas für dich in Frage kommt, kannst du Jeff einfach auch mal unverbindlich eine Email schreiben und dir ein Angebot holen. Sag einen Gruß von mir, wir stehen immernoch ab und zu per SMS in Kontakt.

Gruß
Simon

PS. Ich weiss, meine Profil hier auf Hikr gibt nicht viel her. Aber falls du noch Fragen hast, meld dich gerne bei mir direkt oder übers Forum.

Bombo hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Mai 2013 um 17:16
Sali Simon

Auch Dir besten Dank! Sehr interessant und auf jeden Fall sehr wertvoll sind Deine Informationen. Es öffnet einem auch die Augen und regt an, vieles zu hinterfragen, vor allem was man benötigt und bzw. oder eben nicht benötigt. Ich bin froh darüber, auch solche Informationen zu lesen - nochmals danke für die aufgewendete Zeit dafür.

Gruess
Bombo

amphibol Pro hat gesagt: Kilimanjaro
Gesendet am 5. Mai 2013 um 05:54
Hallo Bombo

Wir waren letztes Jahr auf dem Kilimanjaro und auch wenn jeden Tag gegen hundert oder mehr Leute den Gipfel erreichen, ist die Tour ein interessantes und überaus faszinierendes Unterfangen, das sicher zu empfehlen ist. Meiner Meinung nach, ist es daher umso wichtiger, sich die Alternativen etwas genauer anzuschauen, deren gibt es einige.

A) Anbieter / Guide / Reisebüro
Für einen Schweizer Bergführer spricht, dass er idR die Route kennt, Kili-Erfahrungen hat und das Programm (Essen, Unterkunft etc.) für Schweizer so angenehm gestalten kann wie man sich das so wünscht und gewohnt ist. Daneben besteht hier wohl die grösste Sicherheit, dass es irgendwie gut kommt, bzw. dass die Leistungen etwa dem erdachten Standard entsprechen.

Daneben gibt es zig europäische Reiseveranstalter, über die du eine Besteigung des höchsten Berges (den Kibo) von Afrika buchen und organisieren lassen kannst. Da gibt es unzählige, schon nur wenn du google konsultierst wirst du sicher mehrere zehn Veranstalter mit Schweizer Wurzeln finden, viel mehr mit europäischen..

Beide Varianten garantieren in der Regel einen reibungslosen Verlauf, ersterer vielleicht noch etwas mehr. Beide Varianten sind allerdings auch ein bis zu einem Vielfachen teurer, als die Inanspruchnahme eines lokalen Anbieters. Hinzu kommt, dass insbesondere im Fall des Reiseveranstalters die Wahl des Touroperators auf ähnlichem Zufall beruht, wie wenn du dir in Moshi oder Arusha 2-3 Tage Zeit nimmst, dir einen Reiseführer kaufst und dir da selbst einen Veranstalter suchst. Die Reiseveranstalter buchen nämlich ihrerseits die Touren bei den lokalen Veranstalter, die wiederum eigene oder, bei grossem Ansturm andere Guides für Touren aufbieten. Die Guides wiederum schauen oft noch am selben Tag für die Mehrheit der Träger. Weil aber ein Guide rein gesellschaftlich auf einer viel höhere Stufe oder Kaste angesehen ist, als ein einfacher Träger, ist eigentlich nur massgeblich, ob der Guide gut ist, die Träger werden ihre Sache so oder so gut machen. Der Guide nimmt in den meisten Fällen "seinen" Koch mit. Daneben absorbieren die europäische Reisebüros im Voraus doch schon mal eine ganze Stange Geld, ohne dass bis dahin auch nur einen Guide gefunden wurde.

Weit aus die meisten Reisebüros operieren mit Veranstalter, die ihren Sitz entweder in Moshi oder in Arusha haben. Und wenn du in der Schweiz buchst, so wirst du oftmals mit dem selben Guide und den selben Trägern auf den Kilimanjaro gelangen, wie wenn du mit einem dort ansässigen Operator buchst, nur dass eben der monetäre Aspekt sich anders verteilt und in der Regel höher ausfällt (das Geld fliesst zurück nach Europa).

Ich würde dir daher grundsätzlich raten, dich nicht nur hier in der Schweiz oder in Europa nach "Reisebüros" umzuschauen.

Einen Schweizer Bergführer zu nehmen, um den Kilimanjaro zu besteigen, halte ich persönlich für keine gute Idee. Sind doch die Guides da mehrheitlich gut und kennen die dortige Kultur, Bedingungen, Geschichten, Geheimnisse, Natur etc. viel besser als unsere Führer. Zudem unterstützt du die Region, die es an und für sich nötig hat nur mit den Eintrittsgelder in den Nationalpark und allenfalls die Porter.. Nicht aber ein lokales Reisebüro, dass da angestellte hat.. Meiner Meinung nach geht man, auch wenn das vordergründige Ziel, einen Berg zu besteigen ist, doch auch in ein fremdes Land und wenn man dies tut, so empfinde ich es als Pflicht sich mit ihm auseinander zu setzten.

Nur des Prestiges wegen, den höchsten Berg Afrikas bestiegen zu haben, lohnt es sich der Umwelt wegen nicht, aber auch des Gewissens nicht… Das klingt vielleicht etwas krass, aber ich meine schon viel auf der Welt gesehen zu haben und ich bin ein strikter Verfechter dieser imperialistischen Art, sich auf der Welt fortzubewegen - auch wenn es heute ohne, schon sehr schwierig geworden ist.

Wir haben unsere Tour bei Mauly-Tours gebucht. Sie haben eine Office in Moshi, sind sicher nicht die günstigsten, aber der Guide (Richard), ein Einheimischer war sehr sympathisch und wir hatten eine super Zeit zusammen und ich meine er hatte jederzeit die richtigen Entscheidungen getroffen, war fair mit seinen Porters und war auch sehr flexibel in Sachen Anpassung unserer Route. Wir haben bei Mauly-Tours in der Office in Moshi den Guide 2 Tage vor dem Trek kennenlernen dürfen. Dieses Vorgehen hat uns sehr positiv gestimmt.

Zugleich haben wir auch eine Safari mit Mauly-Tours gebucht - ich empfehle Arusha-Nationalpark, Tarangire (!), Serengeti (!) und Ngorngoro-Krater! Wir verbrachten nach dem Kili (7 Nächte im Zelt), nochmals 6 Tage im Zelt auf der Safari, dies hat uns aber gar nicht's ausgemacht.. :-)

B) Routen
Gerade weil so viele Trekker den Kilimanjaro besteigen, ist es meiner Meinung nach sinnvoll, sich eine Route mit weniger Verkehr auszusuchen. Daneben bieten die weniger belaufenen Routen gleichzeitig noch mehr Variation. Ich würde dir von der Marangu-Route abraten, zumal sie landschaftlich die am wenigsten reizvolle ist und zugleich weitaus am meisten durchlaufen wird (einzige Route mit Hütten). Shira- und Machame-Routen haben den Ansatz, beide von Süden aufzusteigen, auch die Umbwe-Route kommt direkt von Süden hoch (Umbwe ist sicher die weit anspruchsvollste, zumal man jeden Tag weitaus am meisten Höhe gewinnt). Lemosho-Route ist distanzmässig etwas länger, sie kommt als einzige ganz von Osten und geht nach 2-3 Tagen in die Machame, bzw. Shira-Route ein. Lemosho ist zusammen mit Rongai (von Kenya, bzw. von Norden aus) die am wenigsten begangene Route. Wir haben die Lemosho-Route genau aus diesem Grund gewählt. Positive Nebenerscheinung ist, dass man relativ lange zwischen 3200 und 4600m sich bewegt, also sich fast etwas akklimatisieren kann… :-)

Ein weiterer Weg, der Masse auszuweichen besteht darin, im Krater zu übernachten. Dies ist natürlich nur möglich, wenn man die Höhe verträgt. Dies weiss man leider zu keiner Zeit, bzw. erst wenn man da ankommt. Im Krater übernachtet man auf 5700m ü.M. Der Vorteil entsteht dadurch, dass alle Gipfelaspiranten entweder von den Kibo Huts 4699m ü.M. (Marangu-Route) oder vom Barafucamp 4600m ü.M. (Shira-, Lemosho, Machame) mitten in der Nacht losziehen und den Gipfel zu stürmen versuchen. Man ist daher zwangsläufig mit mehreren Gruppen konfrontiert und nie alleine unterwegs. Wenn man dagegen im Kratercamp übernachtete, startet man entweder von den Kibo Huts oder vom Barafucamp erst so gegen 07.00Uhr und gelangt etwas nach Mittag im Krater an. Danach kann man noch auf den Aussichtspunkt des Reuschcraters (Ash-Pits) auf rund 5800m steigen und die landschaftlich sehr faszinierenden Furtwänglergletscher aus der Nähe betrachten gehen, was viel reizvoller ist, als in der Nacht auf den Kili zu steigen… :-)

Am Morgen darauf steigt man dann direkt über mittelsteile Schneefelder und am Schluss etwas Stein zum Gipfel hoch. Wir waren alleine im Krater, wir stiegen auch alleine auf den Gipfel, erst oben haben wir wieder andere Leute gesehen… Das war meiner Meinung nach die beste Entscheidung die wir trafen. Zudem änderten wir während des Trekks die Route, indem wir ein Camp ausliessen, auch dies war mit unserem Guide möglich.

C) Generell
Am Schluss muss man selber wissen, wie und mit wem man diese Reise bucht, welche Mittel man in die Hand nehmen will und wie man die Zeit in Tanzania verbringen will. Meine Reflexion spiegelt sicher auch etwas meine politische Einstellung wider..

Die Porters, der Guide und der Koch erwarten ein Trinkgeld. Wir haben daneben auch einige Ausrüstungsgegenstände geschenkt, wie unsere Regenponchos, Smartwoolsocken und gute Drinkflaschen, sie waren sehr erfreut über unsere Gaben. Die Ausrüstungen der Porters sind zum Teil haarsträubend… Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass wir bei annähernd -20 Grad im Krater übernachteten (da waren auch 4 Porters dabei..)…

D) Tanzania
Tanzania's ÖV ist sehr gefährlich. Wir hatten einige Busfahrten und hatten fast jedes mal Todesangst ertragen (es handelt sich um die langen Überlandbusse). In Moshi und Arusha ist dies kein Problem, Individualverkehr wie Taxi und Jeep (Safari) sind ok.

Daneben ist Tanzania ein sehr armes Land, das insbesondere in den Städten am Meer, v.a. in Dar El Salaam eine unermesslich hohe Armut-/ Arbeitslosigkeits- und Hohe Aidsrate aufweist. Dar El Salaam gilt als eine der gefährlichsten Städte in Afrika. Also unbedingt aufpassen mit Taxis (NUR OFFIZIELLE TAXIS!), nicht in der Dunkelheit durch die Gassen ziehen und generell sehr viel Vorsicht walten lassen.

Ansonsten ist insbesondere Moshi und Arusha und das Umland unglaublich schön und die Menschen auf ihre Weise faszinierend - es lohnt sich also sehr.

Ich hoffe, meine Sicht ist dir auch etwas dienlich.
Gruss und gute Planung weiterhin. :-)

amphibol

Bombo hat gesagt: RE:Kilimanjaro
Gesendet am 6. Mai 2013 um 17:24
Hoi Amphibol

Uff... Was will man da ausser dem von Herzen ehrlich gemeinten Dankeschön nach einer solchen professionellen Antwort noch sagen... Also gerade vorweg: spätestens nach dem Lesen Deiner und auch den anderen Antworten bin ich so richtig im "Reisefieber" und würde am liebsten gerade loslegen - oder noch besser losfliegen, loslaufen und losgeniessen. Aber noch ist nicht alles in Stein gemeisselt, sobald aber alle Umstände klar sind, dann ab die Post...

Deine Informationen betreffend Buchung über Schweizer Anbieter bzw. Anbieter vor Ort, die Routen- und Porterstips und nicht zuletzt auch noch die Ratschläge über weitere Örtlichkeiten bzw. Sehenswürdigkeiten schätze ich sehr. Mit Deinen Erfahrungen solltest Du gleich selbst eine Expedition anführen, ich bin sicher, das Vertrauen der Teilnehmer wäre von Anfang an gegeben.

Herzlichen Dank dafür, Deine wie auch die anderen Darstellungen und Ratschläge helfen uns sehr weiter.

Beste Grüsse

Bombo

amphibol Pro hat gesagt: RE:Kilimanjaro
Gesendet am 15. Juni 2013 um 19:47
Immer gerne! Danke für die Blumen und wünsche dir jetzt schon viel Spass beim Planen und v.a. dann am Kilimanjaro - es lohnt sich alleweil.

Lieber Gruss
amphibol

laponia41 Pro hat gesagt:
Gesendet am 7. Mai 2013 um 20:39
Ich will ja lieber nochmals auf den Kebnekaise - aber ich bin beeindruckt, wie seriös und gründlich solche Anfragen beantwortet werden. Small talk hat ja auch seine Berechtigung, aber Hikr lebt letztlich vom Informationsgehalt.

Bombo: vielleicht grüssen wir uns mal vom Kili zum Kebne ....

LG Laponia

Bombo hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. Mai 2013 um 22:45
Salü Laponia

Ich kann Dir nur beistimmen, auch ich bin absolut beeindruckt von den Antworten und der Mithilfe. Ein wirklich grosses Dankeschön an alle, absolut fantastisch!

Und wer weiss, vielleicht gibt's ja tatsächlich noch ein Luftlinien-Gruss zum Kebne... ;-)

Gruess
Bombo

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 8. Mai 2013 um 15:07
Hi Bombo,
hast du meinen Bericht schon gesehen. Ich abe es mit einer südafrikanischen-tansanischen Organisation gemacht. Wir waren nur zu zweit mir Einheimischen und zahlten die Hälfte wie mit europäischen Anbieter. Der Service war super und alles funktionierte wie geplant! Für Fragen einfach telefonieren...
Gruss, Sputnik

Bombo hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. Mai 2013 um 22:47
Ciao Sputnik

Ich hab' Deinen Bericht gelesen, ebenso letzten Sonntag noch mit runmountains gesprochen. Wie bereits oben erwähnt ist die Tatsache, die Reise bei Einheimischen zu organisieren, absolut eine Überlegung wert.

Danke auch Dir und hey, der Schnee ist bald fort - jetzt kommen dann wieder Sputnik's Taten! :-)

Cheers,
Bombo

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 9. Mai 2013 um 16:48
Genau, jetzt müsste nur noch das Wetter stimmen!

Gruss, Andi


Kommentar hinzufügen»